AMS sucht braune Flecken in eigener Geschichte

7. Mai 2012, 17:32
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Wien - Braune-Flecken-Suche nun auch am Arbeitsmarktservice: Das zuständige Sozialministerium plant, die NS-Vergangenheit der Arbeitsmarktverwaltung aufarbeiten zu lassen. Um zu sondieren, welche Themenfelder Forschung beackern könnte, gab das Ressort eine Vorstudie beim einschlägig bewährten Historiker Oliver Rathkolb in Auftrag.

Von neuen Erkenntnissen kann Rathkolb noch nicht berichten, er prüft erst einmal die Quellenlage - und die sei "extrem dünn, extrem schlecht" . So fehlten durchgängige Aufzeichnungen über die Personalstände, um den Berufsweg von NS-Karrieristen am AMS nachzeichnen zu können. Rathkolb: "Die Lücken sind groß." (jo, DER STANDARD, 8.5.2012)

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