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Richtigstellung der Betroffenen.
Das Nachrichtenmagazin "Profil" widmete sich kürzlich in einem Artikel der Kampagne "Kunst hat Recht", die gegen die Gratisverbreitung von Kunst ins Leben gerufen wurde. Zwei Faktoren sorgten in dem Zusammenhang für Wirbel: dass die beteiligten Künstlerinnen und Künstler "unwissentlich zum Nulltarif" mitgewirkt haben sollen und eine PR-Agentur für die entstandenen Werbespots einen sechsstelligen Betrag erhalten haben soll - der WebStandard berichtete.
"Wir engagieren uns unentgeltlich"
Auf der Website von "Kunst hat Recht" haben die InitiatorInnen nun zu den Vorwürfen eine Stellungnahmen abgegeben, die nach eigenen Angaben auch an die Redaktionen von "Profil" und derStandard.at verschickt wurde. "Wir engagieren uns dafür unentgeltlich", teilen sie mit und erklären weiter: "Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns für unser gemeinsames Anliegen ehrenamtlich einsetzen - egal, ob wir für die Initiative Texte schreiben, zeichnen, Musik machen oder eben Filme produzieren. Dass die Gegner unseres Anliegens daraus einen Vorwurf konstruieren, zeigt, wie wichtig die Diskussion über geistiges Eigentum ist, und bestätigt uns in unserem Engagement. Kunst hat Recht."
Wenig "nutzerfreundlich", aber Fakt
Die von Kunstschaffenden weitgehend unterstützte Initiative sei gestartet worden, um Eigentumsrechten mehr Gehör zu verschaffen: "Wir wollen über die Verwendung unserer Werke selbst bestimmen. Das Urheberrecht ist für die österreichischen Künstlerinnen und Künstler die Existenzgrundlage. Niemand hat ein Recht darauf, unsere Werke ohne Bezahlung zu nutzen, nur weil es technisch möglich ist. Zugegeben: Diebstahl geistigen Eigentums ist eine juristische Formulierung, klingt antiquiert und erzeugt keine 'nutzerfreundliche' Atmosphäre, aber Fakt ist Fakt."
Know-how von Unternehmen
Man habe sich beim Start der Kampagne auf langwierige Diskussionen und Probleme eingestellt. Wie andere Initatiatoren auch bediene man sich "professioneller Instrumente der Kommunikation. Dazu kaufen wir Know-how und Dienstleistungen von Unternehmen."
Angriffe gegen das Anliegen
Zwar sei es wahr, dass die Kunstschaffenden, wie von "Profil" berichtet, "nicht einen Cent" für ihre Arbeit vergütet bekamen. Von "unwissentlich", wie die Redaktion in einer Presseaussendung formulierte, sei aber nie die Rede gewesen, sagt eine Mitarbeiterin des Organisationsbüros von "Kunst hat Recht". Das soll nun auch das offizielle Statement der KünstlerInnen bestätigen.
Edward Strasser, Geschäftsführer der Agentur Skills Group, sieht dahinter einen politischen Akt und einen Versuch, die Initiative zu schwächen: "Angriffe gab es schon von vielen Seiten, um den Kunstlern und Künstlerinnen ihr Anliegen für ein Recht auf geistiges Eigentum zu erschweren", so Strasser. So hätten auch diese Gerüchte in die Medien gefunden.
Gegen Kriminalisierung von UserInnen
In der Urheberrechtsdebatte, die mitunter bizarre Formen annimmt, sprechen sich die "Kunst hat Recht"-InitiatorInnen "gegen eine Kriminalisierung von UserInnen und gegen die rechtliche Verfolgung privater Downloads von urheberrechtlich geschützten Werken aus", wie auf ihrer Website zu lesen ist. Das tue man aus demokratiepolitischen Gründen, wie Edward Strasser im Gespräch mit dem WebStandard erklärt. (red, derStandard.at, 4.5.2012)
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Das unerlaubte Kopieren geschützter Werke ist keine Rechtfertigung dafür, beim Kauf von Festplatten eine Strafe einzuheben.
In der Realität ist die Sache doch sowieso eine Sozialleistung für Künstler, denen das Publikum fehlt. Dann nennen wir es bitte auch so und finanzieren es aus dem generellen Steueraufkommen.
und die süchtigsten, die uns beherrschen, zeigen nur, wie wir alle von der eigenen ich-sucht beherrscht werden.
in dieser phase, das weiss die suchtforschung, besteht die grösste chance auf ein letztes aufflackern der vernunft, bevor sie endgültig gelähmt wird.
die menschheit kann nur überleben, wenn sie sich neu erfindet und das geld-suchtsystem durch ein kooperatives system der lebensbejahung ersetzt.
lebensbejahung heisst, nicht für die sucht, sondern für die selbstverwirklichung zu leben, der mensch ist im grunde ein soziales wesen, freude am leben ist freude am austausch freiwilligen und nicht berechnenden helfens.
wir werden einander zuerst einmal das
BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN für alle
schenken, und dann frei sein für leben.
Also ich bin jetzt kein Künstler oder so, ich bin Student, aber ist es nicht die Sache eines jeden selbst dafür zu sorgen, dass seine Werke nicht frei im Netz herumfliegen?
