Medwedew als Premier bestätigt

8. Mai 2012, 16:32

Ex-Präsident erhielt 299 Stimmen - 144 Abgeordnete wählten gegen ihn

Das russische Parlament hat Dmitri Medwedew einen Tag nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt mit großer Mehrheit zum neuen Premierminister gewählt. 299 Abgeordnete der Staatsduma stimmten am Dienstag für den 46-Jährigen. Es gab 144 Gegenstimmen.

Das Staatsfernsehen übertrug die Abstimmung live. Nicht alle der 450 Abgeordneten im russischen Unterhaus waren anwesend. Der am Montag in sein Amt eingeführte Präsident Wladimir Putin hatte Medwedew für das Amt des Regierungschefs vorgeschlagen.

Putin war bereits von 2000 bis 2008 Präsident, durfte aber nach zwei Amtszeiten nicht ein drittes Mal in Folge kandidieren, woraufhin Medwedew das Amt für vier Jahre übernahm und Putin Ministerpräsident wurde. Nach einer umstrittenen Wahl war Putin am Montag erneut als Präsident vereidigt worden. Gegen den jüngsten Ämtertausch gibt es in Russland seit Monaten Massenproteste.  (APA, 8.5.2012)

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10 Postings
Erdogan und Gül kriegen das meiner Meinung nach besser hin.

Die haben sogar eine 10% Hürde, aber was die dort treiben ist scheinbar OK.

Nur noch absurd und skurril...man stelle sich vor, Heinz Fischer & Werner Faymann würden sich seit gefühlten hundert Jahren ständig als Kanzler und UHBP abwechseln!

Schauen Sie sich doch mal an, wie lange der Kohl in D und Mitterand in F an der Macht waren.

Die haben aber nicht versucht, durch Bäumchen-wechsel-dich-Spielchen die maximalen Amtszeiten wechselseitig auszuhebeln...

Zar Putin langweilt.

Das die Russen sich dieses primitive Spiel gefallen lassen ...

welche "liberale Opposition"?

Die einzige ernst zu nehmende Opposition sind die Kommunisten.

die liberale opposition, die in russland niemand wählen will.

Welche Opposition bitte ?

Die derzeit aktivsten sind Udalzow (linksextrem) und Nawalnyj (Neonazi). Die Witzfiguren Nemzow, Sobtschak & Co kann man kaum ernst nehmen. Da erscheint ja schon Zjuganow als durchaus waehlbar !

Ned nur in Russland. Schau mal nach Ö.

Korrekt

@Kohlhaas1: jeder glaubt er lebt in Ö in einer Demokratie...

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