Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Moskau - Auf dem Roten Platz in Moskau hat eine große Militärparade zum 67. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland begonnen. Präsident Wladimir Putin nahm zwei Tage nach seiner Amtseinführung erstmals wieder als Oberbefehlshaber der Armee die Parade ab. Der Aufmarsch am Mittwochmorgen begann bei feucht-kühlem Wetter mit einer Schweigeminute für die Kriegsopfer und dem Glockenschlag des Spasski-Turms am Kreml.
Während der gut einstündigen Parade marschierten rund 14.000 Soldaten an Ehrengästen auf einer Tribüne vorbei. Den Anfang machten die Fahnenträger. Zu sehen ist auch schwere Kriegstechnik mit Panzern und Raketen. Mit etwa 27 Millionen Opfern hat die damalige Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg von 1941 bis 1945 so schwere Verluste erlitten wie kein anderes Land. (APA, 9.5.2012)
Kremlkandidat Sobjanin Favorit bei Bürgermeisterwahlen, Prochorow gibt auf
Protestteilnehmer fordern Freiheit für politische Gefangene - Veranstalter sprechen von 30.000 Teilnehmern
Brüssel und Moskau streiten über Syrien, Gas und Fluggastdaten
Protest vor russischer Staatsduma - Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" wird beschlossen
Spektakuläre Festnahme im Kaukasus: Russlands Geheimdienst verhaftet den mächtigen Bürgermeister von Machatschkala, der Hauptstadt Dagestans. Er soll ein Verbrecherkartell geführt haben - dabei wurde er gerade zum besten Bürgermeister des Landes gewählt
Polizei-Razzia gegen Islamisten
Stadtoberhaupt von Machatschkala soll Mord in Auftrag gegeben und kriminelle Vereinigung organisiert haben
Menschenrechtsgerichtshof kritisiert aber Weigerung, Leiche an Familie zu übergeben
Nach dem Attentat in Boston hatte Russlands Präsident Wladimir Putin den USA ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen Terroristen angeboten
24-jährige Aljochina setzt Hungerstreik fort
Alechina will Teilnahme an Verhandlung um Haftaussetzung erzwingen - Anhörung auf Donnerstag vertagt
Zwei Bomben innerhalb weniger Minuten explodiert - 45 Verletzte - Geheimdienst vereitelt Anschlag bei Moskau
Russische Kaukasusrepublik immer wieder von Gewalt erschüttert
Sollten FSB-Mitarbeiter anwerben - Botschaftsmitarbeiter an US-Vertretung übergeben
Weiterer angeblicher Agent beim Namen genannt - Bruch der diplomatischen Gepflogenheiten
Politologe Mangott ortet ein Jahr nach den Massenprotesten gegen Putin eine gespaltene Opposition
Untersucht wurden Wohnungen von Regierungsgegnern in mehreren Städten
Ehemaliger Putin-Vertrauter hatte scharfe Kritik am Präsidenten geübt
140 Festnahmen - Verdacht der Beteiligung an Terroranschlägen im Kaukasus
Ein Jahr nach Beginn der dritten Amtszeit von Wladimir Putin sind Obrigkeit und Opposition weiter voneinander entfernt als je zuvor
Russische Behörden gehen verschärft gegen NGOs vor
Kudrin übte überraschend deutlich Kritik an Führung - Präsident warnt vor Kopftüchern
Geheimdienst setzte angeblich russische Mitarbeiter unter Druck
Flüchtlinge haben es schwer in Russland. Ihre Rechte sind kaum geschützt, oft werden sie Opfer von Willkür. Die Bürgerhilfe kümmert sich um die Schwächsten der Gesellschaft - und steht nun selbst unter Druck
mit seiner 125mm Glattrohrkanone den westl. Panzern (die durchgehend mit der Rheinmetall 120mm bewaffnet sind) zumindest in der Reichweite (bis zu 5km) weit überlegen. Auch ist er schneller und durch die niedrige Silhouette schwer zu treffen (im vgl. zum Leo 2 bzw. dem Abrahams)
http://images.derstandard.at/2012/05/0... 965898.jpg
respekt...
