Linux feiert Erfolg um Erfolg im öffentlichen Bereich

21. Juni 2003, 09:29
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80.000 Rechner in spanischer Region migriert - Brasilien stellt Großteil der Behördenrechner um - MS hält mit extremen Rabatten dagegen

Ungeachtet der Lizenzstreitigkeiten rund um SCO und den Linux Kernel geht der momentane Siegeszug des Open Source Betriebssystems ungebremst weiter, wie pro-linux berichtet So wurden in der spanischen Region Extremadura nun 80.000 Schul-Rechner auf eine speziell angepasste Debian-Variante mit dem Namen GNU/LinEx umgestellt, als Oberfläche kommt dabei der GNOME zum Einsatz.

Erfolgsbeispiele

Unterdessen hat die brasilianische Regierung angekündigt in den nächsten drei Jahren 80 Prozent der Rechner in Behörden und Staatsunternehmen auf das freie Betriebssystem migrieren zu wollen, zuerst sollen aber noch in einem Pilotprojekt Erfahrungen mit der Umstellung gesammelt werden. In Südafrika wurde nun vom Kabinett die Open Source Strategie der Regierung gebilligt, nach dieser soll je nach Anwendungsbereich zwischen propietärer und freier Software abgewägt werden, im Zweifelsfall wird der Open Source-Lösung der Vorzug gegeben.

Gegenmassnahmen

Kein Wunder also, dass Microsoft mit allen Mitteln diese Entwicklung zu stoppen versucht, hauptsächlich werden dabei extreme Rabatte angeboten, momentan zum Beispiel in Thailand, wie die Bankog Post berichtet. Um zu verhindern, dass - wie geplant - Rechner, die der ärmeren Bevölkerung einen Computerzugang ermöglichen sollen, mit Linux ausgestattet werden, bietet der Computerkonzern an, die Geräte um umgerechnet 31 Euro pro Stück mit Windows XP und Office auszustatten. (apo)

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