Fest am Heldenplatz gegen "Totengedenken"

9. Mai 2012, 11:07
  • "Totengedenken" am Heldenplatz.
    foto: standard/fischer

    "Totengedenken" am Heldenplatz.

  • Die Demo am Ring machte sich dann auf den Weg Richtung Heldenplatz.
    foto: derstandard.at/maria von usslar

    Die Demo am Ring machte sich dann auf den Weg Richtung Heldenplatz.

  • Gedenkfeier der Bundesregierung anlässlich des Jahrestages der Kapitulation des Nazi-Regimes im Bundeskanzleramt.
    foto: apa/schlager

    Gedenkfeier der Bundesregierung anlässlich des Jahrestages der Kapitulation des Nazi-Regimes im Bundeskanzleramt.

Keine Zwischenfälle bei "Totengedenken" - Regierung verurteilt "Totengedenken" der Burschenschafter

Wien - Lautstark, aber ohne Zwischenfälle ist die Demonstration gegen das alljährliche "Totengedenken" der Burschenschafter am 8. Mai auf dem Heldenplatz verlaufen. Rund 1.200 Personen protestierten gegen die Veranstaltung vor der Krypta anlässlich der Kapitulation des NS-Regimes. Unter den rund 200 Burschenschaftern fand sich im Gegensatz zu den vergangenen Jahren kaum FPÖ-Prominenz.

Wie jedes Jahr hatte der Zug der Verbindungsmitglieder auf der Mölkerbastei in der Inneren Stadt begonnen. Zuvor hatten mehrere Organisationen zu einer Demonstration vor der Universität Wien aufgerufen. Lange vor dem Eintreffen der Burschenschafter zog die Gruppe allerdings in Richtung Heldenplatz, wo eine Feier anlässlich der Befreiung Österreichs bereits im Laufen war. Einziger aktiver FPÖ-Politiker unter den Verbindungsmitgliedern war der Wiener Landtagsabgeordnete Wolfgang Jung.

Mit einem großen Polizeiaufgebot zog der Fackelzug der Burschenschafter durch die teils gesperrte Wiener Innenstadt bis zur Krypta auf dem Heldenplatz. Dort wurde man bereits lautstark von den rund 1.200 Demonstranten (laut Polizeiangaben) erwartet.

Probleme organisatorischer Natur hatte es zuvor gegeben: Weil der Festredner der Burschenschafter mit seinem Auto im Stau stecken geblieben war, musste er direkt zum Heldenplatz fahren. Bei der Reiterstatue angekommen, erkannte ihn die Polizei dem Vernehmen nach nicht und ließ ihn vorerst nicht zum Heldentor, wo er seine Rede halten wollte. Seine Kameraden wurden währenddessen beim Start ihres Marsches mit einer besonderen künstlerischen Aktion unterhalten: Gegendemonstranten, die sich als Clowns in Uniform verkleidet hatten, betrauerten vor den Burschenschaftern den "Tod eines Kameraden".

Während der Rede auf dem Heldenplatz kam es zwar zu lautstarken Störversuchen der Veranstaltung, etwa durch Knallkörper, von wirklichen Vorfällen konnte die Polizei allerdings nicht berichten. Einige Demonstranten versuchten erfolglos, Absperrungen zu durchbrechen. Nachdem die Verbindungsbrüder abgezogen waren, löste sich allerdings auch das Fest auf dem Heldenplatz schlagartig auf.

Spontandemos durch die Innenstadt

Nach der Demo am Heldenplatz zogen rund 200 Demonstranten - begleitet von der Polizei - in einer Spontandemo durch die Wiener Innenstadt. Die Demonstranten bewegten sich in Richtung Universität Wien, die Demonstration hatte auch eine Sperre des Rings am Abend zur Folge. Die weitestgehend friedliche Demonstration verlief dann über den Ring weiter in Richtung Schottentor.

Fest gegen "Totengedenken"

Mit einem Fest auf dem Wiener Heldenplatz haben mehrere Organisationen am Nachmittag des 8. Mai, dem Tag der Kapitulation NS-Deutschlands, gegen das alljährliche "Totengedenken" der Burschenschafter demonstriert. Dabei war auch Politprominenz anwesend: Neben mehreren Vertretern der Grünen erschienen auch Staatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ) und SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG), wünschte sich, dass ab kommendem Jahr der gesamte Heldenplatz für ein derartiges Fest zur Verfügung steht.

