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Unter den "toten Soldaten" in der Krypta will Bildhauer Wilhelm Frass sein Pamphlet gelegt haben. Beweise dafür gibt es keine, es wurde auch noch nie nachgesehen.
Wien - Ein toter Soldat, eine geheime Metallkapsel und ein Nazi-Schriftstück - der Auftrag an den Generalstab erinnert an einen Verschwörungsroman: Verteidigungsminister Nobert Darabos hat seine Militärs angewiesen, sich an die Burghauptmannschaft und das Bundesdenkmalamt zu wenden. "Seit Jahrzehnten gibt es den Verdacht, dass der Bildhauer Wilhelm Frass in der Krypta eine Nazi-Huldigungsschrift deponiert hat. Es ist notwendig, dass dieses Gerücht endlich aufgeklärt wird und der 'tote Soldat' untersucht wird", sagt Darabos zum STANDARD. Deshalb will der Minister die Skulptur des "toten Soldaten" in der Krypta am Äußeren Burgtor prüfen lassen.
Bei der Montage seines "Soldaten" im Jahr 1935 will der illegale Nationalsozialist Frass angeblich eine Metallkapsel unter die Figur geschmuggelt haben. Der einzige Hinweis auf die Existenz der Kapsel samt Nazi-Schriften stammt ausgerechnet vom Bildhauer selbst. "In einem unbeobachteten Augenblick konnte ich in eine bereits vorbereitete Mulde im Sockel eine Metallhülse legen, die alsbald, noch bis heute und vielleicht für immer von der schweren Figur verdeckt wurde", prahlt Frass in einem Schreiben im Dezember 1938 an den Kunsthistoriker Karl Hareiter. An den Inhalt seiner eigenen Schriften konnte oder wollte er sich nicht mehr so genau erinnern. Die Botschaft dürfte aber wohl klar sein, denn der Bildhauer freut sich: "Bei allen möglichen Anlässen standen die damaligen hohen Würdenträger der Systemzeit vor der Figur und hatten keine Ahnung (was für mich einigermaßen belustigend war!), dass unter der Figur eine 'hochverräterische' Inschrift liegt, denn damals war sie es."
Der Brief wie auch die Geschichte der Metallkapsel sind seit Jahren kein Geheimnis. Ob Letztere dort tatsächlich auch liegt oder doch nicht, konnte jedoch nie geklärt werden - eine Nachschau gab es bisher nicht.
"Antifaschistische Haltung"
Darabos will das ändern: "Diese Klärung ist mir persönlich als Historiker wichtig. Es ist mir ein besonderes Anliegen, eine klare antifaschistische Haltung zu zeigen und in meinem Wirkungsbereich auch Initiativen zur Aufarbeitung der Geschichte zu setzen." Und er sichert Hilfe zu: Die Militärhistorische Denkmalkommission seines Hauses stehe jetzt bereit, "die Burghauptmannschaft und das Bundesdenkmalamt dabei zu unterstützen".
Heikel ist das braune Geheimnis auch deshalb, weil jedes Jahr die Regierungsspitze vor der Skulptur gedenkt. Wie oft er selbst vor der tonnenschweren Figur gestanden ist, weiß der Minister nicht mehr. Seit Beginn seiner Amtszeit habe er "in der Krypta unzählige Male Kränze niedergelegt: jedes Jahr am 27. April anlässlich des Jahrestages zur Wiedererrichtung der Republik Österreich, am Nationalfeiertag und bei Arbeitsbesuchen von Amtskollegen aus dem Ausland".
Dass der Auftrag zur Spurensuche knapp vor dem 8. Mai fiel, wird wohl kein Zufall gewesen sein. Am Jahrestag der Kapitulation Nazi-Deutschlands wollen die deutsch-nationalen Burschenschafter am Heldenplatz ihr "Totengedenken" abhalten. (Peter Mayr, DER STANDARD, 8.5.2012)
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die künstler, schauspieler, bildhauer, sänger und viele viele mehr sind ja meist real gesehen - abseits vom schuss.
also oft in der irrationalität, drogensucht, in perversionen, politischen extremansichten uvm gefangen bis hin zur suizidneigung. alles wie die geschichte der grossen künstler zeigt, die an syphilis starben, im wahnsinn, im stalinismus verharrten, hitler filmten oder einfach nur koksten und sich dem gerade regierenden regime anbiedern (staatskünstler).
von anderen wie martin luther sprechen wir nicht, dann müsstens jede evangelische kirche abreissen.
die katholischen sowieso, wenns auch noch moral in die diskussion einführen.
Wissen Sie, weshalb ich diese Meinung akzeptiere? Weil Sie "meist" geschrieben haben, was ja jedem den Freiraum lässt, nicht dazuzugehören! :-)))
Ich meine ja auch, das der Normalo meist total vom Schuss ist, aber das ist eine ganz andere Sache: Er berieselt und/oder bedroht uns nicht mit seiner Kunst. Wobei: Kunst niemals Bedrohung ist. Diese kommt erst von den Leuten, meist Normalos, die durch die Handlungen die sie setzen, daraus eine B. machen.
Das einzige, was zu prüfen ist, ist der dem heutigen Menschen davon übertragene Informations- und Emotionsgehalt. Sollte dieser antidemokratisch, menschenfeindlich etc. sein, dann weg damit.
