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Wien - Die börsenotierte Immofinanz will sich von Immobilien trennen, die aufgrund ihrer Größe, Lage oder Nutzung nicht ins Portfolio passen, bekräftigte der Konzern am Dienstag und gab bekannt, seit März vier Objekte in Österreich für mehr als 12 Mio. Euro verkauft zu haben. Der Erlös liege "deutlich" über Buchwert. Außerdem hat sich die Immofinanz komplett aus Bosnien-Herzegowina zurückgezogen, im Jänner veräußerte sie dort ihren Hälfteanteil an einem Wohnbauprojekt.
"Bosnien zählt nicht zu unseren Kernländern - der Verkauf unserer letzten Immobilie war also naheliegend. So können wir uns besser auf unsere acht Hauptmärkte konzentrieren", wird Vorstandsmitglied Manfred Wiltschnigg zitiert.
Im Inland ist die Immofinanz zwei Büroobjekte losgeworden - eines in der Wiener Herbeckstraße und eines in der Itzlinger Hauptstraße in Salzburg. Außerdem ein Gewerbeobjekt in Radstadt (Salzburg) und ein Hotel in der Taborstraße in Wien. In den nächsten zwei Jahren sollen weitere Hoteltransaktionen in Österreich folgen, hieß es heute.
Die Immofinanz hat 2010/11 ein fünfjähriges Verkaufsprogramm über 2,5 Mrd. Euro verabschiedet. Momentan liege man über Plan. Bis zum 31. Jänner 2012 seien Verkaufserlöse in Höhe von 941,4 Mio. Euro lukriert worden. (APA, 8.3.2012)
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