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Bonn/Berlin - Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen haben Rechtsextremisten mit Protesten gegen den Islam erneut gewalttätige Übergriffe von Anhängern radikaler Salafisten provoziert. Bei den Ausschreitungen wurden am Samstag in Bonn zwei Polizisten durch Messerstiche schwer verletzt, zehn weitere wurden leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Anhänger der rechten Splitterpartei Pro NRW hatten zuvor islamfeindliche Karikaturen gezeigt. In Berlin kam es zu einer Rangelei zwischen Salafisten und Rechtspopulisten der Partei Pro Deutschland, bei der nach Polizeiangaben ein Beamter leicht verletzt wurde.
In Bonn standen den weniger als 30 Pro-NRW-Leuten nach Polizeiangaben 500 bis 600 Gegendemonstranten gegenüber. Die Polizei habe zwischen beiden Seiten Mannschaftswagen geparkt, um die Situation zu entschärfen, berichtete ein Sprecher. Bei den Attacken seien auch Einsatzfahrzeuge beschädigt worden. Insgesamt seien 48 Pro-NRW-Gegner festgenommen worden. Die Polizei habe die Veranstaltung nach rund 45 Minuten beendet.
Schlagstock, Steine, Schleuder
Bei den Festgenommenen seien ein Schlagstock sowie Steine und eine Steinschleuder sichergestellt worden. Auch nach dem Ende der Veranstaltung seien Demonstranten weiterhin aggressiv gegenüber der Polizei aufgetreten.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) warf den Rechtsextremisten im WDR-Fernsehen vor, die gewalttätigen Salafisten gezielte provoziert zu haben. Gleichzeitig betonte er die friedliche Haltung der überwiegenden Mehrheit der Muslime.
Bereits am 1. Mai war es in Solingen am Rande eines Pro-NRW-Auftritts zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Fundamentalistische Muslime hatten die Polizei attackiert und drei Beamte verletzt, nachdem Pro-NRW-Anhänger nahe einer Moschee Karikaturen des Propheten Mohammed gezeigt hatten. Dessen bildliche Darstellung ist im Islam verboten. Die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in Dänemark hatte bereits 2005 zu teils tödlichen Protesten von Muslimen in aller Welt geführt.
Der Salafismus ist nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ein Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten. Er hat in Deutschland rund 2500 Anhänger. Salafisten vertreten einen rückwärtsgewandten Ur-Islam und lehnen jede theologische Modernisierung ab. Sie vertreten diskriminierende Positionen gegen Frauen und bestehen auf deren Vollverschleierung. Seit Wochen machen sie in Deutschland mit der Verteilung kostenloser Koran-Exemplare von sich reden. Auch die Auseinandersetzung am Samstag in Berlin entzündete sich an einer solchen Aktion.
Der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hält den Salafismus für eine Keimzelle des Islamisten-Terrors in Deutschland. "Von seinen fanatischen Anhängern geht eine besondere Gefährdung für die Sicherheit Deutschlands aus", sagte er der "Bild am Sonntag". "Die Salafisten liefern die ideologische Basis für viele, die dann gewalttätig werden." (APA, 5.5.2012)
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Pro nrw ist um nichts besser als die Salafisten. Beide sind im gleichen Maße intolerant und menschenverachtend. Wer pro nrw als Vertreter für Humanismus, Aufklärung und Freiheit betrachtet, der kann sich auch einen Ziegenbock als Gärtner halten! Es ist schade um die Polizisten, die ihre Köpfe für solche Menschenfeinde hinhalten müssen!
Die Pro-NRW-Leute haben friedlich demonstriert.
Die Salafisten skandierten Mordaufrufe und verletzten über 30 Polizisten, zwei davon schwer.
Ihnen muss jeder moralische Maßstab abhanden gekommen sein, wenn Sie tatsächlich meinen, diese beiden Verhaltensweisen seien "im gleichen Maße intolerant und menschenverachtend".
