Positive Ergebnisse für Christian-Doppler-Forschungslabors

8. Mai 2012, 19:38
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Im Schnitt fünf Preise beziehungsweise Angebote für Professuren konnte ein Christian-Doppler-Forschungslabor verbuchen. Aus jedem CD-Labor gingen durchschnittlich 44 wissenschaftliche Publikation hervor, rund drei Patente wurden jeweils eingereicht. Das sind einige der Ergebnisse der Evaluierung der Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft (CDG), die vom Industriewissenschaftlichen Institut und dem Economica Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde. Untersucht wurden 30 CD-Labors, die zwischen 2005 und 2011 ausgelaufen sind.

Laut Evaluierung beruht die Stärke des CD-Modells, das Grundlagenforschung mit Anwendungsfragen aus der Wirtschaft verknüpft, in der thematischen Offenheit, der Flexibilität und Effektivität und der Integration in bestehende Universitätsstrukturen. Derzeit sind 65 CD-Labors mit etwa 650 Mitarbeitern aktiv. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre, die Finanzierung erfolgt zur Hälfte durch das Wirtschaftsministerium und die Nationalstiftung, zur anderen Hälfte durch die beteiligten Unternehmen. Aufgrund der positiven Evaluierung empfehlen die Prüfinstitute eine Fortsetzung des Programms. (red, DER STANDARD, 9.5.2012)

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