Wahl macht Investoren nervös

4. Mai 2012, 16:53

Die Furcht vor einer instabilen Regierung erhöht das Misstrauen in die Reformkraft, der Aktienmarkt hat seit dem Schuldenschnitt mehr als zehn Prozent verloren

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 56
1 2

Die Investoren sind nicht nur egal, die Investoren oder auch Heuschrecken genannt sind die Leidensbringer unserer Zeit.

Es braucht Politiker die an die Menschen denken und so handeln. Der Euro, die EU, die Märkte oder die Investoren spielen keine Rolle und sind zur Not auch verzichtbar! Viele griechische Kinder leben von Lebensmittelmarken, nur dass "die Märkte" und Ratingagenturen zufrieden sind, nur dass die EU zufrieden ist.

Sorry, so kann es nicht weiter gehen. Griechenland, Italien, Spanien und viele anderen Länder machen nur noch Politik für die Märkte. Damit muss endlich SCHLUSS sein und es muss ein anderes System her, ein System in welchem die Banker und Agenturen nichts mehr zu sagen haben!

im finanzbereich

gibt es diesen "markt" ja so gut wie gar nicht. die realität ist doch so, dass die ezb im sinne der politik geld druckt. dieses geld wird den großen banken der jeweiligen staaten -fast ohne zinsen - zugeschoben. diese banken kaufen die anleihen jener staaten, deren politiker dafür sorgen dass die ezb geld druckt.

Die Welt ist etwas komplizierter als Sie denken

Beim Standard und bei vielen Postern ist eine Legendenbildung festzustellen. Die Ratingagenturen werden fälschlicherweise zu Sündenböcken und die Griechen zu Opfern erklärt. Der zwangweise Schuldenschnitt wird zum Schuldenerlass und die gr. Steuerhinterzieher und Sozialbetrüger werden notleidenden Kindern verdrängt.

In der Einschätzung, dass die Investmentbanken einen wesentlichen Anteil an der Krise haben stimme ich mit Ihnen überein. Diese konnten durch die Täuschungsmanöver der Politik günstig aus ihrem GR-Engagement aussteigen. Doch Investoren und Banken wird man auch in Zukunft brauchen. Die Regeln müssen sich ändern. Doch wie kann die Politik ein neues Regelwerk einführen wenn sie selbst das alte nach belieben gebrochen hat?

mich macht "der markt" nervös

bin daher für seine abschaffung.

...die wahlen in gr sollten "europäer" nervös machen...

...und ned diejenigen, die an der krise mitverantwortung tragen...naja, ist dann wohl der logische rückkehrschluß: weil eben die "investoren" dafür verantwortung nehmen mussen, werdens nervös!

wen interessierts??

würden zocker von banken (jaja, ich weiß ;) ) in der realwirtschaft getrennt wäre es völlig bedeutungslos was hier abgeht...

Die Wahl macht glaub ich jeden nervös, nicht nur Griechenlands Gläubiger. Wird Griechenland seinen ruinösen Schuldenweg fortsetzen oder kommt es endlich zur Vernunft - eine Frage die Europas Schicksal entscheidend mitbestimmen wird.

europas zukunft wird in den hartz-iv-sweat-shops entschieden.

Amen !

zum glück kann man auch auf wahlergebnisse wetten, sonst wäre griechenland ja schon richtig fad.

je unbekannter die gewinnende partei, desto besser das ergebnis ;-)

Hat man nicht etwas vergessen?

Die lieben Ratingagenturen, Abzocker, Investoren, Banker und Co haben wohl vergessen, dass es in Griechenland um die MENSCHEN geht und nicht um die "Märkte".

Da die Politiker, getrieben von den Märkten, die Menschen auspressen bis nichts mehr geht, sollten sich die Politiker nicht wundern, wenn die Menschen aufstehen und NEIN sagen. Die EU, der Euro, die Märkte spielen für Menschen keine Rolle, wenn man die eigenen Kinder mit Lebensmittelmarken ernähren muss.

Die Politik hat uns ein System gebracht, welches einigen wenigen Investoren und Märkten dient, das Volk hat ein Recht darauf NEIN zu sagen und zu verlangen, dass neue Wege gesucht werden. Wege wo der Mensch an erster Stelle steht!

eines darf nicht übersehen werden

dass jene, die für schulden eintreten, die förderer der finanzindustrie sind. darum ist es unverständlich, dass gerade jene parteien und personen, die das wort "sozial" so gerne in den mund nehmen, für eine lockere schuldenpolitik eintreten. weil die schuldenmacher haben die kriese verursacht. allein in österreich werden jährlich 10 mia an zinsen bezahlt. da können wir uns bei den verantwortlichen der letzten 40 jahre bedanken.

