Anschauliche Vergleichswerte jenseits von "Badewannen" und "Fußballfeldern"

6. Mai 2012, 18:08
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Landkarten-Experimente: Der "Great Pacific Garbage Patch" und ein Quasi-Tschernobyl mitten in Europa

Einige PosterInnen in den Wissenschaftsforen bestehen - in ironischer Fortführung dessen, was mal in dem ein oder anderen Artikel stand - auf der Umrechnung geografischer Angaben auf "Fußballfelder" oder auch "Badewannen". Also bitte, sooooo oft haben wir das auch wieder nicht gemacht. Aber sei's drum, abstrakte Zahlen anschaulich zu machen ist eine Kunst für sich - da gondelt dann schon mal ein Eisberg "von der Fläche des Burgenlands" durch arktische Gewässer.

Einen anderen Weg, nämlich über die Visualisierung, geht der Grafiker Kai Krause, dessen Landkarten das Magazin der "Süddeutschen" für einen Artikel mit anschließender Bildergalerie verwendet hat. Es sind Karten, auf denen außereuropäische (in einem Fall sogar außerirdische) Gegebenheiten auf unseren Heimatkontinent übertragen werden. Das sieht im Fall der Chinesischen Mauer eher verwirrend als erhellend aus - macht aber zum Beispiel die Größe des "Great Pacific Garbage Patch" sehr gut vorstellbar. Und gruselig die Übertragung der Strahlenwolke Tschernobyls auf einen fiktiven Super-GAU im bayrischen Kernkraftwerk Isar:

--> Süddeutsche Zeitung Magazin: "Geordnete Verhältnisse"

Die BBC hat dazu schon länger eine eigene Seite:

--> BBC: "How big really?"

(red, derStandard.at, 6.5.2012)

 

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