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Berlin - Modedesigner Marc Jacobs (49) hält nichts davon, zu dünne Models zu verbannen. Zuvor hatte die "Vogue" angekündigt, künftig auf Mager-Models zu verzichten. "Ich finde das lächerlich", sagte der Amerikaner am Donnerstagabend in Berlin. Er spricht sich generell gegen Verbote aus.
Was Probleme wie Essstörungen angeht, so meint der Designer, liege die Lösung in Aufklärung und spiritueller Gesundheit. In Berlin war Jacobs, wie üblich im Rock, als Schirmherr eines Nachwuchswettbewerbs in einer Fotoausstellung zu Gast. Seine aktuelle Zahl von Tattoos bezifferte er auf 34. Auf seinen Status als Modeikone angesprochen, winkte der Louis-Vuitton-Designer ab. "Ich bin nur eine ganz normale Person." (red/APA, 4.5.2012)
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Dirndl und Lederhose erlebten in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom. Volkskundlerin Elsbeth Wallnöfer und Schauspieler Miguel Herz-Kestranek über die Geschichtsvergessenheit des Phänomens
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Richtiges Rasieren ist eine Kunst, die man lernen kann - Aber um das zu verstehen, müssten viele Männer erst einmal erkennen, dass Rasieren eine Kunst ist
Die Königin strahlte in leuchtendem Blau, die adeligen Gäste erschienen fast durchgängig in hellen Farben
Die Gebrüder Stitch haben mit ihren in Wien gefertigten Maßjeans für Aufsehen in der Szene gesorgt - In ihrem "Hosenlabor" arbeiten sie aber auch nach sehr hohen Standards der Nachhaltigkeit
Junge und Frauen greifen deutlich häufiger zum Deo als Männer und Ältere
In der Neuinszenierung des "Liliom" spielen die beiden ein Freundinnenpaar - Bei uns haben sich die Burgtheater-Schauspielerinnen Mavie Hörbiger und Katharina Lorenz in verschiedene Moderollen geworfen
Bis das erste Parfum des Modeduos Wendy&Jim in Serie ging, hat es etwas gedauert - Das Ergebnis ist dafür umso stimmiger, findet Anne Feldkamp
Von der Messe in Basel hat man sich zurückgezogen, und auch sonst geht die Schmuckmanufaktur Wellendorff einen eigenständigen Weg
Kaum eine Berühmtheit, die er nicht vor der Linse hatte - Seit mehr als 30 Jahren prägt Michel Comte die Celebrity- und Modefotografie - Cordula Reyer traf den Schweizer Fotografen
Weltweit bekannte Künstler, Architekten und Designer haben den Schuh für sich entdeckt - Sonderausstellung im Grassi-Museum in Leipzig
es steht jedem frei, zu modeln oder nicht, Models anzuschauen oder nicht.
Ich habe kein Mitleid mit denen, die zu wenig Selbstwertgefühl haben (Eltern tragen da sehr viel bei) und meinen so extremst unweiblich aussehen zu wollen/müssen.
In den Modehäusern (ja, echt, auch in den HighClass) gibt's Gewand für gesund-ernährte.
Es ist auch eine Sache des Wollens.
Irgendjemand schneidert ja die Kleider für die Kollektionen.
Einer normalen Frau passen diese Laufsteigkleider gar nicht.
Wenn man etwas ändern möchte, dann könnte man einfach damit aufhören solche extrem schmal geschnittenen Kollektionen zu machen - offensichtlich will man das aber nicht.
Von erwachsenen Menschen sollte man sich durchaus erwarten können, dass sie realistische Ansprüche an ihre eigenen Körper stellen und in der Lage sind, sich richtig zu ernähren.
Für Kinder und Teenager tragen die Eltern die Verantwortung.
Menschen, die psychischen Erkrankungen leiden, wird es wenig nutzen, wenn in Paris nur noch pummelige Models über den Laufsteg hüpfen. Die brauchen vor allem ärztliche Hilfe.
