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Washington - Unter dem Motto "Vorwärts" hat US-Präsident Barack Obama offiziell den Kampf um seine Wiederwahl eröffnet. Sechs Monate vor der Präsidentenwahl am 6. November rief er am Samstag in einer kämpferischen Rede in Columbus (US-Staat Ohio) dazu auf, alles zu tun, damit die Uhren für Amerika nicht zurückgestellt würden. "Dies ist keine übliche Wahl", rief Obama vor Tausenden jubelnden Anhängern. "Dies ist eine Wahl, in der es um Alles oder Nichts für die Mittelklasse geht."
Immer wieder stellte Obama den scharfen Kontrast zu seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney heraus. Er porträtierte den Exgouverneur und Multimillionär als einen Mann, der die Sorgen und Nöte der Normalbürger nicht verstehe und nach alten Rezepten greife, die sich nicht bewährt hätten. "Wir können jetzt nicht zurückgehen, dazu sind wir zu weit gekommen", erklärte Obama, nachdem bereits zuvor seine Frau Michelle in einer Rede das Publikum auf ihn eingestimmt hatte.
Obama wählte Ohio für den Wahlkampfauftakt, weil es zu den sogenannten Swingstaaten gehört. Das Abschneiden könnte für ihn oder auch Romney Wahlsieg oder Niederlage bedeuten. 2008 hatten in Ohio 51 Prozent für Obama gestimmt. 2004 hatte sich die Mehrheit für den Republikaner George W. Bush entschieden, der am Ende seine Wiederwahl als Präsident schaffte. (APA, 5.5.2012)
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Experten erwarten, dass Obama nach seiner Wiederwahl mutiger agieren wird
Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
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Der wiedergewählte US-Präsident hat zwar das Momentum auf seiner Seite, die Situation ist aber dieselbe wie vor der Wahl
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Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
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Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
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Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
..., ein großartiger Redner - und ein jämmerlicher Präsident. Kaum Erfolge (Bin Laden, (Teil-)Verstaatlichung und Reprivatisierung von GM & Banken), dafür der nächste Versuch eine völlig "unamerikanische" Social Security Reform durchzudrücken, deren einziges Resultat eine an Europa angelehnte Degeneration der Amerikaner zum Ergebnis hätte.
Keine Reform der FED und des Finanzsektors, keine Steuerreform, keine nennenswerten Fortschritte bei der Reindustrialisierung der USA, kein in die Schranken weisen Chinas, vorzeitiger Abbruch des Nation-Building in Irak & Afghanistan aus rein populistischen Motiven. Und auch keine Lösung für Guantanamo (nona, die sitzen dort fast ausnahmslos aus gutem Grund ein), obwohl er da so großgoschert war...
Der Trend, der spätestens mit Bush eingeleitet wurde und unter Obama fortgesetzt, darf meiner Ansicht nach nicht weiter vorangetrieben werden:
dazu gehören Kriege anzuzetteln, den Rechtsstaat immer weiter ins Aus zu drängen, auf Gewalt zu setzen, die Rechte der Bürger zu beschneiden, weiter Schulden machen und auf Kosten der Welt leben.
Der militärische Komplex und die Fed müssen in die Schranken gewiesen werden, also alles in Allem, müssten sich die USA auf ihre Grundwerte und ihre Verfassung besinnen. Also eher ein zurück als ein Vorwärts.
Ob das einer der beiden Puppenspieler auf seinem Plan hat?
...
http://www.madmagazine.com/sites/def... Burns1.jpg
und überhaupt das ganz madmagazineblog unter zuhilfenahme des begriffes "romney"
... die "freie" Presse ist auf Nichtgleichgeschaltetes
böse. Trotzdem: http://nuoviso.tv/dokumenta... prechen-ii
…Obamas Publikumsandrang während seiner Rede beim Kampagnenstart in der Ohio Uni des Swing-States:
http://tinyurl.com/bvzfdpl
Ron Paul in Texas:
http://tinyurl.com/ckkjl73
…
PS: Halten Engels und Trotzki eigentlich kein Copyright auf diesen rückständigen Begriff? Oder sind die Eigentumer des eingetragenen Warenzeichens "Vorwärts" gar noch immer jene Banken der Finanziellen Internationalen, welche all diese schönen, vielfärbigen Revolutionen erfanden und finanzierten?
Obamas Hinweise, dass er in die Falsche Richtung schaut ignorierend er mit dem Kommentar, dass Obama sie auf die Brücke geführt hätte, obwohl es seine Party war die so schnell auf Brücke gestürmt ist, dass sie hin geworden ist. Auch will er Obama die Brücke nicht ausbessern lassen weil dieser ein Gelände anbringen will, was Rommney als Behinderung an sieht. (Erklärung des Bild: Die Brücke ist der Wohlstand, der Abgrund die Realität und das Gelände Obamas Sozialprogramme.)
Obama und Rommney stehen auf einer Brücke über einer hohen Schlucht. Die Brücke hinter ihnen ist hin. Das stück auf dem sie stehen ist total wackelig. So das Obama sagt "wir müssen weiter." Rommney schaut nach rechts in den Abgrund und sagt da ist nichts.
na klar.
und zwar mit rekordverschuldung.
davon profitiert nach seiner logik die mittelschicht.
interessant.
wen dem so ist, warum verfällt dann sein laden immer mehr?
darüber hinaus hiess es vor vier jahren, "change" - aha...den einzigen change den ich gesehen habe, ist der, dass die grossbanken noch fetter wurden (durch seine hilfe wohlgemerkt) und kleinere banken, die sich nicht verspekuliert haben, reihenweise untergehen sowie weltweit manipulierte börsen.
und jetzt also "vorwärts".
nach diesem change sollten sich die amis ernsthaft fragen, in wessen interesse dieses "vorwärts" den sein soll.
andererseits spielt es auch keine wirkliche rolle. obi oder romny - beides puppets des selben puppenspielers....
wohl nicht mehr.
zurückgestutzt wurde er, mit all seinen idealen ideen. von einer lobby, der niemand herr wird.
es ist eigentlich zum weinen.
obama wird es allerdings wieder machen, hat sympathie für die usa gebracht, ein mick romney wäre ein disaster.
jedes mal, wenn ich sowas lebe, bin ich dankbar dafür, dass mich der zufall in europa auf die welt kommen ließ. hier ist Ihre position zum glück nicht mehrheitsfähig. und wird es hoffentlich nie.
ps: obama ist ungefähr so "sozialistisch" wie die fdp.
Aber Stewart Alexander tritt doch heuer das erste Mal für die Socialist Party USA an....
Wie kommen Sie auf "ein zweites Mal"?
Vor 4 Jahren haben die amerikanischen Sozialisten Brian Moore ins Rennen um das Präsidentenamt geschickt.
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