Der Andrang zur Feier, die die Initiative jetztzeichensetzen.at organisiert hatte, war zu Beginn noch spärlich. Rund 500 Personen hatten sich bei der Hofburg eingefunden. Allerdings strömten immer mehr Gäste auf den abgesperrten Teil des Heldenplatzes. Auf einer kleinen Bühne traten mehrere Redner auf, darunter der Klubobmann der Wiener Grünen, David Ellensohn, der Wiener SPÖ-Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny und IKG-Präsident Deutsch. Unter den Besuchern befand sich weiters ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser. Ebenso vertreten waren Mitglieder der Jungen Generation der SPÖ und mehrere NGOs.

"Ich würde mir wünschen, dass der gesamte Heldenplatz voll ist", sagte Deutsch vor seiner Ansprache zur APA. Er schlug vor, dass ab kommendem Jahr die Veranstaltung auf das gesamte Areal ausgedehnt wird. So sei kein Platz mehr für die Veranstaltung der Burschenschafter vor der Krypta auf dem Heldenplatz.

"Wer heute nicht feiert, hat verloren", begann Ellensohn seine Rede zu Beginn der Veranstaltung. "Hier war der Krieg zu Ende, und das ist ein Grund zu feiern." Wie Deutsch äußerte auch der Wiener Grüne einen Wunsch an die Regierenden: "Wir sollten diskutieren, ob wir nicht diesen Tag zu einem offiziellen Feiertag machen." Ein Demonstrationszug, der vor der Wiener Universität loszog, sorgte dafür, dass das Fest am Heldenplatz letztendlich doch noch gut besucht war.

Regierung verurteilt "Totengedenken"

Die Regierungsspitze hat am Dienstag erstmals eine Gedenkveranstaltung im Kanzleramt anlässlich des Jahrestages der Kapitulation des Nazi-Regimes abgehalten. Die Ansprachen von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) gerieten dabei jeweils zu Plädoyers für den europäischen Gedanken. Auch das "Totengedenken" der Burschenschafter am Abend des 8. Mai auf dem Heldenplatz verurteilten sie.

"Wer über unsere Geschichte spricht, kann sich nicht an den Begriffen Schuld und Mitschuld vorbeischwindeln", erinnerte Faymann an die Rolle Österreichs im Nazi-Regime."Wir müssen die Dinge beim Namen nennen." Darum sei es auch nicht zu tolerieren, wenn dieses Datum von manchen Gruppierungen benutzt werde, um ein "unkritisches und teilweise verharmlosendes Bild" des Zweiten Weltkriegs zu zeichnen. Ohne Demokratie gebe es weder Wohlstand noch Chancengerechtigkeit, so der Kanzler. "Nicht weniger Europa heißt die Lösung, sondern mehr europäische Zusammenarbeit."

"Das brauchen wir nicht"

Noch ausführlicher dem europäischen Gedanken widmete sich Spindelegger. Er erinnerte auch an die Schuman-Erklärung am 9. Mai 1950, die als die Geburtsurkunde der Europäischen Union anzusehen ist. Dieses Datum sei - nach dem Umbruch am 8. Mai 1945 - als "Aufbruch" zu verstehen. "Dennoch markiert der 8. Mai den Umbruch, die Wende, das Ende einer Tragödie." Wenn nun "einige wenige" das für ihre Zwecke missbrauchen wollten, "dann sage ich ganz deutlich: Das brauchen wir nicht", so der Vizekanzler zum "ewig gestrigen Gedankengut".

Neben den Ministern der Regierung und Klubobleuten im Parlament waren auch Bundespräsident Heinz Fischer, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) und Vertreter der Religionsgemeinschaften zur Gedenkveranstaltung gekommen. Die Festrede hielt der Journalist Paul Lendvai, der von seiner eigenen Flucht aus Ungarn 1956 erzählte und daran erinnerte, dass das Weltkriegsende für die Staaten hinter dem Eisernen Vorhang nur ein "kurzer Übergang" in eine weitere Diktatur gewesen sei. (APA/red, derStandard.at, 8.5.2012)

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Lol... zum Video: Dieser Demonstrant ist nicht nur "fast" zur Veranstaltung vorgedrungen, sondern direkt bis 2 Meter vor die Burschenschaftler, wo er sich dann aus freien Stücken stehenblieb und sich festnehmen ließ. Damit hat er den Leuten unter den Burschenschaftlern, die wirklich eine nationalsozialistische Einstellung haben gut gezeigt, dass, egal wieviel Polizei bereitgestellt wird, um Zusammenstöße zwischen den verschiedenen Lagern zu vermeiden, man IMMER an sie rankommen kann und wird, wenn es nötig sein sollte!

Folgen

wenn man die Burschenschaften nicht verbietet, dann gilt auch zB "1+2=-308" oder "Arbeitnehmer muessen nicht arbeiten, bekommen aber trotzdem Lohn (oder sie muessen fuer-s Arbeiten den Arbeitgeber bezahlen)" oder ... dh alles wird beliebig.

