Miller zog Kaufangebot für Rangers zurück

8. Mai 2012, 20:00
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Drei weitere Interessenten rechnen sich Chancen zur Übernahme aus

Glasgow - Die geplante Übernahme des schottischen Fußball-Traditionsclubs Glasgow Rangers durch den US-amerikanischen Geschäftsmann Bill Miller ist geplatzt. Der plötzliche Rückzug nur fünf Tage nach dem Eingang seines Angebots hatte mehrere Gründe, darunter auch Widerstand einiger Rangers-Fans. Laut Insolvenzverwalter David Whitehouse gibt es aber drei weitere Kaufinteressenten.

Die Rangers waren im Februar als bisher größter britischer Club in die Insolvenz gegangen. Außerdem läuft ein Steuerverfahren. Die Rangers sollen Recherchen des Senders BBC zufolge bis zu 15 Millionen Pfund (18,5 Mio. Euro) Steuerschulden haben. Zudem hatte der schottische Verband (SFA) ein zwölf Monate langes Transfer-Verbot über den 54-fachen Meister verhängt. Den Rangers waren in der laufenden Saison bereits zehn Punkte abgezogen worden. Der Erzrivale Celtic Glasgow wurde vorzeitig zum Meister gekürt. (APA/Reuters, 8.5.2012)

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