"Leute, die einfach nicht die besten sind"

8. Mai 2012, 18:34
  • Blick zurück im Frust: Renée Schroeder war eine der wenigen Frauen, die 
wirkliches ÖAW-Mitglied wurden. Nun verlor sie den Optimismus, dort "etwas 
verändern zu können".
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    Blick zurück im Frust: Renée Schroeder war eine der wenigen Frauen, die wirkliches ÖAW-Mitglied wurden. Nun verlor sie den Optimismus, dort "etwas verändern zu können".

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    Schroedes offener Brief als PDF.

Die Molekularbiologin Renée Schroeder legt ihre Mitgliedschaft bei der ÖAW zurück. Der Grund: Mangelnde Exzellenz der Akademie - und zu viel CV

Die "Feierliche Sitzung" bildet den Höhepunkt im Arbeitsjahr der altehrwürdigen Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW): Vor Honoratioren aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft und in Anwesenheit des Bundespräsidenten wird Bericht über die Tätigkeit der 1847 gegründeten ÖAW erstattet. Zudem erhalten beim heute stattfindenden Festakt 38 neue Mitglieder ihre Ernennungsdekrete.

Diesmal liegt allerdings ein Schatten über dem festlichen Ritual, das sich bis ins 21. Jahrhundert erhalten hat: Am Dienstag hat nämlich die Molekularbiologin Renée Schroeder ihre Mitgliedschaft in der Gelehrtengesellschaft zurückgelegt und das mit einem offenen Brief begründet - ein ziemlich einzigartiger Schritt in der 165-jährigen Geschichte der Gelehrtengesellschaft.

Die international renommierte Expertin für Ribonukleinsäure (RNA) war 2003 die erst zweite Frau, die als wirkliches Mitglied der " Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse" der Akademie aufgenommen wurde. Neun Jahre später reicht es ihr endgültig.

"Keine Exzellenzförderung"

"Meine Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren bei der ÖAW gemacht habe, haben mich davon überzeugt, dass es der Gelehrtengesellschaft der ÖAW weder um die Förderung von Exzellenz noch um wissenschaftliche Erkenntnisse geht", heißt es in dem Schreiben. Und weiter: "Aus Solidarität mit jenen exzellenten WissenschafterInnen, denen es wegen ihres kulturellen Hintergrundes oder ihrer politischen Einstellung nicht möglich ist, Mitglied dieser Gesellschaft zu werden, lege ich meine Mitgliedschaft zurück."

Schroeder, die 2003 mit dem Wittgensteinpreis, Österreichs wichtigstem Wissenschaftspreis, ausgezeichnet wurde, stieß sich aber auch an ihrer Meinung nach nicht nachvollziehbaren Entscheidungen über die Ernennung neuer Mitglieder: "Es geht einfach nicht, dass man irgendwelche Quoten und Argumente heranzieht, um Leute zu wählen, die einfach nicht die besten sind."

Schroeder führt zudem ins Treffen, dass ein hoher Anteil an ÖAW-Mitgliedern auch Mitglied im Österreichischen Cartellverband (CV) seien. "Meines Wissens sind 61 Prozent der ÖAW-Mitglieder auch Mitglieder vom CV", so die Forscherin, die betonte, diese Zahlen aber nicht nachprüfen zu können.

Schroeder übt aber auch heftige Kritik an dem Umgang mit der Jungen Kurie der ÖAW, die erst vor fünf Jahren eingeführt wurde. "Es kann nicht sein, dass die Mitglieder der Jungen Kurie nicht wahlberechtigt sind, während unbegrenzt viele nicht mehr aktive Wissenschafter das Geschehen der ÖAW bestimmen."

Zwar gebe es "sehr viele tolle Leute in der ÖAW, die kämpfen und kämpfen". Die Stimmung beim vergangenen Wahltag sei aber "am Boden" gewesen. Viele hätten sie zwar zum Bleiben bewegen wollen, doch sie habe den Optimismus verloren, von innen etwas verändern zu können, so Schroeder, die sich vorstellen kann, dass andere ÖAW-Mitglieder nun ebenfalls über ihre Mitgliedschaft nachdenken.

