Human Rights Talk: Der Arabische Frühling und Europa

9. Mai 2012, 14:36
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Vor nun über einem Jahr ging eine Welle von Protesten und Aufständen durch die arabische Welt. Ausgangspunkt für die Revolten, die sich schließlich von Marokko über Syrien bis zu den Golfländern Bahrain und Oman ausbreiteten, war der Freitod eines jungen Tunesiers, der sich selbst in Brand steckte. Die Entwicklungen seit diesen Aufständen unterscheiden sich in den einzelnen Ländern stark und haben kaum die Hoffnungen erfüllt, der Arabische Frühling würde "über Nacht" Demokratie und Menschenrechte in den arabischen Raum tragen.

Auch die Haltung der EU zu diesen Protesten und Entwicklungen variierte und wandelte sich im vergangenen Jahr. Die Fragen, wie sich die politischen Systeme im arabischen Raum weiter entwickeln werden und welche Rolle und auch Verantwortung die EU dabei übernehmen sollte, diskutieren Cengiz Günay (Österreichisches Institut für internationale Politik), Gudrun Harrer (DER STANDARD) und Hannes Tretter (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, Forschungsplattform "Human Rights in the European Context", Universität Wien) im Rahmen der Human Rights Talks.

"Der Arabische Frühling und Europa" - Ein Ausblick der Forschungsplattform "Human Rights in the European Context"

Montag, 14. Mai 2012 um 19 Uhr im Haus der EU, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

Moderiert wird die Veranstlatung von Irene Brickner, DER STANDARD

Um Anmeldung wird gebeten.

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