"Heute" gehört Eva Dichands Stiftung

17. Oktober 2012, 18:32
  •  Geht in Sachen Medientransparenz in die Offensive: "Heute"-Herausgeberin 
und -Geschäftsführerin Eva Dichand.
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    Geht in Sachen Medientransparenz in die Offensive: "Heute"-Herausgeberin und -Geschäftsführerin Eva Dichand.

  • Geballte Familienmacht der Dichands: Wem "Krone" und "Heute" gehören
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    Geballte Familienmacht der Dichands: Wem "Krone" und "Heute" gehören

Geballte Familienmacht: 74 Prozent am Gratisblatt gehören einer Stiftung der Herausgeberin - Ihr Mann Christoph kontrolliert die "Krone" - Gemeinsam erreichen sie täglich 59 Prozent der Wiener und 46 Prozent aller Österreicher

Wien - 200.000 Euro mehr, und die Wettbewerbsbehörde hätte gefragt werden müssen: 2004, im ersten Rumpfgeschäftsjahr von "Heute", setzte der Verlag der Gratiszeitung 1,8 Millionen Euro um. Ab zwei Millionen wäre der Zusammenschluss der Gratiszeitung "Heute" und ihrer heutigen Eigentümer anmeldepflichtig gewesen.

Die Behörde schaute ohnehin genauer hin: Sie hatte nach einer Anzeige zu untersuchen, ob die über Jahre verschleierten Eigentumsverhältnisse von Wiens heute größter Zeitung keinen verbotenen Zusammenschluss bargen.

Mit offiziellem Schreiben vom Montag verneinte die Behörden neben anmelderelevanten Umsätzen auch das: Rein wettbewerbsrechtlich hätte Hans Dichand auch als "Krone"-Hälfteeigentümer eine Gratiszeitung gründen können. Seine "Krone"-Mitgesellschafterin, die deutsche WAZ-Gruppe, untersagte ihm das freilich, nachdem sie zusammen mit Miteigentümer Raiffeisen die gemeinsame Mediaprint-Gratiszeitung U-Express abgedreht hatte.

Nur Wochen danach, am 6. September 2004, startete Wolfgang Jansky, der ehemalige Pressesprecher von Dichand-Intimus Werner Faymann, "Heute". Eigentümer: zunächst eine Treuhandkanzlei, dann eine Privatstiftung, dann übernimmt im September 2005 eine Fidelis GmbH 74 Prozent.

Geschäftsführerin dieser Fidelis ist Eva Dichand. Und seit Ende 2005 mehr als das: Am 23. Dezember 2005 rief Eva Dichand mit ihrem Bruder Georg Kriebernegg die Pluto Privatstiftung ins Leben. Dieser Pluto gehören seither die 74 Prozent am Heute-Verlag. Die Fidelis hielt sie nur treuhändig, den Steuerbehörden war dieses Verhältnis laut Wettbewerbsbehörde seit 2005 bekannt. Begünstigte der Pluto-Stiftung sind Eva und ihre Kinder.

"Keine Sippenhaftung"

Drei hat sie, mit ihrem Mann Christoph Dichand, dem Eigentümervertreter von 50 Prozent an der Kronen Zeitung, zugleich deren Chefredakteur und Herausgeber.

Montag machte Eva Dichand via APA öffentlich, wie sie einst mit "Heute" stiften ging. Zwei Monate, bevor Medien am 1. Juli präziser offenlegen müssen, wem sie gehören.

Eva Dichand hat mit diesem Schritt das Bild nur untermauert, dass eine Familie die beiden weitaus größten Tageszeitungen Österreichs kontrolliert. Im Stiftungsvorstand der Pluto sitzt etwa Dichands ehemaliger Chef und Vertrauter Kurt Stiassny.

Was der Langzeitriese "Krone" seit Jahren an Lesern verliert, gewinnt Heute. Und dass die Gratiszeitung einer Stiftung Eva Dichands zu ihren und der Kinder Gunsten gehört, dürfte die Position der Dichands gegenüber den "Krone"-Mitgesellschaftern WAZ wirtschaftlich stärken. Die Dichands boten für die WAZ-Anteile bisher mit 150 bis 160 Millionen weit weniger, als die WAZ verlangt - die bei 200 beginnt.

Die WAZ wird juristisch wohl genau prüfen, ob die Konstruktion den Gesellschaftsverträgen entspricht. Wie sagte Eva Dichand Montag der APA? "Es gibt keine Sippenhaftung für Ehepartner." (Harald Fidler, DER STANDARD, 8.5.2012)

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nicht so geheimnisvoll!

machts endlich öffentlich, wer alles zu den stifterInnen gehört.

endlich macht den sack jemand auf!

faymann-faktor als erfolgsgeheimnis für heute - http://www.format.at/articles/... stadt-wien
dieses schundblatt sollte man einstampfen.