Ausdruck des Bedauerns

Das Präsidium der ÖAW reagierte auf den Brief Schroeders mit einer knappen Stellungnahme. Man nehme ihren Austritt mit Bedauern zur Kenntnis. Zugleich wird darauf verwiesen, dass "höchste wissenschaftliche Qualität das alleinige Kriterium" bei der Wahl sei. Zudem beschäftige man sich, entgegen Schroeders Kritik, mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. (APA/tasch, DER STANDARD, 9.5.2012)

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Schöpfung faselt

Schnell ein Link, der beweist, dass der Schöpfungsgedanke immer spannender wird - gerade in den über den Tellerrand hinausschauenden wissenschaften:
hier nur ein kleiner Hinweis aus berufenstem Munde: Mathematiker, Oxford Prof. John Lennox an der Uni München, zum Thema:"“Hat die Wissenschaft Gott begraben?”

http://www.dbs.ifi.lmu.de/Sonstiges... -Datei.mp4

Spannender geht´s nimmer!! Allerdings dringend angeraten: Kleingeist für den Vortrag ablegen!

Der Gedanke, dass der Standard bei Schroeder nachfragte kam ihnen nicht?

der begriff wissenschaft

ist etwas, das wissen schafft.
und ist mit dem imaginär-surrealen "glaubens"-begriff UNVEREINBAR !

CV-ler oder andere bigotte, aus welcher weltreligion auch immer, sind in solchen institutionen a priori fehlbesetzungen.
Fr. Dr. Schroeder ist ATHEIST !

der mediengeile und "gläubige" CV-ler, der experimental-physiker Dr. Zeilinger, DER BEWEISBAR NIEMALS "BEAMTE", ist letzendlich ein unwürdiges ÖAW-mitglied.

siehe auch :
http://derstandard.at/1317018622709
http://science.orf.at/stories/1690302
http://science.orf.at/stories/1691791
mfg.h.t.

p.s. : der unter mir wäre selbst in promille-verdünnung nur hinderlich.

Wobei man es sich gerade...

...als Quantenphysiker noch am ehesten erlauben kann, ein Unschärfeproblem (pun intended) mit dem Glauben zu haben...

die grundlagenforschung ist und bleibt eine domäne der freidenker !

die frei sind von eingeredeten idiotismen.
die immun sind gegen "ergüsse" verblendeter theosophen.

wogegen "gläubige" CV-ler a priori einen zebedäus im neocortex haben !

Wissenschaft ist mit Glaube nicht unvereinbar.
Genausowenig wie die politischen Ansichten jemanden daran hindern ein guter Wissenschaftler zu sein.

Bitte tanzen Sie mir den intellektuellen Spagat...

...in ihr Knie vor, der Ihnen erlaubt dogmatische Wahrheiten aus heiligen Büchern als universelle Wahrheit zu akzeptieren, und gleichzeitig methodisch stringent und nachvollziehbar nach der wahren Beschaffenheit unserer Welt zu suchen! ... achso ... diese ganze Komplexität ist ohne Gott nicht denkbar... Brainfuck... dann müssen Sie halt mehr nachdenken (c) Gunkl......

Nicht "Wissenschaft"...

...aber wissenschaftliche Methodik!

ihre drei links führen zu völlig willkürlichen artikeln ohne zusammenahng mit ihrem posting.

Das heisst, Sie plädieren dafür, Personen aufgrund ihres Glaubens von bestimmten Positionen auszuschließen?

So eine Haltung kommt mir irgendwie bekannt vor, das hatten wir doch schon einmal im deutschen Sprachraum. Hmm, wann denn bloß, es fällt mir gleich wieder ein...

keine Quotenfrau

in dem Brief steht auch nichts von ihrer Abneigung gegen Quoten:

"Es geht einfach nicht, dass man irgendwelche Quoten ..... heranzieht, um Leute zu wählen, die einfach nicht die besten sind."

