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Der WAC/St. Andrä bleibt Favorit auf den Austieg in die Bundesliga. Die Kärntner holten im Spitzenspiel der zweiten Liga bei Austria Lustenau ein 2:2-Remis und liegen nach 33 von 36 Spieltagen immer noch vier Punkte vor ihren schärfsten Konkurrenten. Mit zwei Siegen in den verbleibenden Spielen kann die Mannschaft von Nenad Bjelica den Aufstieg aus eigener Kraft fixieren.
Im Abstiegskampf der Ersten Liga gibt es eine erste Entscheidung ohne größeren Neuigkeitswert. Der TSV Hartberg steht nach einer 1:2-Heimniederlage gegen den LASK als Absteiger fest. Die Oststeirer hatten aber schon vor dem Spieltag nur noch rein theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Für den LASK wird der Sieg praktisch ebenso bedeutungslos bleiben, wie Altachs 1:0-Erfolg gegen St. Pölten. Beide wahrten sich aber ihre theoretischen Chancen auf den Aufstieg (fünf bzw. sieben Punkte Rückstand) .
Im Kampf gegen den Relegationsplatz bleibt nach der von insgesamt knapp über 11.000 Fans besuchten Runde hingegen alles beim Alten. Die Vienna kam zuhause gegen den SV Grödig nicht über ein 0:0 hinaus, aber auch der FC Lustenau musste sich bei BW Linz mit einem 1:1 zufrieden geben und bleibt vorerst am Schleudersitz.
Später Ausgleich für Austria Lustenau dämpft WAC-Freude
Die 6.400 Zuschauer im Reichshofstadion bekamen im Duell zweier zuletzt siegreich gebliebener Teams eine ausgeglichene Partie mit hohem Tempo zu sehen. Die Austria Lustenau sorgte für einen Traumstart. Nach Krajic-Flanke nahm sich Boya den Ball herunter und vollendete wuchtig ins kurze Eck (3.). Der Kameruner bestätigte mit seinem elften Treffer im Frühjahr einmal mehr seine absolute Topform.
Dank der Mithilfe von Lustenau-Goalie Kofler kame der WAC/St. Andrä aber rasch zum Ausgleich. Der Tormann ließ einen alles andere als unhaltbaren Jacobo-Freistoß (20.) unter seinen Händen passieren. Vor der Pause verhinderten beide Goalies einen Rückstand. Boya scheiterte an Dobnik (33.), auf der anderen Seite rettete Kofler nach einem Ideal-Zuspiel von Jacobo in den Lauf von Falk (45.).
Nach der Pause übernahmen die Lustenauer schnell das Kommando und drückten auf das 2:1. Dobnik konnte sich bei einem Zwischenbrugger-Schuss (59.) und einem Kampel-Abschluss (63.) auszeichnen. Zudem schossen Zwischenbrugger (68.) und Boya (76.) drüber und Thiago ins Außennetz (74.). Wie im Fußball schon so oft passiert, rächten sich die vergebenen Chancen und wieder waren die Kärntner nach einer Standardsituation erfolgreich. Einen Zakany-Freistoß verlängerte der aufgerückte Solano per Kopf ins Netz (83.).
Die Lustenauer steckten aber nicht auf und wurden zumindest noch mit dem Ausgleich belohnt. Ein kurz abgespielter Stückler-Freistoß aus fast 30 Metern ging unhaltbar für Dobnik genau ins Kreuzeck (92.). Kurz vor Schluss sah Lustenaus Dürr wegen Tätlichkeit noch eine harte Rote Karte. Damit blieben die Vorarlberger auch im vierten Saisonduell mit den Kärntnern ungeschlagen.
Hartberg gegen den LASK müde
Der LASK entschied auch das vierte Erste-Liga-Match in Hartberg für sich und ist gegen den TSV weiter ungeschlagen. Die Steirer haben aber noch die Chance in die Relegation zu rutschen, sollte der in erster Instanz lizenzlose LASK auch in weiterer Folge keine Spielberechtigung für die nächste Saison erhalten.
Die Hartberger ließen jenen Elan, mit dem sie im Cup-Halbfinale gegen Bundesliga-Spitzenreiter Salzburg überzeugt hatten, vorerst vermissen. Drei Tage nach der knappen 0:1-Niederlage gegen die "Bullen" fehlte der Truppe von Coach Walter Hörmann die nötige Spritzigkeit, dazu kamen zahlreiche Fehler im Spielaufbau. Die Linzer kontrollierten die Partie und kamen auch verdient vor der Pause zur Führung. Aigner kam glücklich an den Ball und staubte zum 1:0 (20.) ab. Es war bereits der 14. Saisontreffer für den Stürmer. Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren aber besser. Friedl traf die Latte (49.), Prietl setzte einen Schuss drüber (55.). In der 63. Minute war der Ausgleich von Huber per Kopf nach Adilovic-Freistoß perfekt. Als auch noch der Linzer Wimmer wegen Foulspiels (71.) ausgeschlossen wurde, spekulierte der TSV mit einem Heimsieg. Es kam aber ganz anders: Aufhauser (82./1. Saisontor) machte mit einem Schuss ins lange Eck noch den dritten LASK-Sieg in Folge perfekt.
