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Gegenüber Channel 5 Belize weist John McAfee die Beschuldigungen des illegalen Waffenbesitzes und des Betriebs eines Medizin-Labors ohne Genehmigung von sich.
John McAfee, Gründer des von Intel gekauften Herstellers von Anti-Viren-Software, wurde am vergangenen Montag in einem Haus in Belize verhaftet. Der 66-Jährige soll dort laut Medienberichten illegale Waffen und Medikamente gelagert haben.
Bodyguards festgenommen
Zusammen mit dem Firmen-Gründer selbst seien auch drei seiner fünf Bodyguards festgenommen worden, die ohne Zulassung für den 66-Jährigen gearbeitet hätten. Neben den Männern habe sich auch McAfees 17-jährige Freundin in dem Haus befunden.
Angeblich illegales Labor
Die Behörden sollen mehrere Handfeuerwaffen beschlagnahmt haben, für die McAfee keine Lizenz besessen habe. Außerdem habe er keine Bewilligung für ein medizinisches Labor auf seinem Anwesen gehabt, in dem an einem neuen Antibiotikum geforscht werde. Im Zuge der Razzia seien Beamte auch durch Wachhunde auf dem Anwesen verletzt worden.
Keine Parteispende
Nach der Verhaftung sei McAfee wieder freigelassen worden. Er selbst weist die Vorwürfe von sich und sieht die Hausdurchsuchung in Zusammenhang mit seiner Weigerung für die United Democratic Party zu spenden, wie Channel 5 Belize weiters berichtet. (red, derStandard.at, 6.5.2012)
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