Das dürfte sie alles in einem Interview gesagt haben.

Wenn sie dafür bloß keine Zitronen bekommt.

Die Vorstellung, dass der Standard bei Schroeder nachfragte fällt schwer?

@ leser : es handelt sich um eine APA-meldung.

der gleiche unsinn ist auch unter ORF-science nachzulesen.

"wobei schon 1 % dieser weltfremden, dagegenarbeitenden "gläubigen" des guten zuviel wären ! "

Also auslese nach Meinung und Glauben ?

genauso sieht es aus. wie lautet das zitat? der nächste faschismus kommt getarnt als antifaschismus.

Über diese ganzen Burschenschaften wäre einmal eine breitere kritische Diskussion nötig.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass solche Netzwerke zur Bildung geschützter Werkstätten an den Universitäten neigen. Aus einigen Bereichen hört man, dass Prüfungen an Mitglieder diese Sekten verschenkt werden. Amüsanterweise scheinen die Befürworter von Studiengebühren und anderen Erschwernissen für den Rest überwiegend aus dieser Richtung zu kommen.

Wenn man Universitäten an Ratings misst und die Position der heimischen Unis beklagt sollte man sich Fragen, inwieweit die Vetternwirtschaft solcher Sekten das Niveau hinunterzieht.

genau die burschenschafter ziehen hinter den kulissen die drähte...monmnt mal von woher kenne ich diese argumentationslinie?

cv er sind keine burschenschaften!

im ürbigen: wieviele netwerken an ex-668ern, revol. marxisten, etc etc gibt es denn? gerade in den geisetswissenschafften wohl bereits die überzahl!

"Die haben einen etwas anderen Namen" ist kein wirkliches Argument.

Wer sollen diese "roten Netzwerke" sein?

Rote Netzwerke - keine Ahnung, aber ich hatte schon mal in einem geisteswissenschaftlichen Fach einen Vortragenden, der ziemlich eindeutig kommunistisch war - allerdings in einem wirtschaftlichen Fach auch einen, der recht klar "Turbokapitalist" war.

Der Brief ist schon völlig ok und spricht einige richtige Punkte an ...

aber die Behauptung mit dem CV, die nicht belegbar ist, ist völlig unnötig. Zumal auch rote Netzwerke in der Wissenschaft zu ähnlichen Auswüchsen neigen.
Was fehlt, ist der Hinweis auf das grundsätzliche Problem: eine Organisation, die Forschung betreibt, Forschung fördert und dazu noch Gelehrtengesellschaft sein will, muss geradezu Absurditäten, Befangenheiten und Ineffizienzen produzieren, egal, welches Weltbild dahinter steckt. Nicht umsonst gibt es so etwas in erfolgreichen Forschungsnationen seit Jahrzehnten nicht mehr ...

Wer genau sollen diese "roten Netzwerke" sein?

Dies hätte etwas weiter oben hingehört.

Sehr geehrte Frau Univ-Prof. Dr. Renée Schröder,

In Anbetracht der Tatsache, dass Sie dem Unterstützungskomittee von Dr. Michael Häupl angehörten, ist es nätürlich verständlich, dass Sie Meinungen, die von der sozialistischen abweichen, nicht teilen (wollen/können).

Nun möchte ich folgende Fragen an Sie stellen:

1) Woher wissen Sie, dass 61% der OeAW-Mitglieder dem CV angehören? (Wer nichts weiß, muss alles glauben!)

2) Sollten alle CV-Mitglieder vom OeAW eliminiert werden?

3) Könnten Sie uns Bescheid geben, wie viele Freimaurer/Atheisten Mitglieder des OeAWs sind?

4) Schließt sich wissenschaftliche Exzellenz und die Zugehörigkeit zum Cartellverband Ihrer Meinung nach kategorisch aus?

@hermanner

Diese "CV-Frage" ist doch nur ein Nebenaspekt.