Wenn weiter versucht wird, persönliche Verantwortung auf die Gesellschaft auszulagern ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch ein Verbot von kurvigen Models verlangt wird, weil halt nicht jeder über einen derartigen Körperbau verfügt.
nichtuntergewichtig ist nicht pummelig
wenn die medien die wahrnehmung verändern, ist auch die wahrnehmung des eigenen körpers gestört. da wiord die selbstevrantwortung nicht weit bringen.
das problem der modeindustrie ist
- die standadisierung erfordert einen körperstil
- der jetzige jugendwahn fördert die dünnen körper
ich bevorzuge eine mode, die für alle körperschemata ausgerichtet ist. udn nicht nur für den grad bevorzugten typ und schon agr nicht für die hungerhacken
alles schön und gut. aber letztlich liegt es an den konsumenten die entscheidung zu treffen. und wenn heute kinder/jugendliche mehrheitlich modell, schauspieler oder sonstwie prominent werden wollen, dann liegt es nicht nur an den medien, sondern v.a. an den eltern hier gegenzusteuern.
es ist wie mit mc donald's & co: wenn die eltern ihren kindern keine alternativen zeigen, dann wird das halt andauernd konsumiert.
wie sehr haben die Medien unsere Wahrnehmung der DInge, inkl Rollen und Stereotypen geändert?
Erziehung alleine ist der Faktor, der die Anpassung der einzelnen über deren Entscheidunsgsfreiheit hinweg. (und trotzdem nötig)
zu was wollen wir uns(ere Kinder) erzeiehen? zu wirtschafl Funktionalität, leistunsgfähigkeit, zum erleben und Ausloten der eigenen Fähigkeiten, des eigenen Potential? Ändern Sie die Werte, und Sie ändern die Wahrnehmungen und die Entscheidungen.
daher: das was in den Medien kommt, verändert (besonders) die wahrnehmung der Jugend. Eine Entscheidung zugunsten *gesunder* Körperbilder ist daher richtig.
aber
auch das ändert in keiner weise die pflicht eigene normen stetig zu hinterfragen im sinne einer selbstverantwortung
Die Modeindustrie ist sich sehr wohl bewusst, dass die Mehrheit der Konsumenten eher zu viel als viel zu wenig auf den Hüften hat. Und handelt und produziert entsprechend, sonst würden sie ja kein Geschäft machen.
Bei der Haute Couture treffen sich Kunst und Kommerz. Was auf diesen Shows gezeigt wird, landet in der Form nicht beim H&M sondern wenn überhaupt in Boutiquen die Normalsterblichen unzugänglich sind.
Somit ist es legitim wenn ein Designer selbst entscheidet, auf welche Art und auf welchen Körpern seine Entwürfe präsentiert werden. So wie sich ein Regisseur sich seine Schauspieler aussucht. Im wirklichen Leben sind muskelbepackte Actionhelden oder wunderschöne Vampire ja auch eher unterrepräsentiert.
im fall der mode wird ein *idealbild* geschaffen, das immer mehr von der realität vieler abweicht, und das die wahrnehmung der jungen und anpassungs/lernbereiten verändert.
das heisst für mich: natürlich dürfen sich künstler die medien der darbietung ihrer kunst aussuchen, aber die gesellschaft, darf die regeln definieren, innerhalt sich die objekte bewegen dürfen.
das heisst: eine vogue, die bestimmt, dass nur noch durchschnittsmenschen (mit über den durchschnitt der population errechnten körpermaßen) als maß geleten dürfen ist kunstschädigend. künstler, die darauf bestehen, untergewichtige models als leinwand zu nehmen sind gesundheitsschädigend.
letzteres einzuschränken macht daher einen anderen sinn als ersteres bewirken zu wollen
Verbote machen zeitweise in einer Gesellschaft durchaus Sinn. Insbesonders wenn sie Bürger vor Schaden an Leib, Leben und Besitz schützen sollen. Ich würde Sie ersuchen, bei Gelegenheit wenn es Ihre geschätzte Zeit abseits der Welt im Glamour erlauben sollte, kurz darüber nachzudenken.
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