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Peking - Das Verfahren für die Ausreise des chinesischen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng macht nach amerikanischen Angaben offenbar Fortschritte. Der blinde Aktivist habe der US-Botschaft mitgeteilt, mit der chinesischen Regierung in Kontakt zu stehen, um die Umstände seines geplanten Studiums in den USA zu regeln, teilte der Sprecher der US-Botschaft in Peking am Dienstag mit. "Das Verfahren geht voran."
Die US-Botschaft steht nach diesen Angaben in "engem Kontakt" mit dem Bürgerrechtler, der in einem Pekinger Krankenhaus wegen einer Fußverletzung behandelt wird. Es habe in den vergangenen Tagen regelmäßige Telefongespräche mit ihm gegeben. US-Vizepräsident Joe Biden hatte auch berichtet, die chinesische Seite habe den USA zugesichert, dass Chen Guangchengs Ausreiseantrag genehmigt werde.
Krise ausgelöst
Mit seiner Flucht in die US-Botschaft in Peking hatte der 40-Jährige eine diplomatische Krise ausgelöst. Er war vor zwei Wochen aus 19 Monaten Hausarrest in seinem Heimatdorf Dongshigu in der Provinz Shandong mit Hilfe von Freunden in die US-Vertretung in der Hauptstadt geflüchtet. Nach sechs Tagen verließ er die Botschaft unter Zusagen, um mit seiner Familie vereint zu werden. Aus Angst um seine Sicherheit entschied er sich dann doch für die Ausreise. (APA, 8.5.2012)
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Nachdem Obama von Mitt Romney ueber die vorigen Verhandlung der US-Regierung heftig kritiziert wurde, muss die US-Botschaft, und auch Vize praesident Joe Biden nun sich fleissig bemuehen, den Buergerrechtler so bald wie moeglich aus China zu schaffen.
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