Ihr Hauptvorwurf, dass nämlich die ÖÄW größtenteils ein Altherrenverein ist, wo ausrangierte Emeriti über 100 Mio. befinden können und oft 2.- und 3.-klassige Adlaten in den ihnen zugeteilten Akademie-Instututen versorgen, ist aber begründet!

Es ist schon größtenteils so, dass man wissenschaftlich einmal herausragend gewesen sein muss bzw. ist, um in diesen Verein reinzukommen.

Tatsache ist aber, dass
1) viele ÖAW-Institute von akademischer Exzellenz heute ziemlich entfernt sind (HEPHYS!),
2) die Leute dort nach 3 Jahren unbefristet angestellt werden, Habilitationen dort weder gefördet noch notwendig sind, also jeder PostDoc sich dort mit Vitamin P von einem eitlen Alten festsetzen kann.

Just to show you, how desperate the Academy ist

This e-mail with the subject "an den standard poster "bob hund"" was sent today to [aviso] list of OEAW.

-

Liebe/r Frau/Herr Kollege/in

Danke für Ihr mutiges posting im Standard, das ich hier noch einmal verbreiten möchte:

http://derstandard.at/plink/133... id26003814

Und vielleicht: Sie könnten uns Betriebsratsangehörigen ja einmal unmittelbar zeigen und demonstrieren, wie man Ihrer geschätzten Ansicht nach „Rückgrat zeigt“

Dazu möchte ich Sie öffentlich herzlich und unmittelbar einladen – da Sie ja offensichtlich Rückgrat haben, kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie diese Einladung nicht annehmen.

Mit besonders kollegialen Grüßen
Hans Peter Hye
Historische Kommission und
3. stv. VS des Betriebsrates

Schon lustig, wie die cv-kampfposter hier gegen frau schroeder geifern - das macht nur noch deutlicher, warum sies nicht ausgehalten hat in der akademie.

Kein CVer und kein Kampfposter

Frau Schröder disqualifiziert ihre Meinung und ihre - vielleicht gerechtfertigte - Kritik mit ihren Angabe von Prozenten von CV-Angehörigen. Schade, sie hat sich selbst und der Sache keinen guten Dienst erwiesen.

ein drittel der institutsleiter der tu wien

sind CV'ler.

So

ein Blödsinn. Woher haben Sie denn diese Zahl? Dürfte ähnlich aus den Fingern gesaugt sein wie Schröders 61% Akademie CVler.

ich habe das jetzt überprüft. bei meiner fakultät sind es sogar 50% - 2 von vier. die anderen habe ich mir nicht angeschaut, aber das kann schon sein.

Na klar,

und weil die TU so CV-dominiert ist, gibt es eine weibliche Rektorin, nicht katholisch und im kommunistischen Osten aufgewachsen.

2 von 4 sind kein statistisch relevanter Wert. Das sollten Sie als Techniker eigentlich wissen.

und ?

Solang die einen guten Job machen wo ist das Problem ?

die frage ist, ob sie dort sitzen weil sie Cvler sind. wenn das so ist, ist es auch ein problem wenn sie ihre arbeit gut machen. weil dann nämlich die besetzungspraxis eine korrupte ist.

ich denek eher es ist umgekehrt. das kann hinderlich sein. Aber so wie ich das kenne, ist institutsleiter kein beliebter job, weil man sich nicht auf die foruschung konzentrieren kann. Sprich alle sind froh wenns ein anderer macht

Wirklich? kenne nur einen und wieviele gibt es?

"Meines Wissens sind 61 Prozent der ÖAW-Mitglieder auch Mitglieder vom CV"

"die betonte, diese Zahlen aber nicht nachprüfen zu können"

Doch. Das geht. Auf Plausibilität hin kann man das nachprüfen.

