US-Regierung verkauft weitere AIG-Aktien

"Bleiben zuversichtlich, dass Steuerzahler letztlich jeden einzelnen Dollar zurückbekommen"

Washington - Die US-Regierung trennt sich von weiteren Anteilen des vom Staat geretteten Versicherungsriesen AIG im Wert von rund 5 Mrd. Dollar (3,8 Mrd. Euro). Dadurch werde sich die Beteiligung auf 63 von derzeit noch 70 Prozent reduzieren, teilte das Finanzministerium am Montag mit. AIG selbst wird dabei nach eigener Auskunft für etwa 2 Mrd. Dollar eigene Aktien zurückkaufen.

Die Regierung hatte den in der Finanzkrise an den Abgrund gedrängten Versicherer im Jahr 2008 aufgefangen. Die Rettungsaktion war mit 182 Mrd. Dollar die bisher größte überhaupt für ein einzelnes Unternehmen. Der Rückzug aus AIG erfolgt sukzessive. Die nun angekündigte Aktienveräußerung ist die bisher dritte nach Verkäufen im März dieses und im Mai vergangenen Jahres.

"Wir bleiben zuversichtlich, dass die Steuerzahler letztlich jeden einzelnen Dollar zurückbekommen, den sie in das Unternehmen investiert haben", erklärte das Finanzministerium. "Das hätten auf dem Höhepunkt der Finanzkrise nur wenige erwartet." In diesem Jahr hat der AIG-Aktienkurs bereits rund 42 Prozent zugelegt. (APA/Reuters, 7.5.2012)

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