Die Sowjets haben rund 30 Millionen Menschen (ca. 10 Mio Zivilisten) verloren. Sie mussten natürlich ihr Vaterland verteidigen und waren in Stalingrad auch am Rande einer Niederlage (90 % der Stadt war in deutscher Hand und die Sowjets haben 1 Mio Soldaten verloren). Natürlich darf die Hilfe der Allierten nicht vergessen, aber kein Staat der Welt hat für diesen Sieg so viele Menschen verloren. Der Sieg wurde leider von den Greultaten (auf beiden Seiten) überschattet.
belaufen sich die Verluste der Roten Armee auf ca. 8,6 Millionen - Rest sind zivile Opfer - vor allem Slaven.
Das ist mehr als 3x Holocoust, und keinen in den freien westliche Medien interessiert es.
"Der Sieg wurde leider von den Greultaten (auf beiden Seiten) überschattet." - Sie werden sicher aus dem Stehgreifen ein paar Fälle von samt Einwohner niedergebrannten Dörfern nennen können, oder? Oder von den erhängten Menschen auf den Strassen und und Plätzen in den Städten erzählen können?
Man soll Äpfeln nicht mit Birnen vergleichen.
"... belaufen sich die Verluste der Roten Armee auf ca. 8,6 Millionen - Rest sind zivile Opfer ..."
Ich darf Ihnen eine Korrektur andienen: lt. dt. Institut für Zeitgeschichte betrugen die Verluste der Roten Armee 11,4 Millionen. Die von Ihnen genannten 8,4 Millionen durch Kampfhandlungen und dann noch 3 Millionen in deutscher Kriegsgefangenschaft umgekommene Rotarmisten, wobei bekannt und unstrittig belegt ist, dass die Deutschen diese gewollt und systematisch umkommen ließen. Zynischerweise beschwerte sich Speer später bei Hitler, welche Verschwendung von Zwangsarbeitern dadurch stattgefunden hat.
hat gesiegt viel mehr auch Frankreich, England und auch Amerika, schon vergessen? Sie haben es aber nicht nötig sich zu brüsten, aber sie haben es auch gemacht!
Und wir, wir sind die Verleider,(Italien) Österreich und Deutschland. Natürlich auch Japan, die haben auch verloren. Wo bei es mir nicht zu steht zu UrTeilen.
Ach ja, weil Hitler und die Deutschen waren doch total unschuldig am 2. Weltkrieg und dass sie keiner Eroberungs-, sondern einen http://de.wikipedia.org/wiki/Vern... tungskrieg gegen Russland führten, ist doch nur wieder so eine kommunistische Propagandalüge.
Bei dem Thema haben Viele Schwierigkeiten richtig und falsch einzuordnen. Ethisch falsch war selbstverständlich auch der Angriffskrieg. Und jetzt setzen Sie sich mal mit russischer Geschichte aus der Zeit auseinander, dann begreifen Sie auch was ich sage.
Nein tut mir Leid, meine Geschichtskenntnisse zu Russland in der Zeit des 2. Weltkriegs, offenbaren mir nicht, wie Sie auf diese kuriose These kommen, die Abermillionen russischer Gefallener und Ermordeter des 2. Weltkriegs wären nicht etwa Opfer von Hitlers Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, sondern wären von Stalin verheizt worden.
Mit Verlaub, jeder der Ihren Kommentar liest und ein wenig Ahnung von Geschichte hat, wird wohl eher Ihnen als mir nahelegen, die Nase in ein Geschichtsbuch betr. 2. WK zu stecken. Und möglichst eines der anerkannt seriösen, nicht aus dem freiheitlichen Bildungswerk, dessen Autor ggf. wg. Revisionismus und Wiederbetätigung rechtskräftig verurteilt wurde für das, was er sich in seinem Buch zusammenspinnt.
wäre wohl Hitler nie in die Position gekommen, mit ihm einen Pakt abzuschließen, der schließlich erst überhaupt den Angriffskrieg gegen Polen ermöglicht hat!
Im Übrigen stünde Stalin trotz all diesem immer noch anders da, hätte er nicht die Polen (und Balten) an die Nazis verkauft, sondern von Anfang an konsequent gegen die Nazis opponiert. Wäre der Welt viel erspart geblieben.