Natürlich sind Rechte nicht besser als Fundamentalisten, oder als Linke.
In diesem speziellen Fall jedoch, haben die Rechten einzig ihre demokratischen Rechte wahrgenommen.
Es ist in einem zivilisiertem Staat legitim auch Karikaturen eines Religionsgründers zu zeigen.
Es ist jedoch nicht legitim seinen radikalen und verwirrten Glauben mit Gewalt durchzusetzen.
Es ist interessant, wie selbst jetzt Gutmens***n die Schuld bei den Rechten suchen und nicht bei den Messerstechern...
schreiben sie doch nicht so geschwollen daher, von wegen "demokratische rechte" wahrgenommen. hier wurde von seiten der rechten ganz bewusst gezündelt, um aggression und gewalt zu provozieren.
dass die salafisten darauf eingehen werden, war leider absehbar. extremistischer tunnelblick verengt den handlungsspielraum halt immens.
in diesen zusammenhängen den begriff "demokratisches recht" zu benutzen, ist aber mehr als unpassend.
Unpassend ist es, einer zwar unliebsamen Gruppe, demokratische Rechte zu verweigern, weil irgendwelche religiösen Fanatiker sich gestört fühlen könnten.
Es ist bezeichnend, dass sie die Gewaltakte dieser religiösen Fanatiker offenbar als hinnehmbar sehen, während demokratische Werte für sie nur bestimmte Gruppierungen wahrnehmen sollten.
Es sind solche Meinungen, welche es Fundamentalisten ermöglichte in unserer Gesellschaft Fuß zufassen. Kaum kriechen Rechte auf die Straße geifert der Gutmen***enmob, versuchen moslemische Fanatiker Polizisten zu ermorden, sind diese ja nur provoziert worden und können eigentlich nichts dafür...
die verteilen nur fromme Bücher, so wie die Franziskaner, nur halt ohne Heiligenbildchen.
Wer hätte das gedacht, dass Salafisten gefährlich sein könnten?
http://www.faz.net/aktuell/g... 13194.html
Nicht nur Deutschlands!
Man hat sowohl in der BRD als auch in Österreich allzu lange in feigem Appeasement den Machenschaften dieser gewalttätigen Radikalen zugesehen.
In Österreich hat man dieser Dummheit noch mit dem Saudi-Institut für "interreligiösen Dialog" die Krone aufgesetzt. "Religiösen Dialog" mit einem Land in dem jede freie Religionsausübung verboten ist, der Großmufti die Zerstörung von Kirchen fordert und das Radikale weltweit finanziert?
Jedenfalls müssen die (noch) freien europäischen Staaten endlich scharf durchgreifen und radikale Islamisten mit der Härte des Gesetzes bestrafen (Mordversuch, Landfriedensbruch, etc.) und falls noch keine Staatsbürgerschaft nach Verbüssung der Strafe ohne Gnade abschieben.
Alleine die Verteilung des Korans durch diese fundamentalistische Organisation ist eine Bedrohung.
Warum?
Weil mit dem Buch auch die radikale Auslegung mitgeliefert wird.
Von dem Fakt einmal völlig abgesehen, dass man in manchen "islamischen Paradiesen" für die idente Tätigkeit, nämlich Missionierung, ins Gefängnis geht, oder schimmeres passiert.
Wie der "Dialog" der Salafisten aussieht, können ihnen die Polizisten erzählen.
Seltsamer Weise gibt es nun keine Demonstrationen von Moslems, weil die Salafisten Gott beleidigt haben durch ihr Verhalten...
Also die Verteilung des Koran ist nicht die eigentliche Gefahr.
Dieses Druckwerk würde ich, wie die wahrscheinlich die meisten Anderen, so es mir irgendwer in die Hand drückt, gleich behandeln wie "Heute", "Österreich", den "Wachturm", "Werbeflyer", etc. - nämlich in der nächsten Papiertonne entsorgen.
