Kino.to soll Gründer 6,6 Millionen Euro gebracht haben

8. Mai 2012, 13:42
  • Der Gründer von kino.to muss sich seit Dienstag vor Gericht verantworten.
    foto: apa

    Der Gründer von kino.to muss sich seit Dienstag vor Gericht verantworten.

39-Jähriger seit Dienstag vor Gericht – Anklage: kino.to "neues Massenmedium"

Seit Dienstag steht in Leipzig der Chef und Gründer des Internet-Filmportals kino.to vor Gericht. Dem 39-Jährigen wird vorgeworfen, massenhaft gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben, indem auf der Website widerrechtlich Filmstreams angeboten wurden. Laut Anklage soll Dirk B. damit 6,6 Millionen Euro verdient haben.

Einnahmen durch Werbung und Abos

Zum Prozessauftakt war zunächst nur die Anklage am Wort. Laut Generalstaatsanwaltschaft Dietmar Bluhm sollen die Einnahmen von kino.to vor allem aus Werbung mit Abofallen, Adware, Online-Glücksspiel und kostenpflichtigen Abos stammen, berichtet Golem. Dabei wird dem Angeklagten vorgeworfen, die Plattform ausschließlich zur persönlichen Bereicherung betrieben zu haben.

"Neues Massenmedium"

Bei kino.to handelte es sich laut Staatsanwalt um das "größte deutschsprachige Internetportal für illegale Kopien". Die Betreiber hätten damit ein neues Massenmedium "neben Fernsehen und Kino" geschaffen. Dabei habe das Team um kino.to nicht nur auf bereits im Internet verfügbare Filmstreams verlinkt, sondern Filme selbst über eigene Filehoster bereitgestellt. So soll Dirk B. auch Archiv.to betrieben haben, der in den Ergebnissen immer an den obersten Stellen gelistet worden sei.

Fünf Personen bereits verurteilt

Nach der Razzia gegen kino.to wurden laut Bericht auch die Konten des Angeklagten mit rund 2,5 Millionen Euro beschlagnahmt. Der gelernte Bodenleger war bereits 2004 wegen Urheberrechtsverletzung mit dem Portal Saugstube verurteilt worden. In der Causa kino.to wurden bereits fünf Personen zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. (red, derStandard.at 8.5.2012)

Das Problem..

ist dass Dirk auch Filehoster wie archiv.to betrieben hat.. Auch sprach man von Hacks in der Firmenindustrie um an neue Filme zu kommen....

Jedoch tut das nichts zur sache, da bis es bis JETZT kein Gesetz gibt das es verbietet Links zu externen Inhalten/Seiten anzubieten (Es wurde auch auf Kino.to gekennzeichnet dass es sich um EXTERNE Inhalte handelt!)
Also F**k off Medienindustrie!

naja, ganz so simpel ist es nicht mehr. bei kino.to, das jahrelang unbehelligt im netz stand und uns allen freude bereitete, haben sich die fahnder 2,5 jahre damit abgemüht den betreibern nachzuweisen, dass sie nicht nur verlinken, ...

... sondern auch hosten. dabei ist es egal ob das auf der selben seite, auf dem selben server oder mit der selben firma erfolgt oder mit unterschiedlichen.

die sprüche "wir verlinken nur" und "wir hosten nur" werden hier vor gericht nicht ziehen. abhörprotokolle und mitgelesene emails belegen die verflechtung.
imo hat der staat hier korrekt gearbeitet (im gegensatz zu megaupload und dem tpb-urteil wo, auf druck der content-mafia, das gesetz gebeugt wurde).

und für alle um kino.to trauernden:
das
http://tinyurl.com/3fl9eks
und das
http://tinyurl.com/y8ufsnp

viel spass

woran hat er sich jetzt eigentlich bereichert? die plattform kino.to, die in keiner verbindung zu den uppern steht, hat nur links und werbeplätze angeboten. im größeren sinn macht das der onlinestandard auch so.

also warum kommen immer die propagandaaussagen, dass er zig millionen via copyrightverletzungen gescheffelt hat, wenns genau genommen gar nicht stimmt?

das ist doch ein abgekartet Spiel, die großen medienunternehmen haben dirk angeblich vor gründung seiner seite, schutz vor dem gesetzt versprochen, es sollte so ablaufen: er forsiert mit kino.to das onlineschaun von videos, bis es mainstream trauglich ist, dann geht kino.to off, so wie jetzt und die großen medienunternehmen cashen ab, inklusive showprozess, siehe artikel!

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