Bwin will mit Indianern Online-Poker anbieten

8. Mai 2012, 09:20
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Gemeinsam mit der United Auburn Indian Community will sich der Internet-Glücksspielkonzern um eine Lizenz in den USA bewerben

Wien - Den austro-britische Internet-Glücksspielkonzern Bwin.party zieht es in die USA. Gemeinsam mit der United Auburn Indian Community (UAIC), die das Thunder Valley Casino Resort in der Nähe von Sacramento besitzt und betreibt, will das Unternehmen Online-Poker in Kalifornien anbieten - so die gesetzlichen Rahmenbedingungen implementiert werden. Ein entsprechendes Abkommen wurde unterzeichnet, gab Bwin.party bekannt.

Zocken im Internet ist in den USA eigentlich seit 2006 verboten, dennoch machen Anbieter von Online-Poker und Co. Milliardenumsätze mit US-Usern. In einzelnen Staaten gibt es nun aber Überlegungen, den Markt zumindest teilweise wieder zu öffnen. Kalifornien etwa erwägt, Online-Poker zu legalisieren. Am 24. Februar 2012 haben zwei Abgeordnete entsprechende Regulierungspläne für den Bundesstaat präsentiert, so Bwin.party. Demnach sei ein Steuersatz von zehn Prozent des Bruttospielertrags vorgesehen.

Die UIAC wäre berechtigt, sich um die Lizenz zu bewerben, da der Indianerstamm in Kalifornien schon ein Casino betreibt. Bwin.party würde dann die Technik zur Verfügung stellen. Die Partnerschaft würde zehn Jahre dauern, heißt es in der Pressemitteilung.

Bwin hatte sich - genauso wie der nunmehrige britische Partner PartyGaming - mit dem Verbot des Online-Glücksspiels aus dem US-Markt zurückziehen müssen. Bwin musste infolge dessen mehrere hundert Millionen abschreiben. (APA, 8.5.2012)

  • Bwin hegt "California Dreams".
    foto: bwin.party

    Bwin hegt "California Dreams".

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