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Einige PosterInnen in den Wissenschaftsforen bestehen - in ironischer Fortführung dessen, was mal in dem ein oder anderen Artikel stand - auf der Umrechnung geografischer Angaben auf "Fußballfelder" oder auch "Badewannen". Also bitte, sooooo oft haben wir das auch wieder nicht gemacht. Aber sei's drum, abstrakte Zahlen anschaulich zu machen ist eine Kunst für sich - da gondelt dann schon mal ein Eisberg "von der Fläche des Burgenlands" durch arktische Gewässer.
Einen anderen Weg, nämlich über die Visualisierung, geht der Grafiker Kai Krause, dessen Landkarten das Magazin der "Süddeutschen" für einen Artikel mit anschließender Bildergalerie verwendet hat. Es sind Karten, auf denen außereuropäische (in einem Fall sogar außerirdische) Gegebenheiten auf unseren Heimatkontinent übertragen werden. Das sieht im Fall der Chinesischen Mauer eher verwirrend als erhellend aus - macht aber zum Beispiel die Größe des "Great Pacific Garbage Patch" sehr gut vorstellbar. Und gruselig die Übertragung der Strahlenwolke Tschernobyls auf einen fiktiven Super-GAU im bayrischen Kernkraftwerk Isar:
--> Süddeutsche Zeitung Magazin: "Geordnete Verhältnisse"
Die BBC hat dazu schon länger eine eigene Seite:
(red, derStandard.at, 6.5.2012)
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Wenn man das kleinste Atom, das Wasserstoffatom auf die Größe eines Fußballstadions vergrößern würde und dann das Elektron irgendwo am äußersten Rand an der obersten Tribüne zu liegen käme, dann wäre der Atomkern ein Objekt von der Größe eines Reiskorns in der Mitte des Feldes. Dazwischen ist rein gar nichts.
Ich wundere mich wirklich, warum z.B. Beton so dermaßen hart ist!
In dem Artikel werden auf furchtbarste Weise Äpfel mit Birnen verglichen:
Fußballfälder sind ein Flächenmaß. 1 FBF entspricht dabei der Oberfläche von 1 cm² Mikrofastertuch.
Badewannen sind aber ein Massemaß (entspricht ca. 0.2 Elefanten).
Ein Eisberg verlangt, wenn schon kein Dressing, doch zumindest ein Volumsmaß wie Stephansdome. Notfalls könnte man auch ja ein Bundesland wie z.B. Kärnten, mit einer gewissen Höhe heranziehen. Aber ausgerechnet das Burgenland mit seiner gegen 0 strebenden Höhe..?.. Der tiefster Punkt des Neusiedler Sees ist bestenfalls ein e (epsilon) niedriger als die höchste Erhebung des Burgenlandes, das in seiner Flachheit lediglich durch die gallische Schweiz übertroffen wird.
es gibt im moment ~ 5·10^10 beobachtbare Galaxien (50 Milliarden), Erbse = 100 mm³ ergibt 5000 m³ ~ 2x olympisches Schwimmbecken
die Seite finde ich für den Standard wichtig:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C... Volumen%29
Alle Größenfaktoren sind vorhanden mit Beispielen :-)
Wäre die Sonne eine Kugel von 1km Durchmesser mit Zentrum Stephansdom – die Sonnenoberfläche somit ca. Parkring, Schwedenplatz, Färbergasse, Reitschulgasse - dann wäre die Erde einen Kugel mit 91cm Durchmesser ziemlich genau beim Bahnhof Klosterneuburg-Weidling – der Mond hat 25cm Durchmesser und umkreist sie in 27m Entfernung.
Der Jupiter – der größte Planet - eine Kugel von 10m Durchmesser in Bratislava.
Der Neptun – der entfernteste Planet – eine Kugel von 3,5m in Brixen im Thale, am halben Weg zwischen Kitzbühel und Wörgl in Tirol.
Und das bisher schnellste bemannte Raumfahrzeug – Apollo 10 – erreichte im Vergleich dazu eine Spitzengeschwindigkeit von 2m und 87cm pro Stunde.
Ich glaube in den Kommentaren werden nicht nur Bezüge zu Standardartikel genommen bei deren Anspielungen auf Badewannen und Fußballfelder. Es ist leider ein Trend, der sich in vielen Dokus und Zeitschriften beobachten lässt. Man kommt sich vor, als würden die einen für Dumm halten. Aber ich kann mir unter 423,29 Fußballfelder oder 212,98 Spannweiten einer Boing XYZ genau so wenig vorstellen, wie bei XYZ Kilometer oder Quadratkilometer. Naja, mit dem Unterschied, ich weiß wie lange ein Kilometer ist und ich kenne die Fläche eines Quadratkilometers. Ich als Sportlegastheniker habe keinen Tau von Fußball und habe noch weniger Lust die Spannweiten von Boingmodelle jedes mal zu googeln.
Bei Badewannen will ich gar nicht erst anfangen...
Das deutsche Burgen- heißt in diesem Zusammenhang Saarland, was dazu führt, dass Waldbrände und Überschwemmungsgebiete stets eine Fläche in der Größe des Saarlands betreffen. Das wirft die Frage auf, woher Bäume und Wasser wissen, wie groß das Saarland ist. Zumindest ist klar, dass sie dem durchschnittlichen Deutschen in Sachen Geografie haushoch überlegen sind, denn meine Mitbürger haben in der Regel keine Ahnung von der Ausdehnung dieses Bundlandes. Vermutlich wäre dieses Gebiet längst in Vergessenheit geraten, wenn es nicht in den Medien als Vergleichsgröße gewisse Prominenz genießen würde.
sucht man seit 2002 im resort wissenschaft, so findet man:
"badewanne":
29 von 1321907 Artikeln entsprechen Ihrer Suche.
Suchzeitraum von 1.1.2002 bis 6.5.2012
"fußballfeld":
71 von 1321907 Artikeln entsprechen Ihrer Suche.
Suchzeitraum von 1.1.2002 bis 6.5.2012
"was mal in dem ein oder anderen Artikel stand"
mhm, eh ;)))
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