EU unterstützt Erforschung des Bienensterbens

8. Mai 2012, 16:36
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Weitere drei Millionen für Studien über Schmallenberg-Virus

Brüssel - Zur Erforschung des Bienensterbens stellt die EU-Kommission 3,2 Millionen Euro bereit. Wie die Brüsseler EU-Behörde am Dienstag weiter bekanntgab, sollen mit dieser finanziellen Unterstützung Studien in 17 EU-Staaten durchgeführt werden, um zuverlässige Daten über das Bienensterben zu bekommen.

Die Projekte für dieses und kommendes Jahr werden zu 70 Prozent aus dem EU-Haushalt mitfinanziert. Von den EU-Staaten sind Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Lettland, Litauen, Polen, Portugal, die Slowakei, Spanien, Schweden und Großbritannien dabei.

Schmallenberg-Virus

Außerdem stellt die EU-Behörde weitere drei Millionen Euro zur wissenschaftlichen Erforschung des Schmallenberg-Virus bereit. Die zu 50 Prozent von der EU kofinanzierten Studien sollen in Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und in Großbritannien erstellt werden. Wegen des für Rinder, Ziegen und Schafe gefährlichen Schmallenberg-Virus hat Russland auch die Einfuhr von Schweinen aus der Europäischen Union verboten. (APA, 8.5.2012)

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