Szenenarmes Remis auf der Hohen Warte
Die Vienna verpasste gegen Grödig die Chance, sich vom FC Lustenau abzusetzen. Beide Mannschaften setzten auf der Hohen Warte ihre Serien fort: Die Vienna ist auf der Hohen Warte seit fünf Runden ungeschlagen, die Salzburger warten auswärts hingegen seit fünf Partien auf einen vollen Erfolg.
In einer von Vorsicht geprägten Partie belauerten sich beide Mannschaften zunächst gegenseitig, die einzige zählbare Torchance vor der Pause kam dementsprechend durch eine Standardsituation zustande. Marjan Markovic aufseiten der vor heimischer Kulisse zuletzt dreimal siegreichen Vienna traf per Freistoß (27.) die Außenstange. Grödigs Torhüter Andreas Schranz wäre chancenlos gewesen. Grödig erwies sich im Gegensatz zu den Blaugelben eine Spur gefährlicher, wobei Diego Viana die große Möglichkeit auf die Führung ausließ: Nach einem Krammer-Antritt traf der Brasilianer nur die Latte (55.). Im Finish hätte die Elf des scheidenden Trainers Heimo Pfeifenberger fast noch eine kalte Dusche erlebt. Ein Schuss von Julian Erhart (81.) strich jedoch knapp über das Gehäuse der Gäste.
BW Linz verpasst Sieg gegen FC Lustenau
Nach drei Niederlagen in den bisherigen Saisonbegegnungen gelang Blau-Weiß Linz doch noch ein Punkt gegen ihren "Angstgegner" FC Lustenau. Toptorjäger David Poljanec traf für die Hausherren beim 1:1 in Linz früh mit seinem 17. Saisontor (4.). Poljanec war im Anschluss an eine kurz ausgeführte Ecke zur Stelle und schlenzte den Ball in Torjäger-Manier ins lange Eck zum Auftakt nach Maß für den Aufsteiger.
Wenig später sorgte der 26-jährige Slowene für den nächsten Paukenschlag, als er nach einem präzisen Flugball von Arapovic per Direktabnahme nur Metall traf (32.). Statt dem 2:0 folge wenig später der Ausgleich durch Hinterseer, der nach einem schnell vorgetragenen Gegenstoß ins lange Eck zum Pausenstand traf (36.).
Nach der flotten ersten Hälfte verflachte die Partie im zweiten Abschnitt etwas. Die Blau-Weißen hatten durch Philipp Huspek gleich zwei Großchancen, doch der starke FC-Schlussmann Andreas Lukse bewahrte sein Team, das in den letzten drei Runden gleich drei Mal im Reichshofstadion in Lustenau antritt, vor der 17. Saisonniederlage.
Altach siegt mager
Über weite Strecken schmale Fußballkost haben die rund 1.900 Zuschauer am Freitagabend in Altach geboten bekommen. Mit Glück und dank einer überragenden Leistung von Torhüter Kobras ging der SCR Altach in der Fußball-Erste-Liga-Begegnung gegen St. Pölten aber mit drei Punkten nach Hause und sicherte mit dem vierten Saisonerfolg gegen das Team aus Niederösterreich den vierten Tabellenplatz ab. Torschütze zum 1:0-(0:0)-Erfolg war Patrick Seeger (79.) nach langer Verletzungspause.
In der ersten Hälfte gab es kaum nennenswerte Aktionen. In der 34. Minute landete ein Drehschuss von Ademi am St. Pöltener Pfosten. Nach Seitenwechsel überstand Altach auch dank glänzender Leistung von Kobras eine Drangphase der Gäste. In der 66. parierte der Schlussmann einen Gruberbauer-Schuss, in der 69. rettete ebenfalls bei Gruberbauer der Pfosten. Nur drei Minuten nach der Einwechslung ließ Seeger in seiner Comeback-Partie die Fans jubeln, er spielte einen Doppelpass mit Ademi und schob den Ball vom Elferpunkt Riegler durch die Beine ins Tor. Für die Vorarlberger war es nach drei Niederlagen in Folge der erste Sieg.
