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Spontanes Grillen wird mit dem Automaten nun leichter.
Freising - Ein Fleischhauer aus Freising bei München hat die Lösung für fleischliebende Grillfans gefunden, die erst nach Ladenschluss Appetit bekommen und kein Fleisch im Haus haben: Die "Schlemmerbox" nennt Steffen Schütze seine Idee.
Schütze hatte lang nach einem passenden Automaten gesucht, da jene für Snacks nicht niedrig genug kühlen. Immerhin sollten marinierte Steaks, Bratwürstel und eine Auswahl an Wurstwaren ebenso feilgeboten werden wie Suppen, Gulasch, Chili con Carne und Bolognese.
Ein umgebauter Milchautomat bietet nun die passenden Temperaturen. So kühlt der täglich neu bestückte Automat das Fleisch konstant auf vier Grad, nach Auswahl und Geldeingabe hebt ein automatisiertes Liftsystem das Grillgut zum Ausgabeschacht. (APA)
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Oder dieser "erfinderische" Fleischhauer hat sich die Idee einfach von anderen abgeschaut?
http://www.fleischerei-schwane.de/Grillflei... utomat.pdf
Oder auch dort: Göttingen, Northeim, Hattorf am Harz, siehe http://www.ndr.de/regional/... at113.html
Liebe Leute:
Auch wenn alle den Scheiss bringen, heisst das noch lange nicht, dass man gar nicht mehr recherchieren muss. Im gegenständlichen Fall hätten es schon 2 Minuten auf Google getan.
obs gekühlt ist und wie alt ist eine andere frage...
dieses wochenende in wien:
http://www.wien.gv.at/rk/msg/20... 02013.html
So ein Blödsinn. Personal wird dann nur umgeschichtet, kein einziger Arbeitsplazt würde geschaffen werden. Die Kosten für die Märkte steigen, da der Umsatz aber derselbe bleiben würde, wird an der Gehaltsschraube noch weiter nach unten gedreht!
Tut mir leid, das ist einfach nur Blödsinn. Kein Betrieb dieser Welt würde die Öffnungszeiten ausdehnen, wenn er dadurch nicht mehr Umsatz hätte. Mehr Angebot = mehr Konsum, das stimmt in der Regel irgendwie; und wenn nicht, hat's doch der Unternehmer selbst in der Hand, sinnvolle Öffnungszeiten zu finden. Sie tun außerdem so, als gäbe es dafür keine Beispiele; konkret fällt mir Japan ein, wo viele große Kaufhäuser (bei den Bahnhöfen) recht früh zusperren, viele Supermärkte (in den Wohngebieten) um 9 und manche Supermärkte 24 Stunden offen haben. Das reguliert sich alles selbst, je nach Nachfrage. Ein Unternehmer ist ja nicht, und wenn, dann ist er nich mehr lange Unternehmer.
Bei dem Merkur in meiner Wohnnähe arbeiten am Samstag großteils Schüler, die sich Taschengeld verdienen. Die Leitung der einzelnen Abteilungen haben Angestellt, die alle 6 bis 8 Wochen einen Samstagsdienst schieben und die Jugendlichen führen, der Großteil der Jobs wird von über diese Möglichkeit glücklichen konsumfreudigen Jugendlichen besetzt.
Läßt Du deswegen mehr Geld im Supermarkt liegen als bei anderen Öffnungszeiten?
Ziemlich sicher nein (oder Du versuchst, als Dagobert-Duck-Jünger/in, deine Moneten von der Restaurant- in die Lebensmitteleinzelhandel-Industrie zu verschieben, weil Du dann mehr kriegst pro Währunsgeinheit. Bringt aber im Endeffekt auch nicht mehr Arbeitsplätze, und schon gar nicht gerecht entlohnte.)
Also wird der Kuchen nur auf mehr Leute aufgeteilt, die jede/r dann weniger kriegen - und den im Leben stehenden Verkaufsfachkräften drücken die Jugendlichen mit ihren Wochenendschichten immer noch die Stundenlöhne.
Ich meine, ja.
Wenn ich früher am Samstag bis am frühen Nachmittag geschlafen habe, war halt nix zum Essen zu Hause und es gab das ganze Wochenende Nudeln mit Knoblauchbutter. Heute geh ich nach einem ausgiebigen Frühstück einkaufen und habe frisches Obst, Gemüse, was mein Herz und mein Magen begehren.
Ich sehe die positiven Seiten der Entwicklung, für die Jugendlichen, die Jobs für ein Taschengeld haben, für die Verkaufsfachkräfte, deren Wochenarbeitszeit eingehalten wird und die das Wochenende bei der Familie sein können und deren Lohn nicht geschmälert wird, für Kunden.
Aber wir ticken anders. In meinem Glas ist was drinnen und es schmeckt und ihres ist zu wenig und giftig.
;-)
Find Dich damit ab: wenn Dir die bestehenden Öffnungszeiten nicht reichen, dann bist einfach Du zu unorganisiert. Vor 20-25 Jahren waren die Öffnungszeiten im Lebensmitteleinzelhandel noch strenger als jetzt (Mo-Fr 8-18, Sa 8-12), und es ging auch - mitdenken mußte mal halt ein bißl mehr, tat aber auch niemand ernsthaft weh. Und seit die aufgeweicht wurden, läßt Du auch nicht mehr Geld im Supermarkt, Du verteilst es nur über eine längere Zeitspanne - was sich auf die Stundenlöhne der Verkaufskräfrte auswirkt. Oder zum Preistreiber im Lebensmittelhandel wird.
Montag waren Friseure zu. Punkt.
Donnerstag nachmittag alles mit Lebensmitteln (und auch sonst viel). Punkt.
Samstag vormittag durfte nur der Bäcker 2-3h aufsperren.
Im öff. Dienst wurde entweder Dienstag oder Mittwoch als kurzer Tag geführt.
Damit sich die Verkehrsströme ein bißl besser verteilen, und jede/r auch eine Chance hat, die Dienstleistungen von woanders in Anspruch zu nehmen.
Wär ich damals nicht noch Tafelkläßler gewesen, ich würd mich die "gute alte Zeit" erinnern.
daß es damals auch im eigenen Job eher möglich war um 16:00 den Hammer fallen zu lassen, bei den heute erwarteten Überstunden etc kommt man eben oftmals selber nicht vor 18:00 aus der Arbeit.
Nur so ein Klischee als Antwort auf ein Klischee.
Und zu bequem. Ich schätze das schon sehr, am Mittwoch oder am Samstag auch nachmittags einkaufen gehen zu können. Und dass sich das einkaufswillige Volk nicht drängt in den Supermärkten, weil um zwöfe wird de Rollo oweglossn.
Ich finde es toll, dass ich mir in diesen modernen Zeiten Mangos kaufen kann und Erdbeermilch fertig.
Ich finde es schön, ein homo consumensis sein zu können.
:-)
ich würde auch nie am Samstag Nachmittag oder Sonntag einkaufen gehen, da tut mir um meine Freizeit leid und auch die Verkäufer wollen wohl auch Zeit für sich und ihre Familie. Andererseits sind gewisse Zusatzangebote dort, wo niemand dafür seine Zeit zusätzlich opfern muss, schon sinnvoll. Zu bestimmten Zeiten beginne ich schon vor 8:00 mit der Arbeit und bin bis etwa 21:00 beschäftigt, da bin ich da schon froh, wenn ich an der Tankstelle oder beim Automaten was bekomme:
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