UNO will bis Juni 300 Beobachter stationieren

8. Mai 2012, 06:42
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Ban Ki-moon rief internationale Gemeinschaft zu mehr Engagement auf

Washington - Die Vereinten Nationen werden bis Juni ihr komplettes Kontingent von 300 Militärbeobachtern sowie 100 Zivilisten in Syrien stationiert haben. Das erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon am Montagabend (Ortszeit) in Washington. Ban rief die internationale Gemeinschaft zu mehr Engagement auf, um die Gewalt in dem arabischen Land zu beenden. Anlässlich einer Preisverleihung des Atlantic Council sprach der Geehrte von einem "Führungsdefizit".

"Die Regierung (in Syrien) setzt die Übergriffe auf die Bevölkerung fort", sagte Ban. "Wir wissen nicht, wie es ausgeht. Aber wir wissen, es kann keine Kompromisse bei fundamentalen Rechtsprinzipien und Menschenrechten geben."

Der UNO-Generalsekretär gehört zu einer Reihe von Geehrten, die die Organisation für ihre "herausragenden humanitären Führungskompetenzen" ausgezeichnet hat - unter ihnen auch der britische Prinz Harry und die Geigenvirtuosin Anne-Sophie Mutter. Der Atlantik Council setzt sich unter anderem für transatlantische Beziehungen und internationale Sicherheit ein. (APA, 8.5.2012)

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    UN-Beobachter treffen erst nach und nach in Syrien ein.

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