Houska-Preise gingen nach Innsbruck und Graz

8. Mai 2012, 19:48
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40 Forscherteams von 22 heimischen Unis hatten sich um den Houska-Preis 2011 beworben, der mit insgesamt 300.000 Euro der am höchsten dotierte private Forschungspreis in Österreich ist und von der B-&-C-Privatstiftung für angewandte, wirtschaftsnahe Forschung vergeben wird.

Der Hauptpreis und somit 120.000 Euro Preisgeld ging an die Medizinische Universität Innsbruck. Das dort tätige D. Swarovski Research Laboratory entwickelte gemeinsam mit den Wirtschaftspartnern Oroboros Instruments und WGT-Elektronik ein spezielles Gerät zur Messung der Zellatmung. 70. 000 Euro erhielt die Technische Universität Graz für den zweiten Platz. Eine Forschungsgruppe entwickelte mit der Firma GE Jenbacher ein Verbrennungskonzept für einen Gasmotor, der mit seinem Wirkungsgrad weltweit eine Spitzenposition einnehmen soll. Platz drei und 40.000 Euro Fördersumme gingen an die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Am Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik wurde gemeinsam mit dem Wirtschaftspartner MED-EL eine neue Stimulationsstrategie konzipiert, die zur besseren Codierung von Audiosignalen bei Cochlea-Implantaten dient. Weitere sieben Forschungsprojekte erhielten je 10.000 Euro als Anerkennungspreis. (red, DER STANDARD, 9.5.2012)

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