GIMP 2.8: Das lange Warten hat ein Ende

7. Mai 2012, 11:40

Neue Generation der freien Bildbearbeitung bringt lange angekündigten Ein-Fenster-Modus - Verbesserte Text-Tools

Rund drei Jahre ist die Freigabe von GIMP 2.6 bereits her, statt größerer Neuerungen gab es seitdem nur mehr Updates zur Fehlerbereinigung. Nun hat dies aber ein Ende: Mit GIMP 2.8 wurde vor kurzem die nächste Generation der freien Bildbearbeitung veröffentlicht - und die bringt das in den letzten Jahren wohl am stärksten geforderte Feature.

Fenster

So kann der GIMP nun sein gesamtes Interface in einem Fenster versammeln, bisher sind die verschiedenen Elemente auf mehrere Fenster aufgeteilt. Die entsprechende Funktion ist optional, kann nach dem ersten Wechsel aber auch gleich dauerhaft als Voreinstellung festgelegt werden. Die diversen Docks für die einzelnen Werkzeuge und deren Einstellungen können innerhalb dieses großen Fensters aber weiterhin weitgehend frei positioniert werden.

Speicher

Zu den weiteren Neuerungen von GIMP 2.8 gehört der Umbau der Textfunktion, entsprechende Passagen werden nun direkt am Canvas eingegeben und dargestellt. Die Speicherfunktionen wurde umgestaltetet, von Haus aus wird hier nur mehr im GIMP-eigenen XCF gespeichert, alle anderen Formate sind jetzt unter dem Punkt "Export" zu erreichen.

Gruppen

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit Ebenen in Gruppen zusammenzufassen, diese Gruppen sind dabei auch über Skripte ansprechbar. Weite Teile der Anwendung wurden auf die 2D-Bibliothek Cairo portiert, zudem können Docks nun in mehreren Spalten angeordnet werden.

Download

GIMP 2.8 steht ab sofort von der Seite des Projekts zum Download. Unterdessen haben die Arbeiten an der darauf folgenden Generation der Software begonnen, die unter anderem die Möglichkeit bieten soll, Bilder sowohl in 16- als auch in 32-Bit zu bearbeiten. Zudem kann GIMP künftig 16-Bit PNG-Bilder öffnen und in den Formaten EXR und HDR speichern. (apo, derStandard.at, 07.05.12)

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GIMP die Nina

Die Nina wird in Gimp bemalt!

hmmm ich mag gimp, grad auf win und linuc installiert, aber irgendwie... einfache sache teil vom bild ausschneiden herumschieben und irgendwo anders einfügen.

In win schläft mir das gsicht ein, im linux alles zackig.
Find ich irgendwo gut, weil ich eh viel lieber linux boote, aber irgendwie auch nicht weil es kein gutes licht auf die software wirft.

Bei OpenSource Projekten kommt es recht oft vor das die Windows Version schlecht gewartet wird oder hinter herhinkt.

Es interessiert einfach keinen von den Entwicklern.

Hab Gimp gerade auf W7 ohne Probleme installiert. Auf Mint12 (~Ubuntu 11.10) Ist das nicht möglich. Die libgtk2.0-0 müsste hochgezogen werden, was eine Deinstallation der halben Linux-Installation einschl. Gnome 3 zur Folge hätte - vergiss es!

gibst da kein ppa für deine verison?

hab eine ppa verwendet, die war eben nicht kompatibel. Werde demnach auf Mint 13 warten. Soll ja Ende Mai erscheinen

jau, kann man aber imho weder gimp noch mint vorwerfen.

Mint 13 steht eh vor der tür, das werd ich noch erwarten können.

Wie schlägt sich GIMP eigentlich im Bereich Digital Painting? Unterstützt es Wacom Grafiktabletts (inklusive Erkennung von Druck, Rotation, Tilt der Intuos/Cintiq-Geräte)? Wie sind die Zeichen/Mal-Tools?

es gibt ein umfangreiches mal plugin aber vielleicht probierst du dich eher mal mit "krita" (ist aufs malen ausgelegt)
http://krita.org/

Hatte es mal mit GIMP 2.6 versucht.

War eine zähe Geschichte. Enormer Ressourcenverbrauch, alleine das Öffnen dauerte länger. Von den Befehlen her fehlt sicher kaum etwas gegenüber Photoshop, allerdings sind diese für mich völlig unverständlich angeordnet bzw. benannt! Das bedarf einer langen Gewöhnungsphase. Preis/Leistung ist allerdings unschlagbar. Im Prinzip muss man ein dickes Buch für die Lernphase kalkulieren, gibt es meist schon inkl. Programm-CD.