Bei - derzeit - 749 Mitgliedern bedeutet das, dass exakt 456,89 davon auch Mitglieder beim CV sein müssten.
Bei 61,0146863% ging's sich übrigens ganzzahlig (457) aus.*)

Und die Moral von der Geschicht:
Lern' Prozentrechnen von ÖAW-(Ex)-Mitgliedern nicht!

Nicht, dass ich ernsthaft bezweifeln möchte, dass es in der ÖAW viele CVer gibt. Aber wenn man keine exakten Zahlen hat, dann sagt man halt "mehr als die Hälfte" oder "ca. 60%". Und bleibt glaubwürdig dabei.

*) Bin übrigens ein schlechter Rechner und Kritik diesbezüglich sehr zugänglich :)

95,3452239%

Eine alte Weisheit sagt: 95,3452239% aller Statistiken täuschen eine Genauigkeit vor, die sie nie erfüllen können.
Sich wegen 0,015% Prozent aufzuregen bestätigt in meinen Augen die Aussage von Frau Schröder, da glaub ich die 457 Cartellverbandsmitglieder und schieb den Rest der Rundung zu.

Noch kleingeistiger geht die Rechenschaft gegen diese Kritik wohl kaum, und zeigt damit gleich wie Recht die Schroeder doch hat.

Also bitte, was soll man von einem Wissenschafter halten, der eine präzise Zahl nennt und gleich danach meint, dass er "diese Zahlen aber nicht nachprüfen" könne?

Und wenn ich Ihnen vorrechne, dass diese Zahl rein rechnerisch kompletter Unsinn ist, dann nennen sie DAS kleingeistig?

Wollen wir positiv denken und gehen wir davon aus, dass sich Frau Schroeder exzellent mit DNA auskennt aber keinen Schimmer von Öffentlichkeitsarbeit und Politik hat.

Falls es Ihnen nicht aufgefallen ist, und das ist typisch CV, es handelt sich um eine WissenschaftlerIN.

Außerdem statt ihre Kritik ernst zu nehmen und zu sagen, Nein es handelt sich aber um 61,021839812398% ist nur lächerlich und kleingeistig.

Geben sie sich keine Mühe....

Der böse CV ist überall die Schroeder hats gesagt....muss also wahr sein.

In diesem Forum regiert nur der blanke Hass gegen den CV der zu sofortigen Beissreflexen führt wenn er erwähnt wird.

Wer zur Gegendarstellung zu feige ist oder

zur Antwort zu faul, wer keine Gegenargumente hat oder Beweise, der drückt einfach auf das Minus: Auch das ist Österreich!

All das Theater weil sie die 0,0146863% beim Sprechen weggelassen hat?!?

Sie hat absolut recht! Aber eine Dumme frage wie ist sie in all die Kremien gekommen doch nicht etwa durch ein Parteibuch oder etwa doch.

Die Renee hat kein Parteibuch. Die hat sich hinein-gegendert

Vielleicht doch hinein-geleistet?

Wäre ja auch eine erwägungswerte Möglichkeit...

Raiffeisen hat sich Mitspracherecht an strategischer Stelle erkauft...

http://www.oeaw.at/deutsch/a... senat.html

Zwei von zehn Mitgliedern des Senats (quasi Aufsichtsrat mit beratend-kontrollierender Funktion) werden aus dem "Kreis der Mäzene" gewählt, u.zw. auf vier Jahre mit der Möglichkeit der Wiederwahl. Die derzeitigen Mitglieder sind Dr. Walter Rothensteiner, Raiffeisen Zentralbank, und DI Johann Marihart, Generaldirektor der AGRANA Beteiligungs-AG (Raiffeisen-Tochter).

Es würde mich interessieren, seit wann Raiffeisen in dieser Ballung (ohne Unterbrechung?) im Senat vertreten ist.

Der Senat entspricht eher einem Beratungsgremium als einem Aufsichtsrat. Letztere Funktion wird eher durch den Akademierat abgedeckt. Wobei ich ja gestehen muss, langsam zu bezweifeln, dass Sie an Erläuterungen tatsächlich interessiert sind.

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