"dieser Adam", ich denke "heute" will uns für blöd verkaufen

*** Überhaupt nichts mit der SPÖ zu tun hat natürlich auch Wolfgang Jansky, der im gleichen Stiftungs-Vorstand sitzt und der ebenfalls ganz zufällig davor der Pressesprecher eines Werner F. gewesen ist (derzeit angeblich bisweilen am Ballhausplatz und in der Löwelstraße aufhältig, also auch in keinem Zusammenhang mit der SPÖ stehend).

Bleibt nur noch eine winzige Frage offen: Hält die einstige Schwiegertochter die ganze Nation für so dumm wie die Leser ihres Blattes? ***

http://www.andreas-unterberger.at/2012/05/i... keine-spo/

Jeder der etwas Bibel-kundig ist der weiss dass Eva aus der Rippe des Adams geformt wurde - uns allen sollte klar sein wer "dieser Adam" ist.

Zitat: "Hält die einstige Schwiegertochter die ganze Nation für so dumm wie die Leser ihres Blattes? "

offensichtlich.

also zwischen "krone" und "heute"

kann ich qualitativ keinerlei unterschiede mehr feststellen. ganz ehrlich.
beschaemend. beides.

Jedes Volk hat die Zeitung, die es verdient!!

wir ham eh schon die krone. das reicht. dieses aus steuergeldern finanzierte gratis-schandblatt brauchen wir nicht auch noch!

es freut mich, daß hier die meisten oder alle dieselben ansichten wie ich haben über diese üblen boulevard-zeitungen, "österreich", "heute", "krone"
was die für einen schaden anrichten in den köpfen der menschen in österreich, die regierung müßte etwas dagegen tun, ähnliches in deutschland mit der "bild"

bei uns sind sie der verlängerte arm der regierung. armes land.

Hans Dichand sagte singemaess einmal, dass das "Geheimnis" des "Erfolgs" der Krone jenes sei, dass er den Lesern immer ein Stück voraus wäre. Aber nicht so weit voraus, dass die Leser ihm nicht folgen könnten.

Eine Nasenlänge voran zu sein heisst dem einfach gestalteten Leser die Denkrichtung vorzugeben.

Ob es hier direkt um Macht im Staat geht ist zu hinterfragen. Wahrscheinlich geht es immer um finanzielle Einzelinteressen oder die Interessen kleiner Gruppen. Man denke an die Inseratenaffäre ...

Genau deshalb sollten Inserateneinkünfte der Medien zwingend offengelegt werden.

sorry

aber zensur ist wohl etwas für diktaturen. man sollte halt eine ordentlich hohe steuer auf werbung und anzeigen einführen. dann hätten wir alle etwas von der dummheit der leut.

Leider ist es vielmehr so, dass diese Schundblätter auch noch vom Steuerzahler mit Presseförderung unterstützt werden.

Leider

lieber Michael hat die Regierung aus verschiedensten Gründen kein Interesse blöde Bladln abzuschaffen.

heute verdummt nicht...

...die mundln sind schon so dumm. darum ist die zeitung auf diesem niveau auch so erfolgreich. alles andere wäre intellektuell....

Jeden Tag überkommt mich die Übelkeit aufs Neue, wenn ich nur das Titelblatt les. Ich frag´ mich immer, wer sich dafür hergibt so einen Stuss zusammenzuschreiben.

Würde man 10cent für die heute verlangen, hätte sie 90% weniger Leser, aber bestimmt.

Es gibt allerdings auch viele Vollpreiszeitungen, die keine Spur besser sind.

mich erreichen sie nicht, und ich bin stolz darauf.

nicht heute sondern übermorgen

Wer liest denn noch heute, seit es Übermorgen gibt?
http://uebermorgen.at/

Heute gehört VERBOTEN!

durch dieses Gratisblatt wird die Volksverdummung extrem beschleunigt! daher gehört dieses hetzerische Blatt verboten!

Zum Schutze der Wiener Bevölkerun und unserer Kinder!

hahaha - Zensur und Verschweigen halten sie wohl für richtig?

Ich ärgere mich darüber,

dass dieses Druckwerk über Jubelinserate der Gemeinde Wien finanziert wird.

Und das sind UNSERE Steuergelder!

stimmt - noch mehr ärgere ich aber über die mit diesen Steuergeldern gekaufte Gegenleistung

Jubelmeldungen über Häupl und die SPÖ.

Das muss man klar benennen: Korruption!

werter herr fidler,

vermeiden sie bitte im zusammenhang mit "heute" den begriff "zeitung".
sonst ein äusserst interessanter beitrag, beinahe schmerzhaft.

werter herr fidler,

Interessante Doku über die Kz vimeo.com/29895632

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