Gedenkdienst: Regierung einigt sich auf Absicherung

SPÖ- und ÖVP-Ressorts teilen sich Fehlbetrag von 100.000 Euro

Wien - Beim Gedenkdienst wird trotz Sparpaket nicht gespart, diese Einigung der Regierung konnten Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) passend zum Gedenktag am 8. Mai präsentieren. Nach Kürzungen des VP-Innenressorts war ein Fehlbetrag von 100.000 Euro entstanden. Er wird nun von allen Ressorts aufgefangen. SPÖ- und die ÖVP-Ressorts steuern dabei jeweils die Hälfte bei, hieß es im Bundeskanzleramt.

Die Regierung habe somit ihr Versprechen, dass es zu keinen Kürzungen kommen soll, "endlich erledigt", sagte Faymann. Er sei stolz darauf, dass er dies am Gedenktag anlässlich der Kapitulation des NS-Regimes verkünden könne. Spindelegger meinte, wenn man einmal erlebt habe, was die Gedenkdiener etwa in Jerusalem leisten, sei es "völlig gerechtfertigt, das von den Sparmaßnahmen auszunehmen". (APA, 8.5.2012)

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