Wenn mir wer auf der Straße einen Flyer hinhaltet nimm ich den ja auch, woher soll ich als normaler Funßgänger wissen, dass der darauf gedruckte Text unter copyright steht? Und die, die das illegale Zeug verteilen sind natürlich Kriminelle, und werden somit eh schon bestraft.
Mich stört es wirklich sogenante Vertreter von Künstern zuzuhören, die meinen, mann wolle, dass diese gratis arbeiten. Ich kenne keinen der das so sieht.
gabe newell boss von steam (einer plattform die computerspiele verkauft) und valve (hersteller von computerspielen) zum thema:
Piracy is almost always a service problem and not a pricing problem. If a pirate offers a product anywhere in the world, 24 x 7, purchasable from the convenience of your personal computer, and the legal provider says the product is region-locked, will come to your country 3 months after the US release, and can only be purchased at a brick and mortar store, then the pirate's service is more valuable."
soviel zur "nutzerfreundlichkeit", die die initiatoren ansprechen...
Gibt es, natürlich, und zu nem gewissen Grad wird es das immer geben, aber bei weitem ned in dem Umfang wie von manch anderem Anbieter.
Genauso wie es in den USA bei weitem weniger illegale Seriendownloads gibt als bei uns. Warum? Weil Netflix, Hulu & Co den nötigen legalen Service bieten - zu diesem Service gehört auch der vernünftige Preis dieser Angebote. Bei uns gibt es diesen Service nicht, also bedient man sich über illegale Wege.
Siehe zB die ganzen US-Serien...auf deren Website könnte man diese zum Teil schon am Tag nach der Ausstrahlung ansehen...aber nur dann, wenn man aus den USA kommt...der Rest der Welt wird ausgeschlossen...
Ehrlich, wenn jemand eine Plattform anbieten würde, die Serien in guter Qualität, von mir aus sogar mit regionalen Werbeeinblendungen, streamen würde, viele Menschen würden das nützen...
Megaupload und die ganzen kino.to-streamseiten waren auch nicht wirklich gratis, zumindest nicht ohne Einschränkungen. Die User haben dort bezahlt, sich mit entsprechender Geschwindigkeit und Verfügbarkeit ihre Serien/Filme ansehen zu können. Warum? Weils keine legale Alternative gab und noch immer nicht gibt. Wenn sie bereit sind, für illegale Inhalte zu bezahlen, was glaubst du wie bereit sie erst wären, für eine vernünftige legale Alternative das selbe Geld hinzulegen?
was ihnen großteils aber selbst zuzuschreiben ist. Die Sache ist doch recht einfach: Bei denen, die illegal runterladen, gibt es grob gesagt zwei Gruppen:
Die eine tut es wegen dem Preis. Die würden so oder so kein Geld dafür ausgeben, also generieren sie keinen Einnahmenverlust. Ist nicht okay, aber ist nunmal so, und könnte den Anbietern eigentlich egal sein.
Die andere tut es, wie im Zitat von Gabe Newell, aus Service-Gründen: Sie sind mit der Zugänglichkeit auf legalen Wegen nicht zufrieden, wären aber durchaus gewillt, für die Inhalte zu bezahlen, wenn es den nötigen Service gäbe. Hier gibts tatsächlich einen Einnahmenverlust. Einen, an dem die Anbieter schuld sind.
Gebt uns Service, dann zahlen wir. Gebt uns Netflix, Hulu, etc...
"Die eine tut es wegen dem Preis. Die würden so oder so kein Geld dafür ausgeben, also generieren sie keinen Einnahmenverlust."
Das ist imho schon eine falsche Prämisse. Wenn die Leute keine Möglichkeit hätten Dinge gratis zu bekommen, würden sicher manche auch dafür zahlen (nicht in der Menge nat., aber das eine oder andere würde man sich gönnen).
aber nicht diejenigen, die es von vornherein nur wegen der kohle machen, denn die haben sie meist einfach nicht.
diejenigen die es sich leisten können, tun es hingegen meist weil sie es sofort und schnell haben wollen, statt in den laden gehen zu müssen, sich anzustellen, oder gar auf releases/synchros warten etc. biete ihnen was sie wollen, und sie werden es kaufen. natürlich ned alle, aber genug um das problem "raubkopien" in der nichtigkeit verschwinden zu lassen.
also user, die sich mit viren, mieser qualität bei downloads, kopierschutzen, fehlenden updates bei illegal heruntergeladener software, fehlende sprachen und specials bei filmen, etc. herumschlagen sind nicht bereit dafür zu bezahlen sonst würden sie sich den aufwand nicht machen.
aber nehmen wir an, es wären doch der eine oder andere dazu zwingbar sich dann doch was zu kaufen, das wiederum würde aber voraussetzen dass sie es schaffen ihnen die möglichkeit zu nehmen diese dinge gratis zu bekommen.
rechnen wir die typen weg die dir am strand die illegalen dvd's verkaufen bleibt noch über eine komplettüberwachung des internets herzustellen, nur so könnte man illegale downloads erkennen.
sind die paar verkäufe diesen preis wert...?
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