Cloud Computing erst am Anfang seiner Möglichkeiten

  • Gut besucht aus aller Welt: die Interop in Las Vegas
    foto: derstandard.at

    Gut besucht aus aller Welt: die Interop in Las Vegas

Die Interop in Las Vegas zeigt: der Optimierungsbedarf ist groß

Von 6. bis 10. Mai findet in Las Vegas (Nevada, USA) eine der größten Konferenzen im Bereich Cloud Computing und Virtualization, die Interop, statt. Am zweiten Tag der Konferenz lag der Schwerpunkt auf der Umsetzung von Cloud-Computing-Geschäftsmodellen und deren Herausforderungen. Barb Goldworm, die Chefin des Analyseunternehmens Focus, die sich hauptsächlich mit Software und Storage beschäftigt, hat in ihrem halbtägigen Vortrag Cloud Computing aus verschiedenen Sichtweisen betrachtet.

Netzwerke sind unterentwickelt

Goldworm spricht dabei von vier Phasen, die Unternehmen durchlaufen, wenn sie Cloud Computing implementieren: die Phase der Virtualization, der Optimierung, der Automatisierung und schlussendlich die Phase, in der die Cloud als Service genutzt werden kann. Die größten Herausforderungen für Anbieter von Cloud Computing sind laut Analysen im Moment die Performance, die Überbrückung der Netzwerk-Probleme aufgrund zu geringer Bandbreite und das Problem der Backups.

Es mangelt an Sicherheit

Steve Orrin, Security Chef bei Intel, sieht Sicherheit als großen Risikofaktor von Clouds, ist aber optimistisch, dass man auf dem besten Weg ist, Lösungen zu finden. Als Beispiel für schwer unüberwindbare Gefahren nannte er das sogenannte HyperJacking, bei dem ein HyperVisor auf dem System installiert wird, der die komplette Kontrolle über den Server gewinnt. Viele Betriebssysteme merken diese feindliche Übernahme nicht einmal und laufen Gefahr missbraucht zu werden. Ein Hypervisor ist im Storage-Bereich eine Management-Software, die die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit eines virtuellen Speichersystems erhöht. 

In verschiedenen Workshops können sich IT-Beauftragte über die Entstehung des Sicherheitsproblems unterhalten und Lösungsansätze diskutieren. (iw, derStandard.at, 7.5.2012)

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