Microsoft will grüner werden

9. Mai 2012, 13:57
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Ab 1. Juli arbeitet der Konzern klimaneutral. Strafzahlungen bei zu hohen Emissionen

Microsoft möchte seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern und hat angekündigt, ab Juli klimaneutral zu arbeiten. Die Vorgabe gilt für alles, worauf der Konzern direkt Einfluss nehmen kann, wie Datenzentren, Software-Studios, Flugreisen oder Bürogebäude weltweit.

Verantwortungsmodell soll Anreize schaffen

Dabei ist jeder Standort selbst dafür verantwortlich, dass er klimaneutral agiert. Ein Verantwortungsmodell soll Anreize für mehr Effizienz schaffen, den Einkauf von regenerativen Energiequellen erhöhen, die Datenerhebung und Berichterstattung verbessern und schlussendlich zu einer Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beitragen.

Strafzahlungen bei zu hohen Emissionen

Wenn Abteilungen zu hohe  Emissionen haben, müssen sie Strafe zahlen. Die Höhe der Zahlungen basiert auf den Marktpreisen für erneuerbare Energien und Emissionszertifikate. Dadurch soll ein finanzieller Anreiz für die einzelnen Geschäftsbereiche geschaffen werden, vermehrt auf erneuerbare Energien zu setzen.

1,5 Milliarden kWh grüner Energie

So wurde Microsofts Campus in Redmond mit einer Softwarelösung ausgestattet, mit der die Gebäude  energieeffizienter werden sollen. Bereits jetzt ist Microsoft mit 1,5 Milliarden kWh der drittgrößte Einkäufer von grüner Energie in den USA. Damit werden 46 Prozent des benötigten Stroms abgedeckt. (soc, derStandard.at, 09.05.2012)

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