(red/APA, 4.5.2012)
Fußball-Erste Liga (33. Runde):
SC Austria Lustenau - WAC/St. Andrä 2:2 (1:1)
Lustenau, Reichshofstadion, 6.400, SR Schüttengruber
Torfolge: 1:0 ( 3.) Boya
1:1 (20.) Jacobo
1:2 (83.) Solano
2:2 (92.) Ch. Stückler (Freistoß)
Austria Lustenau: Kofler - Dunst, Pöllhuber, Ch. Stückler, Zech - Dürr, Kampel - Krajic, Zwischenbrugger, Thiago (81. Karatay) - Boya
WAC/St. Andrä: Dobnik - Baldauf, Jovanovic, Solano, Suppan (87. Kröpfl) - Messner, Putsche - Kerhe (88. Sollbauer), Zakany (77. Jochum), Jacobo - Falk
Rote Karte: Dürr (94./Tätlichkeit)
Gelbe Karten: Stückler, Zech, Krajic bzw. Suppan, Zakany
TSV Hartberg - LASK Linz 1:2 (0:1)
Hartberg, Stadion Hartberg, 600, SR Hameter
Torfolge: 0:1 (20.) Aigner
1:1 (63.) Huber
1:2 (82.) Aufhauser
Hartberg: Rindler - Kozissnik, Huber, Miljatovic, Ismaili - Rakowitz (46. Gremsl), Prietl, Adilovic, Rossmann (46. Gamperl), Fucek (46. Schober) - Friedl
LASK: Mandl - Hart, Aufhauser, Wimmer, Schröger - Silvio Junior (65. Varga), Hamdemir, Cardozo (75. Kogler), Kaufmann - Henrique (74. Templ), Aigner
Rote Karte: Wimmer (71./Foul)
Gelbe Karten: Rakowitz, Rossmann, Huber, Gamperl, Kozissnik bzw. Aigner, Hamdemir, Kaufmann, Hart, Pervan (auf der Bank)
First Vienna FC 1894 - SV Scholz Grödig 0:0
Hohe Warte, 2.100, SR Eisner
Vienna: Dau - Markovic, Rathfuss, Dospel, Sturm - Mair, Hattenberger, Kerschbaumer (88. Rotter), Toth (58. Lackner), Erhart - Verdes (46. Djokic)
Grödig: Schranz - Maier, Cabrera, Stangl, Lenko - Krammer, Siller, Riedl, Salamon (74. Öbster) - Parapatits (69. Jukic), Viana (68. Hanikel)
Gelbe Karten: Sturm, Hattenberger, Kerschbaumer, Mair, Markovic bzw. Salamon, Maier
FC Blau-Weiß Linz - FC Lustenau 1:1 (1:1)
Linzer Stadion, 1.300, SR Kollegger
Torfolge: 1:0 (4.) Poljanec
1:1 (36.) Hinterseer
BW Linz: Wimleitner - Bubenik (68. D. Guselbauer), Duvnjak, Koll, M. Guselbauer - Arapovic (90. Kreuzriegler), Höltschl, Rabl - Hartl, Poljanec, Huspek (88. Tenesor)
Lustenau: Lukse - Lebedew, Haselberger, Buchner - Mimm (10. Teurezbacher), Freitag, Holzmann - Hinterseer, Novinic, Schwärzler (57. Luxbacher) - Zellhofer (68. Ali Osman)
Gelbe Karten: Rabl, Duvnjak bzw. Buchner
SCR Altach - SKN St. Pölten 1:0 (0:0)
Altach, Cashpoint-Arena, 1.917 Zuschauer, SR Eigler
Tor: 1:0 (79.) Seeger
Altach: Kobras - Lienhart, Schösswendter (46. Sereinig), Eder, Erbek - Netzer, Schick, Schöpf (76. Seeger), Tomi, Zachhuber (62. Scherrer) - Ademi
St. Pölten: Riegler - Zwierschitz, Kotynski, Rödl, Speiser - Ambichl, Fallmann (83. Gradinger), Jano, Hofbauer - Gruberbauer (72. Becirovic), Segovia
Gelbe Karten: Schick, Scherrer bzw. Speiser, Ambichl, Segovia
Gläubiger stimmten Sanierungsplan zu - Neuer Vorstand gewählt
Blau Weiß biegt St. Pölten - Austria gewann 37. Lustenau- Derby - Kapfenberg vs. Grödig 1:1, Altach in Hartberg erfolgreich - Abbruch bei Vienna gegen Horn
Tabellenzweiter Altach feiert einen 3:1-Triumph über die Vienna - Kapfenberg wieder auf der Siegerstraße - Keine Punkte für BW Linz in Lustenau - Grödig geht's langsam an
Club: "Es konnte für die nächste Saison keine gemeinsame Linie gefunden werden"
Bundesliga-Aufsteiger Grödig kämpft aber mit der Infrastruktur
Wiener überholen mit 3:1 Niederösterreicher und sind Sechster
Erste Niederlage des Jahres für KSV hievt Wiener auf Rang 6 - St. Pölten schlägt Austria Lustenau und schielt auf Platz 3
Niederösterreicher überholen mit 3:0 die Vienna, Hartberg bleibt wo es ist - Horn wird abspecken und Streiter nicht mehr Trainer sein
