Erneut Handgreiflichkeiten bei RFS-Veranstaltung an Uni Wien

18. Juni 2003, 14:47
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Vor Diskussion über 50. Jahrestag des DDR-Volksaufstands

Wien - Bei einer Veranstaltung des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) an der Universität Wien ist es am Dienstag Abend erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Nach Darstellung des RFS bzw. des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) hätten "Linksextreme bzw. ÖH-Funktionäre" die Eingänge zum Hörsaal, in dem eine Diskussion anlässlich des 50. Jahrestags des DDR-Volksaufstands am 17. Juni 1953 stattfinden sollte, versperrt. Nach Angaben der Hochschülerschaft an der Uni Wien hätte hingegen eine "friedliche Kundgebung" gegen die Veranstaltung stattgefunden, die zu "gewaltsamen Ausschreitungen von Seiten des RFS" geführt habe.

Zuletzt war es am 8. Mai wegen einer Buchpräsentation anlässlich des Jahrestags der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht zu Handgreiflichkeiten zwischen RFS und Gegendemonstranten gekommen. Anschließend wurde von der Hochschülerschaft der Uni Wien Anzeige gegen den Universitätsrat der Linzer Kunst-Universität, Peter Weiß, erstattet, der dabei einen Demonstranten verletzt haben soll.(APA)

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