VE Day

Am 8. Mai haben wir die Nazis besiegt!

Egal wann und egal wie viele Nazis, und deren Sympathisanten, aus ihren Löchern kriechen, wir werden sie immer wieder besiegen!

In diesem Universum ist kein Platz für Nazis!
Selbst hinter dem Mond nicht ~ http://www.ironsky.net

Vom Nationalsozialismus befreit !

Am 8. Mai sind wir von den Nazis befreit worden. Gut so! Da stimmen wir mit Ihnen "Pygar" überein.

Und wir Burschenschafter sind keine Nazis, auch wenn Sie das hysterisch immer hinausschreien.
www.aldania.at

Wir werden ja penibelst vom Verfassungsschutz und vom DÖW überwacht, da hätten wir sofort eine Wiederbetätigungsklage am Hals!

Vielleicht sollten Sie selber an Ihrer Wahrnehmung arbeiten oder Ihren Haß mit Psychologenhilfe abbauen.

eben die waren euch nicht elitär genug

da durfte ja jeder "deutsche" mitmachen...

Ich verachte Burschenschafter.

Und zwar in erster Linie weil sie Anti-Feministen sind, die noch dazu in der Regel eine rechtskonservative Gesinnung haben. Über Verbindungen ins rechtsextreme Umfeld liest und hört man auch immer wieder. Wie bei diesem sogenannten "Totengedenken"-Aufmarsch.

"Only a fool could ever deny the obvious superiority of the Female."
Die Beweise, dass es in den Burschenschaften nicht von "Fools" dieser Art geradezu wimmelt, konnte ich noch nicht finden. Im Gegenteil.

hahahahahhahahahah

hahahhhahaahaha , regen sie sich doch nich so auf hahahahahahahahhahaahahahaha

Du solltest an deiner Wahrnehmung arbeiten oder weniger trinken. ;-)

möglich,

aber dann müssens mir versprechen, dass sie was gegen ihre paranoia tun

mich würd einmal interessieren von all diesen heuchlern und nazijägern,wo ist eigentlich eure immer wieder in dieser form

präsente erscheinung zb. bezüglich ams sanktionen, für menschen die trotz krankheit kein pflegegeld bekommen o. zuwenig u. all die anderen hundertfach wiederkehrenden ungerechtigkeiten in ö die an der tagesordnung sind. aber die betreffen halt nur lebende ö und keine toten. ich les hier von der arbeiterschaft die damals unterdrückt wurde, sehr verehrte heuchler, diese arbeiterschaft wird heute unterdrückt, da wäre dieses engagement in dieser stätigkeit notwendig, wie sie zu jedem ähnlichen anlass ganze herrscharren von monsterpostern inkl. followern auf den plan ruft. hackelts ihr nix?, dann seid ihr wirklich das was ich vermute, politisch abhängige bobos, die auf die wahren probleme GACKERLN statt FLACKEN und lieber auf toten herumtrampeln

Die meisten Menschen sind durchaus in der Lage, sich mit mehreren Dingen auseinanderzusetzen.
Und Ihrer Meinung ist halt gar nicht jeder Mensch.

Man kann der ärgste Wirtschaftsliberale sein und es trotzdem unangemessen finden, eine Trauerfeier für das Dritte Reich zu veranstalten, nichts anderes ist das da, auch wenn der Name nicht so offensichtlich ist.
Das schließt sich mal so gar nicht aus.

"eine Trauerfeier für das Dritte Reich zu veranstalten"

ok, des hab ich jetzt nicht gewußt, aber warum werden die dann nicht alle angezeigt , ich mein die teilnehmer an der trauerfeier nicht die demonstranten.

ich glaub des liegt vielleicht daran, dass des noch nicht genug menschen wissen - des mit dem 3R, aber woher sollen die es auch wissen , woher wissen sie das eigentlich?

danke für den hinweis, läßt jetzt natürlich alles viel klarer erkennen , sag ich ja immer wieder , die elite unserers landes weiß eben wo es lang gehen muss

Regierung

soll _endlich_ die Burschenschaften verbieten.

Das ist längst überfällig.

Doch ein Totengedenken !

Wenn man so alle Meldungen zum Thema Totengedenken durchliest, so könnte man meinen, Burschenschafter seien alle Nazis.

Nur stimmt das nicht.
Ich selbst bin Burschenschafter und als guter Österreicher distanziere ich mich natürlich vom Rechtsextremismus.

Die falschen Meinungen werden von den Gegnern politisch gepusht, und die Wahrheit über Burschenschaften werden nicht gebracht. Lesen Sie unter www.aldania.at.

