SPÖ will "sozial gerechte Breitbandförderung"

18. Juni 2003, 14:01
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Broukal: "Dienlicher wäre es, einen Fixbetrag für jeden Breitbandnutzer den Providern zu überweisen" - Betrag soll UserInnen zugute kommen

Der IT-Journalist und SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal brachte am Mittwoch am Rande der parlamentarischen Debatte zum Bundesfinanzgesetz 2003 einen Entschließungsantrag ein, in dem die SPÖ eine "sozial gerechte Förderung für Breitband-Internetanschlüsse" einfordert.

Bis zu 90 Euro

Nach dem Budgetbegleitgesetz 2003 sollen alle privaten neuen Breitband-Internetnanschlüsse nach dem 30. April 2003 mit einem steuerlichen Absetzbetrag gefördert werden – der Webstandard berichtete.

Zweckmäßig "dienlicher wäre es, einen Fixbetrag für jeden Breitbandnutzer den Anbietern dieser Technologie zu überweisen", so Broukal.

Direkt

Dieser Fixbetrag soll den UserInnen via entsprechend günstigerer Verrechnung des Anbieters direkt zugute kommen. "Damit hätten zum Beispiel auch SchülerInnen und StudentInnen, die gar keine Steuern bezahlen, etwas von der Breitbandförderung", so Broukal abschließend. (red)

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