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Wie geht das? Was muss da an Dynamik passieren?
"Es geht dann nur darum, das Kind ruhigzustellen. Es geht darum, den Kampf zu gewinnen", schreibt Beatrix Kaiser, Psychologin und Sozialarbeiterin, in einem Leserkommentar.
Wie kann eine Misshandlung verhindert, bzw. rechtzeitig aufgedeckt werden? Wie kann den Kindern geholfen werden?
Was ist Ihre Meinung?
Diskutieren Sie mit und senden Sie uns Ihren LeserInnenkommentar an: debatten@derStandard.at.
Hier finden Sie unsere Tipps und Hinweise dazu.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
"Schreien ist, wie mit Worten schlagen". Das macht einem immer wieder bewust, wie empfindlich Kinderseelen sind. Da verzichtet man gerne, laut zu werden.
Außerdem ist es immer wieder gut sich vor Augen zu führen, dass es einem selbst oft schwer fällt, Impulse zu kontrollieren. ZB, wenn man nicht nur eine Rippe von der Schoki isst, sondern gleich die ganze Tafel. Als "Großer" wird man von niemandem daran gehindert. Aber als kleines Kind ist man den ganzen Tag mit Geboten und Verboten konfrontiert. Um das zu ertragen, brauchen Kinder viel Unterstützung.
Wichtig ist auch, ganz bewust Nähe zuzulassen und zu genießen. Kuscheln, vorlesen, gemeinsam kochen, putzen..und jeden Tag stolz sein auf sein Kind.
Was der Staat schon kann, ist, den Menschen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen und junge Mütter und Väter zu entlasten.
Aber die Menschen erst mit Zwängen, Verboten, Pflichten und Steuern zu bedrängen, und dann sich darüber aufzuregen, dass einige halt ihre Kinder oder Frauen als Ventil hernehmen, weil sie mit dem Leben nicht zurechtkommen, ist doppelzüngig.
verpflichtende, regelmäßige und unentgeltliche Intervisionen/Supervisionen der jungen Eltern! Und zwar unabhängig von Bildungsstand, Beruf, ethnischer Herkunft oder was weiß ich.
Bei unentschuldigtem Nicht-erscheinen (und zwar beim erstmaligen!) sofortige Aussetzung der Kinderbeihilfe
nur, bei der misshandlung kommt es zusätzlich noch auf die eigene hemmschwelle an.
menschen mit niedriger hemmschwelle, psychisch kranke, oder grenzdebile menschen schlagen wahrscheinlich in der regel schneller zu. aber wie kann man wirksam deren kinder vor dem ersten vorfall schützen? ich fürchte gar nicht..
Vor dem ersten Vorfall ist es sicher schwer. Den könnte man am ehesten verhindern, indem den Familien ein unterstützendes Umfeld geboten wird, auf das sie sich verlassen und auf das sie jederzeit zugreifen können, wenn sie merken, dass etwas aus dem Ruder läuft.
Aber wenn es schon einen Vorfall gab, hilft nur: hinschauen, hinhören - und verdammt noch mal tätig werden.
Egal, ob der Alkoholiker-Vater angesoffen randaliert oder die überforderte Mutter bei jeder Kleinigkeit die Nerven verliert und den Nachwuchs prügelt.
Nachdem gut 80% der Schüler später einmal selbst Kinder haben werden, ist es m.E. sinnvoll und notwendig, den Jugendlichen ab der Pubertät im Schulunterricht klar zu machen: Welche Bedürfnisse hat ein Kind, wie geht man mit Kindern um und wo findet man Unterstützung, wenn z.B. die eigenen Eltern nicht zur Verfügung stehen.
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