Mir als Burschenschafter, der ich natürlich auch die humanitären Grundwerte mein Eigen nenne, ist das Erinnern und Gedenken an Tote ein Anliegen.

Ich weine nicht der Nazidiktatur nach (gut, daß sie weg ist), wie so oft zu lesen ist, sondern will ein stilles Totengedenken an ALLE im Krieg umgekommenen Menschen.

Nun, ich kannte auch ein paar Burschenschafter persönlich. Irgendwie fand ich das kurz und damals cool, dass die so eine vermeintlich ewige Gemeinschaft hatten und die "Alten Herren" die jüngeren mit Geld versorgten (Club-House mit Schloss-Ambiente etc.).

Stutzig machte mich dann, als ich erkannte, dass Frauen komplett ausgeschlossen waren und die "Burschen" sich übelst benahmen; allgemein und speziell gegen Frauen. Da habe ich mich natürlich schnellstmöglich distanziert.

Politisch sind die Burschenschafter rechtskonservativ und rechtsnational bis in das rechtsextreme Lager hinein. Einen politisch linken Burschenschafter kenne ich nicht.

Frauen immer willkommen

Das ist komplette verleumdung!
Natürlich sind Frauen bei uns genaus präsent und geachtet wie überall. Bei unseren Kneipen sind immer Frauen anwesend und werden besonders begrüßt.

Ja, ich sollte dazu sagen, dass ich damals auch mit einer Frau liiert war, die als Kellnerin bei einigen dieser Burschenschafter Saufgelage gearbeitet hat.

War immer sehr unbeliebt bei diesen Saufgelagen zu arbeiten, da diese unsäglichen Kerle durch zügellosen Alkoholkonsum immer hemmungsloser wurden und dann offenbar keine Kellnerin ohne von einem Burschenschafter sexuell belästigt worden zu sein nach Hause ging.

"Präsent und geachtet wie überall" in der konservativ-patriarchalen Welt? Darauf verzichten wohl die meisten Frauen gerne!

Frauen immer willkommen!

Du musst dazu sagen wofür, Kerl!

Ich hätte diese Burschenschaften allesamt längst verboten. Braucht kein Mensch, machen nur Ärger und haben sowieso keine Zukunft!

Wider der Geschichtsklitterung von ganz rechts!

Achja:

1.in Ö wurden die meisten Burschenschaften erst Mitte/Ende des 19. Jh gegründet, haben also mit 1848 nix zu tun

2. Solidarität mit der Arbeiterschaft gab es nicht, siehe Praterschlacht, als die Arbeiter abgemurkst wurden und die tapferen Burschis daneben standen, um in der Folge enthusiastisch dem Kaiser die Treue zus chwören (siehe burschenschaftliche Blätter)

3. ab Ende des 19. Jh wurde der Arierparagraph von ALLEN übernommen, bis 1933 setze sich auch in Ö das antidemokratische Führerprinzip durch

4. die Wahl der Nazis wurde nicht minder enthusiastisch gefeiert (auch hier burschenschaftliche Blätter)

5. Die Burschenschaften wurden nicht ersatzlos aufgelöst sondern in die NS-Einheitsburschenschaft überführt.

Wider der Geschichtsfälschung von ganz links (2)

4. Fast richtig: Die Wahl der Nazis wurde ca von 50 % abgelehnt, von 50% begrüßt.

5. Falsch: Die B. wurden ersatzlos verboten. Es wurde aber den Mitgliedern frei gestellt, ob sie einer NS-Kameradschaft beitreten wollten. Meine B. trat keiner solchen bei.

Danke für die Zuschrift. Wenn, dann aber richtig, und keine Geschichtsverfälschung von ganz links.

Schau dir mal die Bücherverbrennungsvideos der nazis an. Wer steht da am Rand? Burschenschafter.

Wider der Geschichtsfälschung von ganz links !!

Korrektur zur Geschichtsklitterung (1):

1. Fast richtig. Es gab auch vor 1848 einige Burschenschaften. Von einem solchen
Burschenschafter wurden die demokratischen Forderungen an das Kaiserhaus formuliert, die dann nicht angenommen wurden, worauf der jüdische Arzt Dr. Fischhof sie in der Herrengasse verlas.
siehe www.aldania.at 1848 - Oktober

2. Solidarität mit der Arbeiterschaft gab es sogar sehr starke. In der Praterschlacht ging die Nationalgarde gegen die Arbeiter vor, nicht aber die Akad. Legion (die Burschenschafter).

Danke für die Zuschrift. Wenn, dann aber richtig, und keine Geschichtsverfälschung von ganz links.

warum dann der 8.5 als Trauertag?

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