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Shanghai - Eine Werbefahrt mit einem teuren Ferrari-Sportwagen auf der historischen Stadtmauer von Nanking hat in China Empörung hervorgerufen. Internetnutzer überhäuften den italienischen Autobauer mit Kritik, nachdem ein örtlicher Ferrari-Vertreter das jahrhundertealte Bauwerk für einen PR-Auftritt missbraucht hatte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch berichtete.
Bei dem Werbe-Event hatte ein Kran einen Ferrari auf die im 14. Jahrhundert während der Ming-Dynastie errichtete Stadtmauer gehievt. Anschließend vollführte der Sportwagen darauf mehrere 360-Grad-Drehungen - und hinterließ dabei fette schwarze Reifenspuren auf den antiken Steinen. Einen Tag später versuchten Arbeiter vergeblich, die Spuren wegzuschrubben.
Laut Xinhua gab die Ferrari-Vertretung umgerechnet rund 9.000 Euro für die Veranstaltung auf einem der am besten erhaltenen Abschnitte der Stadtmauer aus. Das beworbene Auto war ein Sondermodell des Ferrari 458 Italia im Wert von 720.000 Euro. "Ein Ferrari für sechs Millionen Yuan gegen eine 600 Jahre alte Stadtmauer... Was tun die Behörden in Nanking nur?", fragte ein Internet-Nutzer. "Wir können nicht tolerieren, dass Ferrari das antike Stadttor für eine Show benutzt und ruiniert", schimpfte ein anderer.
Die Stadtverwaltung habe die verantwortlichen Beamten "gerügt", berichtete Xinhua weiter. Sie hätten es versäumt, die Veranstaltung von höherer Stelle genehmigen zu lassen. Ein Experte warnte unterdessen, die Ferrari-Fahrt habe neben den Reifenspuren möglicherweise tiefergehende Schäden an dem Bauwerk angerichtet. (APA, 9.5.2012)
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Bitte nicht kleinlich sein. Die zerstörten Klöster in Tibet lassen sich nicht wieder so schnell aufbauen, wie man die Mauer säubern kann. Oder den Millionen von Haien wachsen in der benötigten Zeit auch keine Flossen mehr nach...
Ich entschuldige mich dafür, dass die Liste im höchsten Maße unvollständig ist.
"The word Ferrari has now been blocked on Chinese microblogs, perhaps as part of an effort to contain criticism of the actions of government officials, our correspondent says."
http://www.bbc.co.uk/news/worl... a-18006291
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