Google+ "Hangouts On Air": Livestreaming für alle

9. Mai 2012, 09:57

Google öffnet die Funktion für User weltweit. Österreich und Deutschland sind vorerst nicht dabei

Im letzten Jahr wurden bei Google+ "Hangouts On Air" eingeführt. Allerdings hatten bisher nur wenige Broadcaster Zugang zu der Funktion. Nun hat Google angekündigt "Hangouts On Air" weltweit zur Verfügung zu stellen. In 40 Ländern kann man bereits live streamen. Österreich und Deutschland sind bisher nicht dabei.

Livestreaming auf Google+ und YouTube

Um die Funktion zu nutzen muss man über 18 Jahre sein und einen Youtube-Account besitzen. Die Nutzung von "Hangouts On Air" ist denkbar einfach. Wenn man einen Hangout startet, muss man lediglich ein Häckchen auf "Hangout On Air aktivieren" setzen. Der Livestream kann auf Google+, Youtube oder der eigenen Webseite übertragen werden.

 

Weltweit verfügbar in den nächsten Wochen

Nach Ende der Live-Übertragung ist das Video über den eigenen YouTube-Kanal oder auf Google+ abrufbar. Da das Rollout von Hangouts On Air ressourcenintensiv ist, verteilt es Google auf mehrere Wochen. User in Österreich und Deutschland sollten in den nächsten Wochen ebenfalls die Funktion nutzen können. (soc, derStandard.at, 09.05.2012)

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12 Postings
wow. noch mehr

belangloser datenschrott on air.

so wie ihr Kommentar...

Rule 34!

ist nur Frage der Zeit :)

Habe gehört, dass das in AT und DE mit den Rundfunkgesetzen zusammenhängt. Kann mir nicht vorstellen, dass sich das so schnell ändert...

die genehmigung bekommt man ganz einfach

man muss nur einen freundeskreis installieren, der aus erfolglosen ex-politikern besteht, und einem vorschreibt, was man senden darf, und was nicht. nur förderung gibts keine, dafür muss auch der geschäftsführer ein parteisoldat sein.

zumindest in DE. dort wird die regelung aber erst schlagend, sobald an über 500 personen übertragen wird. das sollte also technisch recht einfach in den griff zu bekommen sein.

Wenn das wirklich mit den Rundfunkgesetzen zusammenhängt, dann kann man daran erkennen wie rückständig wir sind. Aber in einem Land wo die Politik erhebliche Einflussnahme auf die Besetzung von Posten (bei gleichzeitig guter Zusammenarbeit mit dem ORF-Generaldirektor) und auf das Fernsehprogramm nimmt, kann einem das nicht verwundern.

Vor kurzem musste man für ähnliche Dienste hunderte, wenn nicht tausende Euro an Gebühren zahlen. Solche Dienste haben einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert.

Jein

zB gibt's LiveStream, das kann mit eingeschränkter Qualität (0,5Mbit/s glaub ich) kostenlos verwendet werden.

aha

'... für User weltweit. Österreich und Deutschland sind vorerst nicht dabei."

Sehr gut! Werden auch viele Politiker nutzen.

Obama z.B. hat es schon einmal.

jo

da warte ich ja nur so drauf dass unsere dampfplauderer sich übers web auch noch mitteilen =)

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