Die wahre Gefahr ist die salafitische Beeinflussung junger, muslimischer Verlierer, denen ein gewaltsamer Weg aus ihrem Elend, für das vermeintlich der "Westen" schuld ist, gezeigt wird.
Greift die Staatsmacht da nicht hart durch, dann wird das Problem immer größer - bis es die kritische Masse überschreitet.
Das Dialogzentrum verteilt Korane?
Soviel ich weiß ist das Dialogzentrum der Versuch des Königs ein liberales Pflänzchen im Ausland zu platzieren, weil er das zu Hause nicht kann.
Die logische Begründung, warum man ihm das jetzt von westlicher Seite kaputt machen muss ist noch ausständig.
Ja genau, nämlich die Chance seine verdrehten, primitiven Auslegungen des Korans mitten im Herzen Europas zu etablieren.
Wer nicht erkennt, dass ALLE Salafisten extremistische Fundamentalisten sind, der steht offenbar auf Autobomben und "Ehebrecherinnen" (Vergewaltigungsopfer) die ausgepeitsch werden.
Salafisten wollen einen "ursprünglichen" Islam, ohne jegliches Zugeständnis an die Moderne und wie ein ursprünglicher Islam aussieht, definieren diese Spinner.
Es tut mir leid, aber sie ergreifen gerade Partei für eine religiöse Terrororganisation.
Ihre Naivität möchte ich nicht haben.
Liberalere (also liberaler als die Salafisten/Wahabiten, was keine große Kunst ist)muslimische Zentren gibt es außerhalb Saudi Arabiens genug, ja es gibt sogar ganze muslimische Staaten, die liberaler sind als Saudi Arabien (eigentlich alle). Die müssten sich nur umschauen und mit ihren muslimischen Brüdern rundherum in Dialog treten - was sie auch tun, aber leider nicht aus Liebe zu einem zarten Pflänzchen Liberalismus, das in der Rub-al-Khali so schlecht gedeit. Saudi Arabien will seinen extremen Wahabismus exportieren, die zahlen doch wo nur geht Moscheen, Vereine und auch Schlimmeres und radikalisieren was geht.
Du hast Dich wohl nicht sehr mit dem Land beschäftigt.
Der König möchte gerne ein paar Reformen in die Wege leiten.
Aber er kann nicht, er ist isoliert.
Daher versucht er es mit der Salami-Taktik z.B. indem er Wahlen abhalten lässt die nicht viel verändern, aber trotzdem zum Gewöhnungseffekt führen sollen.
Einige Leute im Westen haben aber offenbar nichts Besseres zu tun, als ihm dabei noch in den Rücken zu fallen.
Wir können uns nicht vorstellen, wie rückständig Saudi-Arabien ist und welche Revolution dort die kleinste Änderung bedeutet.
Erst in den 60ern wurde die Sklaverei abgeschafft und bald darauf entschied man sich Fernsehen zuzulassen.
Pro NRW Rechtsextremisten? Mir ist schon klar, daß gewisse Kreise gerne jene, die sich Sorgen um ihre Heimat, um deren Freiheit machen, als Rechtsextremisten diffamieren.
Sind nicht aber eher Salafisten Extremisten, die mit Gewaltttaten Warner ausschalten wollen? Ist nicht eher der SPD Innenminister Jäger ein Extremist, weil er einerseits Täter-Opfer-Umkehr betreibt, andererseits das Recht auf Meinungsfreiheit unterdrücken will? Man stelle sich den umgekehrten Fall vor. Irgendwer beleidigt Christen mit Karikaturen und ein fundamentalistischer Katholik haut dem Zeichner eine in die Goschn. Na, den Aufschrei der Empörung, auch von z.B. Herrn Jäger möchte ich hören. Fakt ist: Anhänger der Friedensreligion haben sich wieder einmal demaskiert.
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