War ja alleine schon bemerkenswert, wie Stalin opportunerweise "rechtzeitig" den Juden Litwinow gegen den Nichtjuden Molotow ausgetauscht hat (und nebenbei das Außenministerium insgesamt "judenfrei" gemacht hat!!), nicht nur, um den Nazis damit zu gefallen, sondern auch, um seinem eigenen Antisemitismus freien Lauf zu lassen!
Wenn Sie schon so genau sind, dann sollten Sie auch wissen d "Russland" als Teilrepublik der Sowjetunion nicht die meisten Verluste hatte, gesehen an der Bevoelkerungszahl, sondern die Ukraine und Weissrussland. Aber sehen Sie d stoerte damals wie heute in Moskau niemand, alle Opfer werden fuer Russland reklamiert und durch teure Militaerparaden geehrt, waehrend die noch lebenden Veteranen mit einer Hungerpension abgespeist werden.
Bitte, wir reden hier vom damaligen Russland des 2. WK, von der Sowjetunion. An interessanten historischen Details bin ich immer interessiert, weiß aber nichts anzufangen mit einer Aufschlüsselung der sowjetischen Verluste nach Staaten, die erst viele Jahrzehnte nach dem 2. WK entstehen sollten. Gleichwohl könnte man die dt. Verluste nach dt. Bundesländern aufschlüsseln - und das wäre nun in wiefern interessant?
Die UdSSR heißt im Langtext, "Union der sozialistischen Sowjet(=Räte)-Republiken", ist also ein Gebilde, das dei iure durchaus Ähnlichkeit mit den USA hat - es war auch zu Sowjetzeiten immer von der russischen Teilrepublik, der georgischen Teilrepublik etc. als Einheiten, die auch eine eigene Verwaltung und Regierung hatten, die Rede - wenn auch politisch bis lange nach Stalin da alles sehr gleichgeschaltet lief. Nach Teilstaaten aufgeschlüsselte Statistiken sind keineswegs ein post-1991-Konstrukt!
Und die Ukraine, in denen Mitte der 1930er eine völkermörderische Hungersnot inzeniert wurde, war natürlich genaus in diesem Sinne eine eigene politische Einheit innerhalb der UdSSR.
dahinter steckt die imperialistisch gewünschte selbststilisierung als opfer. spielen sie den gedanken doch mal weiter: was wäre wenn ein kleinerer teilstaat der su das alles für sich reklamieren würde, zB aserbaidschan. sie würden es als skurril bezeichnen, dass oder?
Ein damaliges Russland, die Sowjetunion gibt es nicht! Es gab nur eine Sowjetunion mit einer Teilrepublik: Russland.
Seit wann sind den deutsche Bundeslaender jemals Republiken gewesen. Vor 200 Jahren ?
Ein Vergleich waere unter Augenzudruecken noch zwischen Deutschland und Oesterr moeglich.
Sie nehmen es also nicht so genau und unterstuetzen die Russischen Imperialistischen Bewegungen. Alles ist und war Russland. Krude Vorstellungen haben Sie. Warscheinlich gehoeren Sie auch zu den Menschen die meinen in der ehem CSSR hat man nur Tschechisch gesprochen, also hat man in der ehem UdSSR nur Russisch gesprochen.
der hervorragend organisiert und von ganzen Europa ausgestattet und unterstützt war (mit Außnahme Serbiens und Griechenlands) außerdem gelernt hat schnell zu siegen. Offizierskorpus bestand aus Berufsoffizieren die seit Generationen Ihre Kriegskunst weiterentwickelt haben.
Und gegen diesen Koloss war die Rote Armee, nach enormen Verlusten in den ersten zwei Kriegsjahren schlussendlich siegreich.
Wie? Warum? Weil der russischer Geist, von dem sich im Westen so alle fürchten, aufgewacht ist, der Wille zum Sieg stärker war, Selbstaufopferung und Heldentum an der Tagesordnung war und durch die Berichterstattung noch gesteigert wurde, und durch immer besser werdende Versorgung und Ausstattung der Kämpfenden! Und sicher keine Angst vor Stalin!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.