Salzburger bezwingen Austria Lustenau mit 2:1 und fixieren den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte
Der Kärntner David Witteveen ist Topstürmer des Aufstiegsaspiranten SV Grödig. Einst traf er für Heart of Midlothian gegen die Glasgow Rangers. Doch der Traum von der großen Karriere auf der Insel realisierte sich nicht
Neo-Blau-Weiß-Linz-Coach Edi Stöhr über die momentane Krise beim Schlusslicht, Kicken bei 45 Grad, Dortmund und ÖFB-Team
Am Freitag rollt zum letzten Mal ein Ball auf dem traditionsreichen St. Pöltner Voith-Platz, nach dem Match gegen die Lustenauer Austria übersiedelt der SKN in die neue NV Arena. Ein Abgesang
in lustenau. jacobo: rot-foul nach wenigen minuten - keine karte, offensichtlichste schwalbe im strafraum - keine karte, foul von hinten - keine karte
bei einem echten (neutralen) schiedsrichter also in etwa doppelt rot. dagegen freistoss , der zum ausgleich führte ohne vorhergehendes foul, gelbe karten für lustenauer spieler ohne grund.
zufälle gibts...
Das Zeug für die Bundesliga haben sicher sowohl der WAC als auch Lustenau. Mit der Spielanlage, die Initiative selbst zu übernehmen, wäre Lustenau sicher ein interessanter Farbtupfer in der Bundesliga gewesen. Aber von der Art und Weise her, wie der WAC sein Spiel anlegt, passen die Kärntner wohl besser in die, nun ja, nicht besonders spektakuläre Bundesliga.
http://ballverliebt.eu/2012/05/0... st-besser/
viele Zuseher und eine TOP-Infrastruktur. Alles im Gegensatz zu St.Irgendwas die eigentlich Wolfsberg oder so ähnlich heißen sollten. Wenn sie ein Fan dieser St.IrgendwasWolfsberg sind ist das ja in Ordnung - aber bitte trotzdem bei der Wahrheit bleiben!
Weise könnte jetzt das passieren, was ich schon nach dem Blau Weiß Sieg gegen WAC geäußert habe - der Lask hat wieder gute Chancen auf den Aufstieg.
Voraussetzung:
Sieg in den direkten Spielen gegen Lustenau u. WAC.
Und wohl auch gegen Grödig...
Wäre echt fein, wenn es im letzten Spiel gegen WAC um den Titel gehen würde...
Interessant: hat unser Präsident überhaupt die Buli - Lizenz beantragt?
weshalb Sie einen Verein, welcher die Lizenz in erster Instanz nicht bekommt, schon in der Bundesliga sehen wollen.
Und wie Sie sich richtigerweisde fragen: Hat dieser Verein denn überhaupt die Lizenz fd. "Bundesliga" beantragt?
Interessant: hat unser Präsident überhaupt die Buli - Lizenz beantragt?
NEIN - hat er nicht der D... - ist wahr! Das wäre dann eine internationale Schlagzeile -> wie z. B. die Bild: "Ösi Zweitliga Klub 'vergammelt' Aufstieg ..."
Das wäre die Peinlichkeit schlechthin.
Ich denke, sollte das letzte Match vs. WAC wirklich aufstiegsentscheidend sein, wird der Reichel vorher eingreifen, dass ihm diese Blamage erspart bleibt.
Welch Visionär, dieser Präse:)
Vienna bleibt hoffentlich oben. Wir brauchen ein paar Grossstadtvereine in den hoechsten Ligen. Und der GAK soll rauf. Der verdoppelt alleine den Zuschauerschnitt in der 1. Liga.
Red Null soll runter, obwohl dann der Zuschauerschnitt natuerlich auch sinkt.
Grödig hatte die Partie im Griff, gegen die Truppe haben wir einfach nichts zu bestellen. Mal schauen, was gegen die Pöltener geht. Ich halt den Heimo Pfeifenberger für einen ausgezeichneten Trainer, nicht zu glauben, was der aus der Truppe jede Saison rausholt. Seltsame Entscheidung des Präsidenten, den Pfeifenberger gehen zu lassen
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