"Screen Strike": Konferenz zu Feminismen und Medien

9. Mai 2012, 12:39
posten

Drei Schwerpunkttage zu "Gender - Medien - Kritik"

Die Sphäre der Medien wird von einer Konvergenzkultur geprägt - Anschluss- und Anpassungsfähigkeit sind auch von den Mediennutzern gefordert. Wie vonseiten der Genderstudies und der Medienwissenschaft diskursiv und performativ, wissenschaftlich und aktionistisch auf diese Veränderungen reagiert wird, dem geht ab Donnerstag die dreitägige medienwissenschaftliche Konferenz "Screen Strike. Gender - Medien - Kritik" nach.

Mehr als vierzig internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet. Das in acht Panels gegliederte Programm aus Vorträgen und Workshops beschäftigt sich mit "Feminismen im Web 2.0.", mit "Miss-Repräsentationen" oder sagt "Yes, we can't - Strategien der Verweigerung". Keynote-Speaker ist die renommierte US-Fernsehwissenschafterin Lynn Spigel.

Eine weitere Keynote-Lecture ist quasi einem Film (und seiner Regisseurin) vorbehalten, der bereits im Titel anklingen lässt, welche Anforderungsprofile die gegenwärtige medialisierte Arbeitswelt erstellt: "Eine flexible Frau" von Tatjana Turanskyj (de)konstruiert entsprechende Erfahrungen und Reaktionen der Architektin Greta. (irr, DER STANDARD, 9.5.2012)

10.-12. 5., Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste (Semperdepot), Lehargasse 8

  • Der Titel des Films deutet das Anforderungsprofil an: Mira Partecke in "Eine flexible Frau".
    foto: filmgalerie 451

    Der Titel des Films deutet das Anforderungsprofil an: Mira Partecke in "Eine flexible Frau".

Share if you care.