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Er ist eine neue Erfahrung, sowohl für die Damen und Herren Spieler wie auch für den interessierten Betrachter: der blaue Sand von Madrid. Auf ihm, der Weltneuheit laufen seit dem Wochenende Athlet und Athletin und damit selbstredend auch ATP- wie WTA-Turnier. Das Blau hatte - ganz im Gegensatz der ihm zugeschriebenen beruhigenden Wirkung - im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Mancher Profi stieß sich an der farblichen Differenz zum unmittelbar danach anstehenden Turnier in Rom - die mutwillig erzwungene Umstellung auf das gewohnte Rot sei für die bekannt sensiblen Stars des ehemals weißen Sports nicht zumutbar.
Die Organisatoren wiederum argumentierten mit besserer Sicht auf den Ball für die Zuschauer und hatten wohl auch das Alleinstellungsmerkmal für ihre Veranstaltung im Hinterkopf. Dass auch der Hauptsponsor die Farbe Blau trägt, spielte sicherlich keine Rolle. Man wird sehen, was die Zukunft bringt - Gewöhnungseffekte sind ja nie auszuschließen. Das grüne Streu auf US-Plätzen etwa wird seit Jahren aufgebracht und und ist längst gut verträglich. Blau steht schließlich auch für Hoffnung. Und Jugend. (red, 7.5. 2012)
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