"Bei Beckham geht's nur um das Geschäft"

18. Juni 2003, 16:02
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Spanische Zeitungen üben Kritik an Reals Star-Ansammlung - Kein Platz mehr für Figo oder Guti?

Madrid - Das Starensemble der Madrilenen ist um ein "Juwel" reicher, es gibt in Spanien jedoch auch Zweifel, ob das nominell stärkste Team der Welt damit auch wirklich stärker wird. "Sportlich hilft Beckham den Madrilenen keinen Schritt weiter", befand die Zeitung "El Pais".

Pure Geschäftemacherei

Real-Präsident Florentino Perez blieb aber seiner Linie treu, in jedem Sommer einen absoluten Welt-Star zu holen. "Bei Luis Figo ging es ihm darum, seine Wahl zum Präsidenten zu sichern", schreibt "Marca". "Zidane bedeutete mehr spielerische Klasse, und Ronaldos Verpflichtung entsprang einer Laune und war mit Risiken verbunden. Bei Beckham geht's nur um das Geschäft."

Aufstellungspoker

Real sicherte sich für die künftigen Werbeverträge Beckhams einen Anteil von 50 Prozent. Geschäftlich dürfte der Transfer ein Erfolg für die "Königlichen" sein. Dem Coach - ob Vicente del Bosque bleibt, ist äußerst fraglich - wird der Transfer aber einiges Kopfzerbrechen bereiten. Denn die Frage ist, welcher Spieler für Beckham "geopfert" werden soll. Figo, der auf Beckhams Position am rechten Flügel spielt, wird schon mit Inter Mailand in Verbindung gebracht. Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Engländer ins zentrale Mittelfeld rückt. Dann würde Guti, der gerade den Durchbruch geschafft hat, wieder aus der Stammelf fliegen. (APA/Reuters/dpa)

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    Wer macht Platz für Beckham? Figo ...

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    ... oder Guti?

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