Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

8. Mai 2012, 12:18
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Vortagesverluste übertrieben - Unternehmensnachrichten stützen

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verbesserte sich um 62,51 Zähler oder 0,69 Prozent auf 9.181,65 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor hingegen um 51,90 Zähler (minus 0,25 Prozent) auf 20.484,75 Einheiten. Der Shanghai Composite gab leicht um 3,07 Punkte oder 0,13 Prozent auf 2.448,88 Punkte nach.

Zulegen konnten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.931,98 Zählern und einem Plus von 7,03 Punkten oder 0,24 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 14,3 Zähler oder 0,33 Prozent auf 4.375,90 Einheiten.

Nach den teils deutlichen Abschlägen vom Vortag haben sich die asiatischen Börsen zum Teil etwas erholen können. Lediglich in China und insbesondere in Indien ging es mit den Notierungen nach unten. Von Börsianern hieß es, die Fundamentaldaten in Asien sähen immer noch recht gut aus.

Die Verluste zum Wochenauftakt, als die Wahlergebnisse aus Griechenland und Frankreich zunächst weltweit Sorgen vor dem weiteren Kurs Europas in der Schuldenkrise geschürt hatten, seien daher übertrieben. Dazu sorgten einige Unternehmensnachrichten für gute Stimmung.

An der Börse von Shanghai zogen unter den Einzelwerten China Construction um 2,37 Prozent auf 3,46 Yuan an. Agricultural Bank verbesserten sich um 1,47 Prozent auf 2,76 Yuan. Hingegen büßten Air China 1,79 Prozent auf 6,57 Yuan ein. Aluminium Corp korrigierten um 1,47 Prozent nach unten auf 7,39 Yuan.

In Hongkong zählten Cosco Pacific mit einem Abschlag von 2,46 Prozent auf 10,32 Hongkong Dollar zu den größeren Verlierern. Henderson Land gaben um 2,45 Prozent auf 41,85 Hongkong Dollar nach. Esprit Holdings stiegen hingegen 1,98 Prozent auf 14,42 Dollar.

Der südkoreanische Kospi rückte um 0,54 Prozent auf 1.967,01 Punkte vor. Die Aktien von Samsung Electronics verteuerten sich um mehr als drei Prozent. Grund waren Spekulationen, der Zulieferer und Konkurrent von Apple werde sein Geschäft mit Elektroakkus für Autos ausbauen.

Ein unerwartet hoher Jahresgewinn ließ die Aktien des Handelshauses Mitsubishi Corp. in Tokio um 3,65 Prozent steigen. Beim Fahrzeugbauer Fuji Heavy Industries sorgte die Ankündigung, im laufenden Geschäftsjahr den Gewinn um ein Viertel steigern zu wollen, für ein Kursplus von 7,31 Prozent, was den Titeln den Spitzenplatz im Nikkei bescherte. Die Aktien des Videospiel-Entwicklers Capcom profitierten ebenfalls von einem positiv aufgenommenen Ausblick und verteuerten sich um 5,33 Prozent. (APA, 8.5.2012)

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