Argentinien provoziert mit Olympia-Video

4. Mai 2012, 13:06
  • Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner weiß, dass sie mit dem Falklland-Thema bei der Wählerschaft immer punkten kann.
    foto: epa/leo la valle

    Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner weiß, dass sie mit dem Falklland-Thema bei der Wählerschaft immer punkten kann.

  • Fernando Zylberberg beim Training: Vor allem die Beingymnastik auf dem britischen Kriegerdenkmal (auf dem Video ab 0:38) empört Boulevardmedien.
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    foto: foto:argentine presidential office/ap/dapd

    Fernando Zylberberg beim Training: Vor allem die Beingymnastik auf dem britischen Kriegerdenkmal (auf dem Video ab 0:38) empört Boulevardmedien.

Clip zeigt Hockeyspieler Fernando Zylberberg beim Training auf den umstrittenen Inseln

30 Jahre nach dem Falkland-Krieg und nur drei Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in London sorgt ein argentinischer Werbespot für Aufregung. Der 90-Sekunden-Spot, der am Mittwoch im Hauptabendprogramm lief und auch auf dem offiziellen Youtube-Account der Präsidentschaftskanzlei veröffentlicht wurde, zeigt Hockeyspieler Fernando Zylberberg beim Training auf den in Lateinamerika als "Malvinas" bekannten Falkland-Inseln.

Der Sportler nahm dort am jährlichen Falkland-Marathon teil und ließ sich beim Training vor verschiedenen Sehenswürdigkeiten filmen. Am Schluss ist "Um auf britischem Boden am Wettkampf teilzunehmen, trainieren wir auf argentinischem Territorium" zu lesen. (bed, derStandard.at, 4.5.2012)

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Jetzt möge man mir bitte noch erklären, wo bei 0:38 erkennbar (!) ein "Kriegerdenkmal" zu sehen ist.

Im übrigen gehören "Kriegerdenkmäler" genauso verboten wie menschliche Dummheit (die zeigt sich hier übrigens auf beiden Seiten, da ist keiner besser) - beides wird uns aber wohl leider auf ewig erhalten bleiben.

Also wenn man auf der Insel wohnt

zb. in Port Stanley und dann an den Ding fast täglich vorbeifährt - dann erkennt man es. Sie finden ihr Haus / wohnung ja auch wieder ohne das sie es genau anschauen müssen

Das heißt dann allerdings, sie wollen nur die Inselbewohner provozieren.
Ich dachte ja, dir britische Regierung wäre das Ziel der Provokation, aber die wohnt ja dort nicht...

Frage:

Seit wann propagiert der Standard nicht mehr die argentinische Sichtweise? Bis vor Kurzem wurden die Inseln in den Artikeln stets "Malvinas" genannt, und doof trotzig ganz auf AntiFa die Briten gedisst.

na? echt?

ich hab die artikel zu dem thema -so wie es sich für ein unabhängiges medium gehört- ausnahmsweise sehr neutral empfunden.
einige posts dazu waren anscheinend von ein paar -adi pinter möge es mir verzeihen- naturdeppaten geschrieben worden, die einen uk beisreflex haben müssen.
dafür kann jetzt aber der standard ursächlich nix.

2000 schafbauern, tausende kilometer von england entfernt

sind halt auch kein tolle begründung für einen anspruch auf so ein großes gebiet.

nur zur erinnerung, die kolonialzeit ist vorbei und england befindet sich nicht im südatlantik.

Wenn sie sich die Geschichte der einwohner ansehen dann müssen sie einsehen das der großteil dieser (es gab mehrere Volksbefragungen) britisch bleiben wollen.
Und laut UN-Charter darf nicht über den Köpfen der Bevölkerung ein Land gebite mit einem anderen tauschen oder verschenken wenn dass die Bevölkerung nicht möchte.

Ganz einfach.

Also sollen die Europäer in Süd Amerika wieder nach Hause gehen ja?

naja, die inseln liegen mit 400km aber auch nicht direkt vorr argentiens küste.
die bevölkerung will dort offensichtlich britisch sein.
und die dortigen ureinsässigen haben sich ohnehin niemals als argentinier gesehen.

das ist ein kriegerdenkmal? es ist jedenfalls keine beingymnastik.

Die raffgierigen Briten können sich von ihren Kolonien einfach nicht lösen!

Sie können ja sonst nichts - außer die eigene Mittel-und Unreschicht und andere Länder auszubeuten.

Ich hoffe, dass es ihnen bald so geht, wie derzeit den Spaniern (Enteignung der Beute).

Sie sollten sich zuerst von ihrer absurd klischeehaften weltsicht lösen.

Und sie sollten verstehen, dass GB die Ausgeburt des Neoliberalismus ist, in dem es nach dem Thatcher Kahlschlag nichts mehr gibt, außer wenig sehr Reiche und eben NICHTS.

Die Falklandinseln sind doch sehr britisch und nicht argentinisch. Die Menschen, die Sprache, etc.

Es sollte schon noch immer die Volkszugehörigkeit zählen und nicht irgendein geographisches Argument. Schade, dass das Argentinien nicht endlich einmal einsiehen will.

die Falkländer wie sie die nennen, sind eig. die Familien der Soldaten und keine Ureinwohner oder was auch immer.

interessant, allerdings

mit demselben argument könnte man dort auch mit 5000 österreichern landen und die falklands als 10. bundesland ausrufen.

ihrer logik nach:

"Es sollte schon noch immer die Volkszugehörigkeit zählen"

wäre das völlig korrekt und jeder englische protest dagegen lächerlich.

Die Briten haben diese Inseln besiedelt, da gab es keine Argentinier darauf, diese war unbewohnt, also gibt es sozusagen keine Flakland Ureinwohner.

Die spinnen, die Argentinier!

Jetzt propagieren sie selbst, dass es auf den Falklandinseln offenbar allein den britischen Lebensstil gibt: Pubs, englischer Landhausstil, Linksverkehr, Telephonhütterl, ...

Geradezu trotzig und die Wirklichkeit nicht wahrhaben wollend wirken die Slogans am Ende. Bemitleidenswert.

Nationalismus eben.

Etwas Gutes aus Sicht der Massen.
Etwas Schlechtes aus Sicht der Weisen.
Etwas Nützliches aus Sicht der Politiker.

das kommt heraus wenn briten und argentinier etwas gemeinsam tun: http://youtu.be/jBbyc3t-Ctc mögen sich die englischen und argentinischen eliten ihr machtstreben bis zum ersten halswirbel ins derriere rammen

das ist so billig

so sieht argentinischer Populismus aus.

Sieht dort ja sehr argentisch aus. :-)

so wie manch wiener bezirk sehr österreichisch aussieht, gell?

Na wie oft wollen sich die

Argentinier noch ein blutiges Naserl holen ???

Die argentinische Regierung muss von Idioten geführt sein.

Wer setzt sich schon freiwillig mit dem blanken Arsch in ein Brenneselgebüsch und das noch ein zweites Mal?
Wer?

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