Allerdings: "Grab(und Denk-)mäler des unbekannten Soldaten" gibt es weltweit in unterschiedlichsten künstlerischen und stilistischen Ausformungen, ohne daß davon irgend eine Gefahr ausgeht, egal, welches Regime das Werk in Auftrag gegeben hat.
Es kommt letztendlich drauf an, was unser heutiger Eindruck ist.
NB: Barock war der Propagandastil der triumphierenden Gegenreformation! Wollen wir deshalb Barockbauten beseitigen? Oder das Belvedere (Prinz Eugen!) abreißen, weil es türkische Migranten beleidigen könnte?
...ist der Teufel. Und vice versa. Dass man immer noch soviel Theater um diese Binsenweisheit macht! Das wusste doch schon Dostojewskis Grossinquisitor. Und dieses phantastische Buch eines vorrevolutionären Russen müssen doch alle heldenhaften Antifaschisten mit Geburtsdatum mitten im Frieden doch gelesen haben! Sie sollten m. E., um ihren Einsatz glaubwürdig zu gestalten, dorthin gehen, wo es noch Faschisten zuhauf gibt, und gegen sie zu Felde zuehen. Das würde mir wirklich imponieren, mehr, als das publiciitygeile Bohren nach angeblichen Kapseln.
....dass der Reichsjägermeister Hermann Göring bei einer Hasenjagd in Flatz/NÖ (damals Niederdonau) bei der sogenannten Fleischesser - Föhre seine Notdurft verrichtete (sowohl fest als auch flüssig). Ich fordere den Landwirtschaftsminister hiemit auf, dieses Schandmal daher umgehend fällen zu lassen.
....dort solls der Sage nach gewesen sein......
http://farm1.staticflickr.com/47/136772... 70a6_m.jpg
....mit dem Attribut "Antifaschismus" und der damit verbundenen wohlfeilen Selbstbeweihräucherung und - erhöhung - zu adeln, stellt eine dreiste Herabsetzung jener dar, die sich um den Antifaschismus durch persönlichen, wagemutigen und gefährlichen Einsatz wirklich verdient gemacht haben. Billige aktionistische Lippenbekenntnisse sind überhaupt nichts wert in diesem Zusammenhang.
Darabos passt mit der Alibiaktion doch perfekt zu seinen Parteifreunden im Nationalrat (über die ÖVP schweige ich da lieber), die als Nationalräte und -innen entweder zu feig und/oder zu charakterschwach (Meiner Meinung nach gilt hier: tertium non datur) waren, einen Herrn Graf, über den sie immer schimpfen, als Nationalratspräsidenten abzuwählen. Parteiräson und Parlamentsbrauch versus Antifaschismus 2 : 0.
Ich warte ja nur, bis mal ein Mandantar zu meinen Kindern in die Schule kommt und dann was von Zivilcourage, wehret den Anfängen etc. pp. faselt.
Hoffentlich trauen sie (die Kids) sich dann, da entsprechend dagegen zu halten.
...(z.B. meine Enkel) werden ganz andere Sorgen haben - ich hab sie übrigens schon gefragt: Der Darabos und all seine KollegInnen sind denen sowas von wurscht......was die einmal wählen (z. T. schon nächstes Jahr) wird etlichen die Grausbirnen aufsteigen lassen (mir wahrscheinlich auch).
Aber ich glaube auch nicht, dass sie nachvollziehen können, dass Papa damals mit knappen 15 interessiert die Berichte über Caps "drei Fragen" gehört hat (und der Opa, der zwar nur Volksschulbildung hatte aber sehr politisch interessiert war, hat den dann auch noch mit Vorzugsstimme mit ins Parlament gebracht!)
Ich hoffe auf eine bessere Version der "Piratenpartei" bis sie ihr Kreuz machen dürfen (oder auch nicht, um alternativenlose Rettungschirme V5.0 nicht durch "falsche" Wahlergebnisse zu gefährden und arme Märkte unglücklich werden zu lassen).
...die einschlägige Chronik nicht. Aber ein in diesen Fragen qualifiziertes Expertengremium könnte hier wichtige und für den Fortbestand der Demokratie essentielle Aufklärungsarbeit leisten. Vielleicht könnte man es aus den sich gerade materialisierenden Erträgen aus Mizzis guten Griechenland - Geschäften, grosskoalitionär eintrachtig und dem Staate höchst nützlich, finanzieren. Da freuen sich dann wirklich alle Steuerzahler.
Die rechten Denkmäler entfernen und ein Widerstandkämpferdenkmal eröffnen. Durch die Widerstandskämpfer ist das heutige Österreich entstanden, nicht durch die feigen Kämpfer die in Russland, Afrika für einen Unrechtsstaat gekämpft, überfallen, ausgeplündert haben.
in Krisenzeiten für wichtige, wichtige, wichtige Aufgaben hat. Vielleicht noch ein paar Ortstafelnamen ändern? Und das für mindestens 15.810,00 Euro im Monat. Das werden wir dem sich der burgenländisch-kroatischen Volksgruppe zurechnenden Minister doch gönnen, oder nicht, bei diesen, dem menschlichen Geist alles abfordernden, extrem harten Aufgaben?!
The troll!
The beast of burden lives inside
inside of that lovely troll
but sometimes it is breaking out of
out of the body from that troll.
The troll is mostly friendly
and thought the times would never change
but that was the biggest mistake
the biggest of (that) all!
und zweitens ist der Darabos (im Gegensatz zu seinem Bundeslandsmann an der Regierungsspitze 1983 - 1986) eine echte Beleidigung für seine Herkunft.
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