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Komitee-Vorsitzender Mernyi vor mehr als 10.000 Teilnehmern: "Wahrscheinlich extremster Fall von zivilem Mut"
Antisemiten, illegale Nazis, Waffen-SS: Kulturstadtrat Mailath-Pokorny lässt Wiener Straßennamen prüfen - Rathkolb will Ergebnis Anfang Juni vorlegen
Historiker warnt vor Straßenbenennung nach Personen
SS-Mann Brunner wird indes weiter gesucht
Noch immer belastete Straßenbezeichnungen in Österreichs Städten
8. Mai: Heldenplatz für alle offen, Protest an Grazer Uni
"Kleine Zeitung": Verteidigungsminister Klug initiiert ganztägige Mahnwache am Heldenplatz
Der Salzburger Ort Bramberg gedenkt seines von den Nazis verfolgten Pfarrers und benennt einen Platz um
Die geplanten 220.000 Euro reichten "hinten und vorn" nicht, sagt Grünen-Obfrau Glawischnig
Mehr als jeder Zweite räumt der NSDAP in Österreich Chancen in freien Wahlen ein - 61 Prozent sehen ausreichende Aufarbeitung
Historiker Peter Pirker: "Man versucht, das Denkmal möglichst klein zu halten"
Leichterer Zugang zur Staatsbürgerschaft für die Nachkommen von NS-Vertriebenen
KÖR-Jury will noch vor Weihnachten erste Namen vorschlagen
Bundespräsident legte erstmals Kranz am Mahnmal für österreichische jüdische Opfer der Shoa nieder
Faymann kündigt Mahnmal in Bereich an, in dem NS-Opfer einst bestattet wurden
Kulturstadtrat hat sich festgelegt: "Ein würdiger Ort" - Personenkomitee zufrieden
Herzog sieht Weltkriegsteilnehmer "nachträglich ins Eck gestellt" - Personenkomitee "sehr erfreut"
Staatsspitze macht Bogen um den "toten Soldaten" - Der Bildhauer war NSDAP-Mitglied, unter seiner Statue lagen Geheimbotschaften
Der Streit über den Standort für das Deserteursdenkmal geht weiter. Die Stadt zieht die Suche in die Länge, klagt Richard Wadani
Streitfall Deserteursdenkmal: Tempo und Standort sind umstritten
Wichtig wäre nun, dass der Schwung, den Klug mit seiner Entscheidung zum 8. Mai in das Thema gebracht hat, auch an anderen Stellen ankommt - Von Petra Stuiber
Für österreichische Verhältnisse ist schon die Standort-Festlegung ein historischer Erfolg - Von Peter Mayr
Symbolischer Auftakt zur Umgestaltung der Krypta am Burgtor zur "würdigen Gedenkstätte"
In der Debatte um den Umgang mit Gedenkorten für Gefallene zeichnet sich ein neues Selbstverständnis ab. Eine Schließung der Krypta im Burgtor wäre der Diskussion aber eher ab- als zuträglich - von Heidemarie Uhl
nächstes jahr sollte ein live-konzert am heldenplatz organisiert und richtig schön dankbar und selbstbewußt gefeiert werden
wie in einem land, das befreit und gerettet wurde
nicht wie in einem land, das noch immer in einem faschistischem system zu leben scheint und sich nur ein bißchen aufmucken traut
an dem die aufgeganserlten massen beider Seiten stupide durch die Gegend tappen
Planiert's das Heldenschashäusel endlich ein, dann können die Leut ein Buch lesen oder sich endlich weiterentwickeln, statt alle 3 Monate denselben Shas zu repetieren
Wir fallen ja wirklich noch in die 30er Jahre zurück, wenn das so weitergeht
Hunderttausende jubelten. Aber: Andere Hunderttausende wurden verfolgt, vertrieben, ermordet.
Etwa Angehörige von mir. Die lasse ich mir von dir nicht weg- oder schlechtreden.
Nichts ist dämlicher, als von der Parole "Alle waren Opfer" direkt in die Parole "Alle waren Täter" umzuschwenken. Langsam könnte man sich wirklich Differenziertheit leisten, selbst in Österreich, dem Land des kleinformatigen Denkens und des Polit-Provinzialismus. Die österreichischen NS-Opfer waren nämlich: Österreicher, auch wenn das ein Herr aus Braunau nicht so sah...
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