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Wien - Die Flugticket-Preise werden sich nach Ansicht von AirBerlin-Chef Hartmut Mehdorn nach oben entwickeln. Schuld seien die Kerosinpreise und "absolut unverständlich" hohe Steuern, sagte Mehdorn im Interview mit dem "Kurier" (Sonntag-Ausgabe). Von der AUA-Neu erwartet sich der Chef der flyniki-Mutter mehr Wettbewerb.
"Wie alle muss auch die AUA ihre Hausaufgaben machen und wird das auch tun. Eine 'AUA-Neu' wird sicher ein schärferer Wettbewerber", ist Mehdorn übereugt: "Aber wir bleiben ja nicht sitzen und warten. Wir sind ein Ziel, das sich schnell und geschickt bewegt." Für die Kunden sei Wettbewerb immer gut: "Stellen sie sich vor, die Kunden hätten nur die AUA. Da wären die Preise wesentlich höher. Air Berlin mit Niki spielt in Deutschland und Österreich eine ganz wichtige Rolle für den Wettbewerb und damit für unsere Kunden.
Kein Problem mit dem Betriebsrat
Zur kürzlich erfolgten Gründung eines Betriebsrates bei der Österreich-Tochter flyniki (Niki) meint der AirBerlin-Chef: "Wir sind weder gegen Betriebsräte noch gegen Gewerkschaften. Ich gehe davon aus, dass wir einen konstruktiven Dialog zum Wohl des Unternehmens führen werden. In allen Unternehmen, in denen ich bisher tätig war, hat das gut geklappt."
Ob der börsenotierte österreichische Caterer Do&Co weiter Niki beliefern oder - wie Gerüchte sagen - hinausfliegen könnte, hänge vom Angebot ab, so Mehdorn: "Do&Co ist ein guter Caterer. Wenn sie bei unseren Ausschreibungen ein gutes Angebot vorlegen, davon gehe ich aus, dann bleiben sie. Schaffen sie das nicht, dann kommt jemand anderer." (APA, 6.5.2012)
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Lockabgebote für Schnäppchenjäger wird es aber weiterhin geben und für den Rest wird das Fliegen deshalb auch nicht unleistbar werden.
Wenn man für ein Wochenende nach London fliegt, ist es von den Gesamtkosten des Urlaubs her gesehen nicht wirklich ein Drama, wenn der Flug statt 149 Euro, 199 kostet.
Die Ticketpreise haben sich in den letzten 15 Jahren trotz einer jährlichen Inflation von mehreren % ständig nach unten entwickelt. Insofern ist ein Preisanstieg jetzt auch verktaftbar.
Zudem gibt es am Himmel einen starken Wettbewerb. Also gewinnen werden die, die den geringsten Anstieg bei annehmbarer Reisequalität schaffen.
Insofern sind die Mitteilungen des Herrn Mehdorn jetzt weder überraschend noch besonders schlimm für uns.
was ist denn das für eine seltsame ansicht? klar schaut's auf flightradar24 heftig aus, weil überdimensionale grafiken die flugbewegungen symbolisieren. tatsächlich spielt sich auf jeder halbwegs viel befahrenen strasse mehr ab.
in wien-schwechat werden jährlich 250.000 flieger abgefertigt, das rollt innerhalb von zwei tagen über die südosttangente. und da sitzen dann jeweils nur 1-2 leute drin.
Also ein modernes Linienflugzeug verbraucht heutzutage auf 100km pro Passagier etwa 3 Liter Sprit.
Wieviel verbrauchen so die Fahrzeuge mit im Schnitt 1-2 Passagieren auf 100km? Wohl etwas mehr.
