
Die SJÖ sammelt "Schuhe für Bartenstein"
Die Initiative der Sozialistischen Jugend ist ein Aufruf an die Bevölkerung, Minister Bartenstein Schuhe zu spenden. Die Schuhe sind unter dem Kennwort "Schuhe für Bartenstein" an folgende Adresse zu schicken:
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit z.H. Bundesminister Dr. Martin Bartenstein Kennwort: "Schuhe für Bartenstein" Stubenring 1 1011 Wien
Für Andreas Kollross, Vorsitzenden der SJÖ, ist die Handlungsweise Bartensteins eine Kuriosität sondergleichen: "Offenbar reicht ein Ministergehalt nicht aus, um sich regulär wie der Rest der Bevölkerung sein Schuhwerk zu kaufen. Mit der Aktion wollen wir auf die Gefahr hinweisen, dass in Zukunft unsere MinisterInnen aufgrund ihrer prekären finanziellen Lage vielleicht dazu gezwungen sind, schuhlos ihrer Tätigkeit nachzukommen."
Kollross macht die Einkommenslage der österreichischen RegierungspolitikerInnen große Sorgen: "Der Fall Bartenstein zeigt, wie ernst die Lage ist. Zuerst werden uns Jungen die Pensionen gekürzt, und nun müssen sogar Minister um ihre Schuhe hart verhandeln. Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung der Bevölkerung an dieser Aktion", so Kollross abschließend. (red)
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(oder was ist der neusprachliche Ausdruck dafür?) die Fäden ziehen und (auf umgangssprachlich) auf den kleinen Mann sch...en.
Sind wir wirklich soweit gekommen, nur noch von diversen Dampfplauderer, die den Bezug zur Realität schon lange verloren haben, regiert zu werden?
Was soll das Gerede von Angebot und Nachfrage? Wo leben wir, dass Mächtigere Rabatte erzwingen, die ein Mann/Frau aus dem Volk nicht mal im Traum nach Diskussion und Streit mit dem Verkaufspersonal bekommen würde und gut damit weiterleben, anstatt sich vor lauter Scham (sollte ja eine Eigenschaft der gottgläubigen VPler sein!) in private Gefilde zu verabschieden.
Österreich, mir grausts vor dir!
... wie es um die volkswirtschaftliche Allgemeinbildung der selbsternannten Verfechter des 'freien Marktes' im Allgemeinen und der schwarz-blauen Junta im Speziellen bestellt ist.
Wer Smith tasächlich gelesen hat, dem darf nicht entgangen sein, dass es für seinen 'freien Markt' einige unabdingbare Vorraussetzungen gibt.
Beispielsweise die Gleichberechtigung aller Marktteilnehmer oder die vollkommene Transparenz des Marktes. Nur dann können sich laut Smith die Beziehungen von Angebot und Nachfrage erfüllen.
Wer im wirklichen Leben noch an eine 'unsichtbare Hand' glaubt, kann für die wirtschaftliche Entwicklung auch gleich den Osterhasen oder Weihnachtsmann verantwortlich machen. Aber die Konsis glauben halt zu gern an höhere Mächte.
ich finde Aktionismus populistisch.
Richtig seriöse Politik dürfte man wahrscheinlich nur mit Statistiken, Taschenrechnern und verstaubten Büchern machen.
Definition nach DUDEN: "von Opportunismus geprägte, volksnaher, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage, die Gunst der Massen (in Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen" Einiges passt hier sehr wohl - aber ich ziehe den Ausdruck Populismus zurück.
Lieber Josef,
warum wollen Sie die Tatsachen leugnen? Ist diese Regierung wirklich so "menschenfreundlich" und kreativ? Kreativ vielleicht, aber nicht für uns, für das Volk, das angeblich mit überwiegender Mehrheit diese "Menschenliebende" Regierung gewählt und gewünscht haben sollte! Wenn es jemanden nicht passt, was geschrieben wurde, muss es ja nicht lesen, oder?
Haben die Jungs von der Sozi-Krabbelstube denn nichts besseres zu tun, als sich mit solchen non-events zu befassen?
Abgesehen davon, dass der Schuhkauf eines Ministers mich ca. genausosehr interessiert, als wenn in China ein Rad umfällt, zeigt diese Vorgansweise nicht nur eine an Frechheit grenzende Respektlosigkeit gegenüber Amtsträgern, sondern weist auch auf absolutes unverständlich der Grundprinzipien einer Marktwirtschaft - Angebot und Nachfrage.
Ich freue mich, dass denen nix besseres einfällt, denn mit solchem Kindergarten-Aktionismus werden sie wohl noch länger nix zu melden haben, und das ist auch gut so.
...schreiben Sie aber wohl kein posting, oder? Eine Frechheit ist nur die Feilsch-Aktion von Minister Bartenstein, nicht die berechtigte Kritik daran! Ich gebe Ihnen aber in einem Punkt recht: Bei all den Skandalen, welche diese Regierung praktisch täglich liefert, ist das Rabattbetteln wirklich ein kleiner Fisch. Aber ich halte es nun mal nicht wie der Bundeskanzler, der stets eisern schweigt (außer es gilt, KHG zu verteidigen, wenn dieser der Verlockung von Angebot und Nachfrage nachgibt und sich seine Galerie mit Kinderfotos von der IV sponsern lässt).
Was ist denn daran respektlos ? Bartenstein, der Multimillionär erblödet sich nicht einen Filialleiter unter Druck zu setzen nur damit er ein paar Euro sparen kann?
Es ist lächerlich ! - Daher ist diese humorvolle Aktion ausgezeichnet .
Und wo bleibt die Moral? Kriegt ein Finanzbeamter Geld dafür, daß er dem einen oder anderen Spender einen Gefallen tut (wozu wird denn sonst bezahlt?) ist es eine strafrechtlicher Akt. Hier wird von der "Respektlosigkeit" gegenüber "Amtsträgern" gesprochen und von "Angebot und Nachfrage". Das ist doch pervers!
...na Hauptsache, Bartenstein's Schuhkauf entspricht den Verlogenheiten (oder hieß das Wort "Gepflogenheiten"?) des Marktes...
...gerade so sehr, wie auch KHG's Homepage-Finanzierung, gelle, Rudi? (Wo wäre da die "Frechheit"? Die illegale Verschwendung von Steuergeldern - oder der entsprechende Vorwurf, hm?)
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