Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Auskunftsperson Nummer eins, Walter Meischberger, hat am Dienstagvormittag im parlamentarischen U-Ausschuss seine Sicht zum BUWOG-Deal dargelegt. "Meine Nähe zum Finanzminister (Karl-Heinz Grasser, Anm.) hat auf meine Kunden ausgestrahlt, und man hat sich einiges davon erwartet", erklärte Meischberger bei der Befragung. Seine Freundschaft zu Grasser habe jedoch keinen Insider-Informationsfluss beim BUWOG-Verkauf zur Folge gehabt.
Video-Kommentar: Hans Rauscher analysiert den Auftritt von Walter Meischberger
Meischberger gab an, dass er und andere schon im Vorfeld "aus dem Umfeld von Mitarbeitern verschiedener Firmen" gewusst hätten, dass die letztlich unterlegene CA Immo im Zuge des Vergabeprozesses bis 960 Millionen Euro gehen werde. Das sei schon vor dem 4. Juni bekannt gewesen, auch Kärntens Ex-Landeschef Jörg Haider habe davon gewusst. Einen Informationsaustausch mit Grasser dementiert Meischberger. Das Bieterverfahren sei trotz der Gerüchte "dicht" gewesen.
Auf mehrfache Nachfrage räumte Meischberger ein, dass er zwischen dem 4. und dem 11. Juni den Lobbyisten Peter Hochegger schon gesagt habe, man solle jedenfalls über 960 Millionen gehen. Von der angeblichen Bankgarantie könnten im Vorfeld schon "50 bis 60 Personen" gewusst haben, erklärte Meischberger. Karl-Heinz Grasser sei aus seiner Sicht "unschuldig". Dass es eine "schlechte Optik" ergab, mit dem Finanzminister befreundet und andererseits am BUWOG-Verkauf beteiligt gewesen zu sein, räumte Meischberger ein. Aber: "An mir ist nichts schlecht."
Der "Falter" berichtet unterdessen, dass es in der Causa Grasser neue belastende Aussagen gibt. So habe der Ex-Kabinettschef "seine entlastende Aussage zulasten Grassers abgeändert", wird Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek zitiert. (red, derStandard.at, 8.5.2012)
zypern (Briefkastenfirma 123), Liechtenstein firma xds, Guatemala dann Schweiz wo er dann aber von seiner Schwiegermama das Geld bekam mit dem er in BAR !! nach Ö gefahren ist um es zu investieren
Karl Heinz Münchhausen wäre ein besserer Name für ihn
ist so unnetig wie ein hexenschuß-.
viel lärm um nix.
sperrts den laden zu und entschudigts euch beim grasser dafür, dass er andauernd belästigt und beschuldigt wird, ohne dass ihm je auch nur ein fliegendreck nachgewiesen werden kann.
und generell die u-ausschüsse vehement kritisiert. aber durch die aussagen von grassers ehemaligem kabinettschef letzte woche und denen von petrikovics (und jenen hocheggers vor ein paar wochen) hat sich dieser ausschuss bereits gerechtfertigt.
da gibt es mittlerweile einiges für die staatsanwaltschaft.
umso mehr kommt mir vor, daß da wirklich, außer einer moralisch verwerflichen Optik nix dran ist-nur kann die StA. einerseits die "smoking gun", (weil´s nicht vorhanden ist) nicht finden und andererseits den Grasser auch nicht mehr ungeschoren davon kommen lassen, weil das nach dem TamTam der schon passiert ist, "nicht mehr verkaufbar" ist.-ich glaube dem KHG, daß ihm experten eine Final & last offer Runde empfahlen, die hat ja auch einen Mehrerlös gebracht. ich glaube auch dem Meischberger, daß viele wichtigtuerisch durch die Gegend rannten und "ganz im Vertrauen" irgendwas von "CA geht nicht über 960mio" geschwafelt haben, das passiert immer bei solchen tenders, das kann sogar die Sekretärin gewesen sein, die die Bankgarantie tippte.....
dass eine Firma runde 10 Millionen Euro für eine Information bezahlt, die überall die Runde macht?
Ich glaube das nicht, womit ich nicht sagen will, dass KHG der Informant war. Er könnte es aber unabsichtlich gewesen sein, durch vertrauensvolle Unvorsichtigkeit zum Beispiel.
Die AC hat mit Beamten des FI Mini den Kaufpreis schon lange abgestimmt.
Dann kommt da ein Krasser und schmeißt das schöne Körberlgeld über den Haufen.
Wie weit war denn die AC dazumal über dem überbotenem - heute 3.?
Meischi stellte fest, dass an ihm nichts schlecht ist. Das ist aber beruhigend.
http://gedankenstrich-franzjosef.blogspot.com
Tote Zeugen sind natürlich immer gut.
Noch fauler wird es dann aber hier:
"Von der angeblichen Bankgarantie könnten im Vorfeld schon "50 bis 60 Personen" gewusst haben, erklärte Meischberger"
Ja sicher. Zur CA ist aber davon nichts durchgedrungen. Sehr, sehr glaubwürdig!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.