Schiedsrichter von Spieler getroffen

6. Mai 2012, 12:59

Der knappe 2:1-Auswärtssieg von Real Madrid bei Granada hatte ein hässliches Nachspiel. Nach dem Schlusspfiff, dem unmittelbar ein entscheidendes Eigentor von Granadas David Cortes vorausging, wurde Schiedsrichter Clos Gomez bei einem Spielerauflauf von einer Plastikflasche getroffen und musste von der Polizei geschützt vom Feld gebracht werden. Zwei Spieler, neben Cortes auch Borja Perez, sahen nach dem Schlusspfiff die Rote Karte. Der Flaschenwurf schien allerdings von Dani Benitez zu kommen.

Die Aufregung verursacht hatte wohl der Elfmeterpfiff von Gomez in der 79. Minute, der Real den Ausgleich bescherte. Die Reklamationen waren allerdings unberechtigt, weil Moises Hurtado bei einem Eckball Cristiano Ronaldo olympiawürdig niederrang. Granada hatte die beiden späten Gegentore den sicheren Klassenerhalt gekostet. Nun müssen die Südspanier stark ersatzgeschwächt in der letzten Runde im direkten Duell gegen Real Saragossa noch zittern. (red, 6.5.2012)

bei dem titel interpretiert man die situation anders

habe das ungute gefühl dass das eigentor mit absicht geschossen wurde. es sah ein bisschen danach aus.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.