Opfer des Schwarzen Tods

18. Juni 2003, 11:26
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Baggerführer in Hamburg stößt auf mindestens 200 Jahre altes Massengrab

Hamburg - Ein Baggerführer hat in Hamburg ein mindestens 200 Jahre altes Massengrab mit den Leichen von Pest- und Choleraopfern entdeckt. Wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte, kamen bei Kanalbauarbeiten im Stadtteil St. Georg am Dienstag aus etwa ein bis 2,50 Meter Tiefe rund 30 Schädel und weitere Gebeine ans Tageslicht.

Es soll sich um Pest- und Choleraopfer handeln, die vor 200 bis 250 Jahren gestorben und dann am St.Georgs-Kirchhof verschart worden waren. Die menschlichen Überreste wurden zu einem Krematorium gebracht.(APA/dpa)

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    Der Rattenfloh ist der Hauptüberträger des Pest-Erregers

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