Najo, in einem Schuldgeldsystem gehts halt nun mal nicht ohne Schulden. Wobei es weniger auf die Höhe der Schulden ankommt, sondern auf die Geduld der Gläubiger und die Zinshöhe.

Japan ist beispielsweise mit weit über 200 % vom BIP extrem hoch verschuldet - trotzdem gibts nirgends Panik, Japan könne morgen untergehen. Die Ursache dafür liegt hauptsächlich darin, dass Japan bei sich selbst verschuldet ist - und hier zu einem Grossteil bei der eigenen Notenbank.

In der Eurozone haben wir jedoch das Problem, dass die Mitgliedsländer unterschiedliche Interessen haben - eine gemeinsame Geldpolitik daher schwierig ist. Dazu kommen noch Regeln, die der Zentralbank verbieten direkt Staatsanleihen zu kaufen (was natürlich Körberlgeld für die Banken bedeutet).

die japanische wirtschaft

kann aber nicht wirklich mit der griechischen oder der spanischen verglichen werden. allein wenn man sich vor augen führt, wie diese staaten mit geld umgehen ist ja geradezu fahrlässig. allein in spanien spielt geld in verbindung mit sport keine rolle. da wird bei den sozial schwachen gekürzt und gleichzeit werden für den fußball milliarden locker gemacht. und damit nicht zuletz fußballmillionäre gefördert. dann wird gejammert, die politiker nach brüssel geschickt und die ezb soll geld drucken.

Die Deutschen und die anderen Zahler sind auch Menschen

Warum sollten sie also noch mehr Schulden anderer zahlen?

Es steht Ihnen aber selbstverständlich frei, die Patenschaft für einen griechischen Beamten zu übernehmen. So lange Sie Ihre perönlichen Ersparnisse dafür verwenden und nicht meine Steuern.

Die Deutschen haben aber auch reichlich kassiert, Zwangsbestellungen von Rüstungsgut, und die Gelder für Griechenland sind ja auch Postwendend bei Merkels Herrn und Meister Ackermann gelandet.

"Wahl macht Investoren nervös"

Demokratie nix gut für Ausbeuter.

schuldenmacher

nix gut für bevölkerung. schuldenmacher nix gut für land- sollte die antwort auf die unverantwortliche politik der letzen 50 jahre sein. weil schulden irgendwann mit zinsen und zinseszinsen bezahlt werden müssen. aber um das zu erkennen fehlt unseren verantwortlichen politikern in europa anscheinend der iq

Schulden müssen nicht bezahlt werden.

Das können wir aus dem Präzedenzfall Griechenland lernen.

ist es nicht so

dass andere die schulden der griechen bezahlen müssen?
wir haben doch eine österreichische bank, die unlängst eine milliarde vom staat - bzw. steuerzahler - erhalten hat , als ausgleich für die ausfälle der griechischen anleihen.

Die Griechen hatten Schulden bei der Investkredit. Da die Griechen ihre Schulden nicht bezahlen, wird die Investkredit von den österr. Steuerzahlern vor der Pleite gerettet. Es werden also nicht die Schulden der GR zurückgezahlt, sondern eine Bank mit frischem Geld rekapitalisiert.
Nicht jeder, dem die Griechen Geld schuldeten, wurde entschädigt.

Risiko von Rückschritten im Reform- und Sparprozess

Hoechste Zeit dass Griechenland aus dem Euro austeigt - vorteilhaft fuer Griechenland als auch fuer den Rest der EU.

Risiko von Rückschritten im Reform- und Sparprozess

Hoechste Zeit dass Griechenland aus dem Euro austeigt - vorteilhaft fuer Griechenland als auch fuer den Rest der EU.

wenn die "märkte" sich vor wahlen fürchten,

dann sind "märkte" und demokratie ein widerspruch.

Die Märkte fürchten einfach Veränderungen, so wie das viele Menschen, besonders in Österreich, auch tun.
Und Investoren suchen sich ein berechenbares Umfeld für ihr Kapital, so wie das viele Menschen, besonders in Österreich, auch tun.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 56
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.