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Krems - "Das Donaufestival 2012 ist auf Umwegen im Paradies angekommen", spielte die NÖ Festival GmbH in ihrer Bilanz am Dienstag auf das diesjährige Motto "Vetreibung ins Paradies" an. Die achte Auflage sei erfolgreich zu Ende gegangen: 14.600 BesucherInnen, davon sieben Prozent aus dem Ausland, kamen an den sechs dicht programmierten Festivaltagen (28. April bis 5. Mai).
Es gab 82 Vorstellungen und Veranstaltungen - Konzerte, Performances, Installationen, Ausstellungen, Film- und Diskursprogramme - an mehr als 20 Spielstätten in Krems und der Wachau. "Love it or hate it": Das "durchaus gewagte" und für Österreich einzigartige Festivalformat zwischen Performance, avancierter Popmusik und anderen zeitgenössischen Kunstformen unter der Leitung von Tomas Zierhofer-Kin habe bei Publikum und Medien auch dieses Jahr "wieder ganz deutlich" polarisiert. Einige Konzerte seien enthusiastisch aufgenommen worden, Kooperationen gab es mit der Viennale und Kremser Kulturinstitutionen. (APA, 8.5.2012)
Bunter Musikgarten in Krems: Man hörte unter anderen Mark Stewart (zusammen mit Russell Haswell und Mika Vainio) und Martin Rev, der in den 1970ern mit der New Yorker Punkrock-Band Suicide für Furore sorgte
Die New Yorker Gruppe "Movement International" beim Donaufestival
Die vom Drogenkrieg geprägte Realität in Mexiko spiegelt sich in Teresa Margolles' künstlerischer Arbeit
Die mexikanische Künstlerin Teresa Margolles ist beim Donaufestival in Krems zu Gast
Peter Weibel eröffnet das Donaufestival mit einer Bildschirmoper aus dem iPhone
In der elektronischen Musik halten parallel zu den grimmigen, finsteren Zeiten die Traurigkeit, Verzweiflung und Beklemmung Einzug. Der britische Künstler Bobby Krlic steht dabei mit seinem Projekt The Haxan Cloak an vorderster Front der neuen Dunkelmänner
Ryan Mitchell arbeitet mit seiner Performancegruppe Saint Genet am Gesamtkunstwerk. Der Leiter der Gruppe über drogeninduzierte Akteure und "American Hysteria"
Derbes vor Feingeistern, Laptop-Gewese vor Testbildkunst. Das Programm des zweiten Wochenendes verdeutlichte das Motto "Nodes, Roots & Shots" - und gab sich durchwachsen
Runde zwei des Donaufestivals in Krems - Einige Acts in Bildern
Ein schrägeres, ein besseres Konzert hat man lange nicht gesehen - Der US-Amerikaner Gonjasufi gab im Rahmen des Kremser Donaufestivals seine Österreichpremiere
Das Donaufestival 2011 präsentierte bei seinem Start in der Minoritenkirche in Krems/Stein das britische Hype-Wunder James Blake
Runde eins des Donaufestivals in Krems - Einige Acts in Bildern
Netzwerke aus Performance, neuen Theaterformen, Installationen, Film, Video, Diskurs, Klangkunst und Musik ab 28. April in Krems
Derb-fröhliches Ringelreihen zum Gender-Thema: Das Finale des Donaufestival
Der letzte Tag des heurigen Donaufestivals in Krems wird musikalisch von Peaches geprägt - Die Musikerin verantwortet als Kuratorin einen bunten Strauß aus Sixties-Punk, schwulem Electro-Clash und deftiger Comedy
Psychedelische Musik als Resultat von durch Drogen beeinflussten Realitäten: Mit den Butthole Surfers und Spiritualized gastieren zwei Bands, die diesbezüglich erstaunliche Resultate erzielen
Spektakuläre Auftritte: Spiritualized errichteten Soundkathedralen, Reverend Billy ritterte mit Gospels gegen Konsum und Ausbeutung - auch in Wien
Zum Start des Donaufestivals in Krems übten sich die New Yorker Noiserocker Sonic Youth in gepflegter Routine
selbst wenn die rechnung stimmen sollte, ists ja nicht der besucher, der das geld bekommt, sondern künstler, kartenabreisser, caterer, fahrer, securities, usw.
und soll ich ihnen was verraten? die meisten, die da geld bekommen, geben es auch wieder aus! vielleicht sogar in der firma, wo Sie arbeiten...
und jetzt stellen sie sich mal vor, künstler, kartenabreisser, caterer, fahrer, securities, usw. würden kein geld ausgeben, weil sie keines hätten...
Die damals kommunizierte Förderhöhe hat mich stets überrascht. Das ist wohl DEUTLICH höher als gewöhnliche Sponsorings. Die Umlegung von Press2011 passt schon, es wäre ja sonst der Eintrittspreis entsprechend zu erhöhen.
Über die Art der Besucherzählung kann ich nichts sagen. Vermutlich wird jeder, der mehr als eine Location besucht, doppelt gezählt. 2-3 TS pro Festivaltag käme mir sonst eher hoch vor.
Hut ab, was es dem Land als Fördergeber wert ist.
naja, das donaufestival ist an sich ja auch kein "gewöhnliches" publikumsfestival, sondern ein wenn man so will "künstlerfestival". viele kooperationen werden extra dafür eingegangen, und die betonung liegt auf neuen projekten und der herstellung von verbindungen- keine band kommt dorthin um ihr "altes" programm abzuspielen.
und im vergleich zu summen die sonst so in bauernbünde, kirchen und ähnliches gesteckt werden find ich ists eine wichtige institution...
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