Achja, beim Start und den ersten Minuten mit kaltem Motor, verbraucht ihr PKW auch etwa das Doppelte bis zum Dreifachen des Normverbrauchs.
ja super :-)
3 liter pro 100 km.....(bei kurzflügen schauts auch schon wieder anders aus)
und wieviele 100km legst du zurück bzw. wie hoch ist der ABSOLUTE treibstoffverbrauch?
immer diese blödsinnigen pro 100km vergleiche, dabei hilft es der umwelt dann am meisten, wenn am wenigsten km zurückgelegt wird.
typische (meist) städter:
immer über die pkw-fahrer schimpfen und mehrmals jährlich in den flieger steigen......
sondern umgekehrt ist das eher eine Frage der eingesetzten Technologie. Eine ressourcenschonende Technik könnte ruhig billig sein. Denn: ansonsten wird Fliegen zum Privatvergnügen der oberen 10.000. Und darum scheint es irgendwie auch zu gehen...
Fliegen ist generell viel zu billig. Warum? Weil die entstehenden Kosten (inkl. Folgeschäden des Flugverkehrs) nicht annähernd gedeckt werden können. Die Airlines gehen ein wie die Fliegen, die Umwelt leidet weltweit. Rauf mit den Preisen!
Wenn Leute meinen, sie müssten beruflich Fliegen - soll sein, aber die können sich's dann auch leisten oder der Konzern wird sich rasch umstellen. Der Markt wird's richten.
Echt, hab ich da was verschlafen ??
Wurde zwischenzeitlich schon die Kerosinsteuer eingeführt ??
Weil derzeit ist es noch so, dass ein km im Straßenverkehr wohl 10x so hoch besteuert ist als beim Flieger
Und nein, die Möst versickert im Budget und wird nicht !!! für Straßenbau verwendet.
Besteuerung von Kerosin auf Niveau von Sprit wäre daher legitim.
Angleichung der Gebühren und Steuern zwischen Fahrzeug- und Flugverkehr sollte schleunigst her.
Flugverkehr zahlt Steuern auf Kerosin, dafür werden die anderen Gebühren wie Streckengebühren, Landegebühren, Anfluggebühren, Sicherheitsgebühren, etc. abgeschafft. Achja Autos zahlen die Vignette. Mit den Jahres-Gebühren der Vignette könnten sie mit einem durchschnittlichen Flugzeug etwa 100km! Fliegen, so hoch sind nämlich die Streckengebühren. Und übrigens verbraucht ein moderner Jet weniger als 3 Liter auf 100 km pro Passagier.
Somit wäre eine Angleichung der Gebühren eine tolle Sache. Entweder wird fliegen dann billiger oder autofahren extrem teurer. Das wollten sie?
Wo? In Österreich? Oder in der EU?
Selbst dann würden die Flieger praktisch ausnahmslos nur mehr im EU-Ausland tanken, zudem wäre der Aufschrei dann wieder groß, dass etwa die arabischen Linien "nix für den Sprit zahlen"...
kann man nur tanken, wenn der Flieger während seines Tages-Umlaufs auch eines dieser Länder anfliegt.
Bei Langstreckenflügen von außerhalb der EU in die EU ist es ohnehin nicht möglich, vor dem Rückflug NICHT in der EU zu tanken.
Der Schaden wird für die EU-Länder mit Kerosin-Steuer wird sich also in sehr engen Grenzen halten.
Und die Airlines der Golfstaaten haben ja heute schon den Vorteil, daß sie weniger für's Kerosin zahlen. Abgesehen davon, daß sie vom Staat hoch subventioniert werden.
Sie bekommen Rabatt, das ist klar.
Ansonsten führen sie eher Geld an den Staat ab, als eines zu bekommen.
Und derzeit tankt Emirates zB. in Wien, weil's derzeit billiger ist, den Sprit hier zu tanken, als ihn von Dubai aus mitzunehmen und das Gewicht entsprechend zu erhöhen. Irgendwann gleicht sich das aber aus und dann dauert's nicht lange, dass es billiger ist, den Sprit für den Retourflug durch die Gegend zu schippern. Was vollkommen sinnlos ist.
Auch ein A320, der zB. Wien-Istanbul fliegt, kann in Istanbul dann volltanken und den Leg Istanbul-Wien-Frankfurt-Wien zurücklegen (so aus dem Bauch heraus, hab's nicht nachgemessen). dann werden die Einsätze eben entsprechend gelegt...
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