Nachdem ich Photoshop kürzlich um Euro 450,- bekam, werde ich es derzeit mit GIMP nicht noch einmal versuchen. Ich schätze aber, dass das Lossagen von der "Fensteroberfläche" klug ist, denn diese hat mich schon sehr genervt!

Mac-Version

Wann kommt eine Mac Version raus? Und kann man diese dann auch ohne X11 nutzen?

Schoenes Beispiel fuer Staerken und Schwaeche

von Opensource Projekten.
Das Produkt ist technisch gut. Aber sie schaffen es nicht ein Mac-Binary herzustellen. Das ist keine sexy Aufgabe und so geschieht es halt nicht. Es wird noch irgendwer machen. Ist aber nicht trivial, weil das makefile am Mac nicht funktioniert.
Man koennte es auch unter dem Kapitel wie vergurke ich 3 Jahre Arbeit sehen.

Danke für die Anregung, hat die Programmierer sicher auch schon gewundert daß es _ausgerechnet_ dort nicht läuft.

Wollte ich auch wissen. aber welcher Koffer bewertet eine Frage mit Rot?

Sollen doch die Macler was aus den sourcen bauen. Aber wieder mal zu snobbisch, eh? Lieber pampern lassen und Arbeit anderer abwerten, weils fuers eigene System nicht gibt.

Adobe Produkte sind zwar technisch gut. Aber sie schaffen es nicht ein Linux-Binary herzustellen. Das ist keine sexy Aufgabe und so geschieht es halt nicht. Es wird nicht irgendwer machen. Ist aber unmöglich, weil diese Programme nicht OpenSource sind.

Zeig Ihnen, wie viel ...

... zusätzlichen Umsatz sie dadurch generieren können, dann werden sie es sich eventuell überlegen.

wen interessiert Mac??? Dort gibts doch eh Instagram ;-)

Spielzeug ...

mit keiner Version von PS vergleichbar, UFraw 18 -> NOK, eigene Skripte die unter 2.6 funktionieren -> NOK, ein echter Rückschritt, da zahl ich liebe für PS ...

Jetzt wär mir fast was rausgerutscht:

"Nur die Dummen zahlen ...." ooops

was ist dagegen einzuwenden

wenn ich um quasi kein geld (ca. EUR 80) photoshop elements erwerbe? hab ich vor gut 2 jahren getan (version 8) und seitdem brauch ich weder die Vollversion von Photoshop (nutze kein CMYK) noch Gimp (umständlich den RAW Support per Plugin zu aktivieren ist mühsam).

Würde mich selbst als Dumm ansehen, wenn ich PS Elements nicht damals erworben hätte.

btw: wie gelingt aktuell die Einbindung von RAW-Support in Gimp? Nativ (out-of-the-box) ist laut dem Artikel kein Raw-Konverter dabei?

Links wären hilfreich und net suddern.

sudo apt-get install gimp-dcraw gimp-ufraw

sollte es tun.. oder über den "klick klick" paketmanager deiner wahl installieren..

Elements gibt es übrigens bereits ab ca. 50 Euro.

Der "große" Photoshop hat den großen Vorteil gegenüber Elements, dass alle Bearbeitungen in 16-bit durchgeführt werden können, was der Bildqualität zugute kommt. Wenn Sie den Unterschied aber bisher nicht gemerkt haben, bzw. er Sie nicht gestört hat, brauchen Sie Photoshop CS auch nicht. Elements kann inzwischen Ebenen und Ebenenmasken. Abgesehen von der 16-bit-G'schicht fehlt Elements nichts!

danke für die info mit den 16 bit

im raw konverter geöffnete bilder können in pse angeblich eh auch mit 16 bit bearbeitet werden, erst danach dann 8 bit. wie auch immer, ich habe bis jetzt keinen unterschied feststellen können (arbeite vorwiegend im webdesign bereich).

weiterer vorteil von pse gegenüber gimp ist die (für mich) intuitivere und einfachere menüführung und workflow-gestaltungen. ich arbeite mit pse schneller und mit weniger kopfweh als mit gimp. weiters gibts haufenweise literatur für pse. und die kostet auch für gimp in gedruckter form.

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