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Jonathan Rochelle während der Keynote

Android-Versionsfiguren als Innovationsanalogie

"Attachments sind böse", so der Userglaube
In einer Keynote am Dienstag in Las Vegas erklärte der Produktmanager von Google, warum man zumindest einmal scheitern muss, um ans Ziel zu gelangen und sagt in einem Nebensatz, warum die Cloud ein psychologisches Problem hat.
Google will die Welt verändern
Die Last der IT-Welt ist es, neue Plattformen dem Konsumenten gegenüber zu rechtfertigen und Glaubwürdigkeit aufzubauen, so Rochelle. Die social und mobile Cloud sei dabei schon an einen Punkt gelangt, bei der es jetzt heißt zum nächsten Level zu gelangen. Innovation ist somit etwas, das bei Google im Vordergrund steht und das "nächste, bessere Ding" vorantreibt und ein kleines Stück die Welt verändert. Ein großer Teil davon ist bloßes Experimentieren. Dafür muss man Risiken in Kauf nehmen und auch scheitern. Denn wer niemals scheitert, wird niemals vorankommen.
Desktop goes Web
2005 begann Rochelle bei Google mit Spreadsheets zu experimentieren. Dabei ging es nur darum zu testen, was passieren würde, wenn man ein Spreadsheet online stellt. Es sollte beweisen, dass Desktop-Anwendungen von hoher Qualität ins Web verlagert werden können. Damals waren Browser noch zu unreif für diese Entwicklung, sagt Rochelle. Während der "dogfood"-Phase, so nennt Google die erste Testphase in der Öffentlichkeit, hat Google gemerkt, welches Problem sie hier angefangen haben zu lösen, nämlich Teamwork.
Google Drive und Google Apps
Das Spreadsheet kam nicht so gut an wie erwünscht und so hat Google weitere Dokumentarten eingeführt, Google Docs war geboren. Doch sehr bald kam man drauf, dass der Upload von anderem Content, über diese Dokumente hinaus, erwünscht war und dass dieser geteilt werden wollte. Und dies ist das heutige Google Drive, welches aber nicht nur als Plattform zum Speichern gedacht ist, sondern auch als Produktivitätstool in Kombination mit Google Apps. So nennt er als Beispiel Firmen wie den Pharmariesen Roche oder die Hotelkette Delta Hotels, die durch Google Apps teilweise bis zu 30% Zeit einsparen konnten.
Psychologisches Problem
Nach der Keynote sagt Jonathan Rochelle in einem kleineren Kreis in einem Nebensatz, dass die Cloud ein sehr großes Problem hat und dies sei ein Psychologisches. Die Menschen sehen die Cloud nämlich noch nicht als Arbeitserleichterung, sondern als zusätzlichen Arbeitsaufwand und dass dies im Moment das größte Anliegen ist: Dieses Problem versuchen aus der Welt zu schaffen. (iw aus Las Vegas, derStandard.at, 8.5.2012)
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zum thema scheitern:
chromebooks scheitern im moment. in 1-2 jahren, haben sich weit mehr leute mit den online-office angefreundet. dann heißts "brauch ja gar kein ms office mehr" und die chromebooks wären wieder ein heißes thema.
denke, dass das gar nicht so unrealistisch wäre
es ist trotzdem ein unterschied, ob ich mich bei zuhaus im bad ausziehe, wo sicher auch wer einbrechen und unbemerkt hinterm vorhang stehen könnte, oder am hauptplatz, wo mich definitiv jeder sehen kann und sieht (aber ich glaub eigentlich nicht dass wer hinschaut, also kein problem)
Richtig.
Die "Workstation" mit hoher Power für die kreative Arbeit und sensible Daten. Und den Internetrechner, der nicht viel können muss, der zwar gesichert ist, aber sensible Daten kommen nicht drauf.
Nachteil ist nur, dasss man halt keine aktuellen Spiele mehr spielen kann, weil halt die Hochleistungsmaschine offline ist unnd der I-Rechner zu schwach für die hohen Ansprüche. Ärgerlich, wenn man sowieso nie Multiplayer nutzt.
Aber Leute die bissi denken sind halt keine Kunden die man berücksichtigen muss.
Schwarzmalerei?
Haben die Leute ihre Daten von Megaupload schon wieder erhalten?
Beweisen nicht Länder wie Syrien und co, dass man das Inet durchaus "beschränkem" kann?
Wir haben die VDS, stehen vor ACTA, IPRED,.... die Staaten und Executiven hacken mittlerweile politisch aktive Seiten wie Avaaz.
Also "schwarzmalerei" kann man das nur nennen, wenn man naiv oder uninformiert ist.
Es herrscht Krieg im Internet. Man baut ja auch nicht sein Haus am Schlachtfeld.
Ja, und ich bin mir sogar sicher das bei einem großteil der privatPC's der fehler am eigenen PC liegt anstatt am cloudsystem.. Das Cloudsystem hat sicher eine bessere zuverlässigkeit als der Heim-PC.. ;) .. und wie gesagt, Dropbox - da sind daten auch offline verfügbar.
Cloud, Cloud, Cloud.
Mein Problem mit Google ist: Bei denen muss ich mich ja fürchten, dass sie meine Dokumente anschauen. Ich mag die Backups von meinen Schreibereien nicht bei denen hochladen. Da hab ich sie lieber am Server meines Providers liegen (Stichwort E-Mail Postfach).
Google Docs würd ich wohl verwenden, wenn ich den Aufwand betreiben würde alles vorher in passwortgeschützte Archivdateien zu packen. Aber das Problem ist ja, dass man neue Google-Accounts (zumindest Gmail, wie mir scheint) per Telefon aktivieren muss und ich mag nicht, dass Google auch nur eine Telefonnummer von mir hat.
Für Telefonaktivierungen aller Art hole ich mir - wenn ich mir so einen Dienst schon unvermeidbar antun muss - eine neue Simkarte, die ich nur für dieses eine Mal verwende und gut ist es. Meine echte Nummer bleibt bei mir und die Investition der 10 Euro sehe ich als eine Art "Eintrittsgebühr".
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